Story des Kunst GK Q1 im Lapadu

Der Modefotograf Peter Lindbergh hat seine Modefotografien, die er zum Beispiel für die VOGUE aufnahm, stets in Geschichten, seinen sogenannten „Stories“ erzählt. Dabei war es ihm wichtig, neben der Kleidung auch die Seele seiner Modelle darzustellen und die Umgebung zu integrieren.

Dies haben sich die Schüler/innen des Q1 Kunstkurses zum Vorbild genommen und sich selbst Fotogeschichten ausgedacht, in denen sie ihre upgecyclete, also neu designte Kleidung präsentieren. Als Kulisse wurde hierbei die Industrie-Kulisse des Landschaftsparks Duisburg Nord genutzt. So sind fünf interessante und wunderbar fotografierte Geschichten entstanden, die momentan im Foyer der Schule ausgestellt sind.

Digitalisierung an unserer Schule

Smartphone, Tablet, Computer – Digitale Medien gehören wie selbstverständlich zum alltäglichen Umfeld von uns Jugendlichen. Vor allem 12- bis 18- Jährige nutzen die Geräte zur Kommunikation, zur Informationsbeschaffung und als Freizeitbeschäftigung. Im Umkehrschluss bedeutet das nicht, dass digitale Medien das gesamte Leben von uns Schülern und Schülerinnen ausfüllen.

Die Digitalisierung ändert im Alltag Arbeitsweisen, Kommunikation und auch das Geschäftsverhalten in Unternehmen, Schulen usw..

Der Begriff ‘Digitalisierung‘ bezeichnet im Allgemeinen die Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen, welche durch eine zunehmende Nutzung von digitalen Geräten erfolgt. Dies bedeutet im engeren Sinne die Erstellung digitaler Repräsentationen von physischen Objekten, von Ereignissen oder Medien.

Aber ist die Digitalisierung für uns Schüler wirklich wichtig ?

Gerade in Corona-Zeiten ist es wichtig, dass die Schüler z. B. Material und Rückmeldung von den Lehrern bekommen können. Wenn es zum nächsten Lockdown kommt, muss man erst recht in Verbindung mit den Lehrern sein können, damit es nicht zu Lerndefiziten kommt.

Ein Internetzugang ist jetzt auch an unserer Schule verfügbar, aber es würde z. B. nie für viele Schüler gleichzeitig ausreichen. Leihgeräte wie iPads können wir auch jederzeit im Sekretariat bekommen. Und dann gibt es ja auch noch die Computerräume, die wir mit unserer Klasse bei Bedarf nutzen können.

Dank der Corona-Krise wissen wir jetzt, wie wichtig die digitalen Bildungsformate sind und nutzen sie erfolgreich. Aber trotzdem gibt es immer noch Probleme, denn einigen Schülern fehlt die Selbstdisziplin, um auch zuhause, ohne Aufsicht und Ermahnung, rechtzeitig und zuverlässig bei Online-Konferenzen am Computer zu sitzen oder regelmäßig Hausaufgaben abzugeben. Digitalisierung ist also auch in der Schule noch nicht alles, um auch in der Krise erfolgreich zu sein!

Danke fürs Lesen und bleibt gesund!

Diana Wiedmeier, Blog-AG; Kl. 7

Der Frühling ist da!

Ein kleiner Beitrag des Faches Kunst: Diese hübschen Falter sind Fensterbilder und wurden von der Klasse 5a im Kunstunterricht selbst gestaltet. Wenn die Sonne scheint und ein blauer Himmel den Hintergrund bildet, wirken die Farben besonders schön!

Das Bild oben ist ein Pfauenauge!

Anschaffung CO2-Ampeln

Wie Sie sicher in der Presse verfolgt haben, gab es in der Vergangenheit Überlegungen, Klassenräume mit sogenannten CO2-Ampeln auszustatten. Diese erlauben es, den CO2-Gehalt zu messen und so zu erkennen, wann die Klassenräume gelüftet werden müssen. Das hilft, die in der Luft befindlichen Aerosole durch das Ausatmen in den Räumen auf einem niedrigeren Niveau zu halten und so die Ansteckungsgefahr mit COVID-19 zu reduzieren. Neben anderen Maßnahmen meiner Meinung nach eine sinnvolle Sache.

Leider wurden diese Überlegungen durch die Politik offenbar (noch) nicht weiterverfolgt. Das DBG ist zwar mit einigen Lüftern ausgestattet worden, aber die Anschaffung von CO2-Ampeln durch die Behörden ist noch nicht absehbar.

Darum, und weil wir denken, dass dies nicht länger warten sollte, bitten wir Sie nun, durch eine kleine Geldspende auf das Konto des Fördervereins zu helfen, für jeden Klassenraum im DBG eine solche CO2-Ampel anzuschaffen. 

Damit können wir einen kleinen aber wichtigen Beitrag zum Schutz vor COVID-19 leisten. Unser Ziel ist es, bis nach Ostern ausreichend Ampeln zur Verfügung zu haben. Die Messgeräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und kosten ab ca. 100 Euro pro Stück.  

Wenn Sie spenden möchten, überweisen Sie bitte an das folgende Konto des Fördervereins:

Sparkasse HRV
IBAN DE42 3345 0000 0042 3680 68
BIC WELADED1VEL

Verwendungszweck: CO2-Ampeln

Ihre Spende wird zweckgebunden verwendet werden.

Nachhaltigkeit in der Schule

Es gibt viele Wege nachhaltig in der Schule sein, aber wozu ist das eigentlich gut? Zum einen ist es gut für uns, die Tiere, aber auch für die Ökologie und Ökonomie. Nur was können wir tun und wie während der Schulzeit?

Nachhaltigkeit bedeutet, dass sozio-kulturelle, ökologische und ökonomische Ressourcen nur soweit ver- und gebraucht werden, dass sie auch zukünftigen Generationen in der gleichen Qualität und Quantität zur Verfügung stehen können.

Als erstes könnten wir Schülerinnen und Schüler also in der Schule auf die Produkte achten, die dort verwendet werden und darauf schauen, ob diese ein Umwelt Siegel besitzen zum Beispiel WWF, der Blaue Engel und Share. Doch es muss nicht immer eine Marke sein, es gibt auch Firmen, die recyceltes Papier verkaufen, ohne dass sie speziell ein Umweltkonzern sind.

Aber in der Schule arbeitet man nicht immer nur mit Stift und Papier, sondern auch mit Elektrogeräten und die sollte man auf Stromspar -Modus stellen können, wenn man sie gerade nicht benutzt. Wer arbeitet, muss auch etwas Trinken und sogar beim Trinken kann man etwas Gutes tun, indem man eine wieder auffüllbare Trinkflasche kauft, anstatt jedes Mal eine neue Plastik-Flasche mit oder ohne Pfand zu kaufen. Achtet man darauf, ist dies nicht nur gut für die Umwelt, sondern es spart noch zusätzlich Geld.

Das war das, was wir persönlich verbessern können, aber was kann die Schule anders machen, um nachhaltig zu sein?

Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Eine der effektivsten ist mit Sicherheit die Mülltrennung. Die Mülltrennung könnte wie folgt verlaufen, in jedem Klassenzimmer könnte es drei Mülltonnen geben, jeweils für Plastik, Papier und Bio. Auf dem Schulhof würde es genauso ablaufen. Es wird die Schule einiges kosten, aber es bringt uns wenigstens einen Schritt weiter in Richtung saubere Umwelt.

Da es bei uns mittwochs sowieso schon den AG-Nachmittag gibt, könnte man eine Umwelt AG einführen. Man könnte aber auch verschiedene „Projekte“ durchführen wie vor ein paar Monaten. Wir haben ein kleines Heft bekommen und mussten jeden Tag eingeben, wie wir zur Schule hin und zurück gekommen sind und ob unsere Wege Umwelt freundlich waren. Auf diese Weise lernen wir aus eigener Erfahrung, wie gut oder schlecht unser Verhalten für die Umwelt ist.        

Wenn wir also alle zusammen auf die Umwelt achten, werden wir in der Zukunft vielleicht eine bessere Welt haben.           

Jaslin Singh (Blog-AG, Kl. 7)    

Neue Lehrer am DBG

Es werden hier am DBG immer wieder neue Lehrer eingestellt. Herr Graf ist einer von ihnen. Da wir ja noch relativ wenig über ganz neue Lehrer wissen, haben wir ihn interviewt.

Blog-AG: Hallo. Seit wann sind Sie denn hier am DBG?

Herr Graf: 2018 habe ich hier als Referendar angefangen.

Blog-AG: Was unterrichten Sie?

Graf: Ich unterrichte Deutsch und Geschichte.

Blog-AG: Und welche Klassen unterrichten Sie?

Graf:  Die 9. bis 12. Klasse.

Blog-AG: Wieso haben Sie sich entschieden, Lehrer zu werden?

Graf: Meine Eltern waren beide Lehrer

Blog-AG: … und deshalb wollten Sie das auch?

Graf: Nein. Tatsächlich habe ich zuerst Jura studiert, aber das hat mir keinen Spaß gemacht. Also bin ich zu Deutsch und Geschichte gewechselt und als wir dort ein Praktikum gemacht haben, fand ich das so gut, dass ich Lehrer geworden bin.

Blog-AG: Aha. Und wo haben Sie ihr Abitur gemacht? Hier am DBG?

Graf: Nein, mein Abitur habe ich an der Integrierten Gesamtschule in Bonn gemacht.

Blog-AG: Machen Sie noch etwas außer hier Deutsch und Geschichte zu unterrichten?

Graf: Ja, ich arbeite auch noch bei den Westhäkchen mit.

Blog-AG: Na gut, dann: Danke für das Interview!

Graf: Bitteschön. Tschüss!

Gustav Langer, Kl. 7a (Blog-AG)

We remember

WE REMEMBER – Workshop der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Am 27.01.1945 wurden die Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz befreit. Heute ist der 27.01., der offizielle internationale Holocaust-Gedenktag. Zu diesem Anlass hatten wir, der Q2-Geschichtskurs von Herrn Graf, die Möglichkeit, an einem digitalen Workshop der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf teilzunehmen.

Die Mahn- und Gedenkstätte berichtet über viele Einzelschicksale von Personen, die vom Holocaust betroffen waren. Die Auswahl der Personen war sehr vielfältig: Durch Quellen wie persönliche Briefe und private Bilder waren die Berichte sehr anschaulich und man konnte sich in die Situation jeder einzelnen Person hineinfühlen. Vorausgegangen war nämlich ein digitaler Rundgang. Wir waren begeistert, wie gut dies technisch umgesetzt worden war, weil sich der digitale Rundgang so real angefühlt hat, als wäre man tatsächlich in dem Museum vor Ort gewesen.

Auf Grundlage der vom Museum zur Verfügung gestellten Materialien haben wir in Kleingruppen Kurzvorträge über die verschiedenen Personen erstellt und diese dem Kurs und Frau Schlieck, die in der Mahn- und Gedenkstätte arbeitet, vorgetragen. Wir lernten etwas über Werner Kettner, einen deutschen Soldaten, über Gary Wolff, der als Jude zunächst in ein polnisches Ghetto und später nach Auschwitz deportiert wurde, über Tom Katz, der mit seinen Eltern in den Niederlanden untertauchte, und viele weitere.

Frau Schlieck konnte uns dabei noch einen tieferen Einblick in die verschiedenen Themen geben. Beispielsweise hat sie Gary Wolff, der die Zeit in Auschwitz überlebt hat, und seine Familie persönlich kennengelernt und konnte uns so einige Anekdoten über ihn erzählen. Auch hat sie uns berichtet, wie sehr sich viele Zeitzeugen oder deren Familien freuen, dass ihre Geschichte weitergetragen wird.

Uns als Kurs hat der Workshop sehr gefallen. Wir fanden es wichtig, auch etwas über Einzelschicksale zu lernen, weil diese die konkreten Auswirkungen der NS-Diktatur auf die Bevölkerung zeigen und einen sehr bewegen. Ich denke, dass wir uns an die Geschichten von Tom Katz, Werner Kettner, Gary Wolff sowie die vielen anderen Biographien noch lange erinnern werden.

Vielen Dank an die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und besonders an Frau Schlieck, die sich die Zeit für uns und unsere Fragen genommen hat.

(Alicia Lüking, Q2)