Unsere, jetzt schon nicht mehr ganz so neue , Schulcafeteria

Seit dem letzten Schuljahr sind, wie alle wissen, neue Inhaber in unserem Schulkiosk. Viele kennen diese schon aus dem sehr beliebten Restaurant Kochys in Ratingen West. Es handelt sich dabei um die beiden Brüder Can und Ozan Berber, die sich mit der langjährigen Mitarbeiterin Sabine Freitag um das Schulgeschäft am DBG kümmern.

In unserer Cafeteria gibt es durch die neuen Besitzer jetzt nicht nur deutsche, sondern auch türkische Gerichte wie Simit, Ayran und vieles mehr. Ebenso werden Gerichte mit Fleisch angeboten als auch vegane Küche. Weiterhin werden dort natürlich auch die beliebten Standardgerichte wie Chicken Burger, Pizza und belegte Brötchen verkauft. Auch hat eine große Vielzahl an verschiedenen Getränken das Angebot erweitert.

Da wir, die Blog-AG, finden, dass aber immer noch viele Fragen offen sind, haben wir sie interviewt. In dem Gespräch wurde deutlich, dass natürlich alle Speisen jeden Tag frisch zubereitet werden. Das Sortiment verfügt auch über viele vegetarische Angebote wie Fladenbrot mit Tomate, Salat und Fetakäse, Tomate-Mozzarella-Baguette, Käse-Spinat-Börek-Stangen und vieles mehr. Da unsere Schule sehr bemüht ist, Fair-Trade-Produkte zu unterstützen, haben sich auch die neuen Inhaber nach eigener Aussage dazu bereit erklärt und bieten Fair-Trade-Kaffee und -Kakao an. „Das ist das erste Mal, dass ich in einer Schul-Cafeteria arbeite, dadurch liefern wir unser Sortiment jetzt auch an die Käthe-Kollwitz-Realschule und sind sehr froh darüber“, sagt Can Berber, einer der beiden Inhaber. Zu der Frage vieler Schüler, einen Döner-Tag einzuführen, äußert er sich so: „Ein Döner-Tag wird schwer zu organisieren sein, da wir hier nicht die notwendigen Geräte haben. Aber wir denken darüber nach.“ Beide Brüder betonen, dass sie immer ein offenes Ohr für Wünsche und Rückmeldungen von Schülerseite haben und niemand zu schüchtern sein sollte, sie anzusprechen.

Für die Zukunft denkt das Trio über Wraps, selbstgemachte zuckerfreie Limonaden, Säfte und frisch zubereitete Waffeln nach. Frühstücksplatten und Omelett-Brötchen sind ebenfalls geplant. Da das DBG sich auch gesunde Schule nennt, wird es in Zukunft weder Durstlöscher noch Cookies geben. Um die Nachfrage nach Wasser-Eis besonders im Sommer bedienen zu können, wird nach einer gesunden Alternative geschaut. Mit viel Glück gibt es das schon in ein paar Monaten neu im Sortiment.

Eines ist auf jeden Fall klar: Seitdem die neuen Betreiber die Cafeteria übernommen haben, ist diese beliebter geworden und auch die Umsätze sind gestiegen. Fragen und Anregungen könnt ihr gerne über den neuen Instagramm-Account der Cafeteria senden.

Eure Blog-AG, Karlotta Blodau und Annica Müschen

Der letzte Auftritt für die Westhäkchen

Ratingen · Seit rund 30 Jahren nehmen Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums aktuelle Geschehnisse kabarettistisch aufs Korn und haben sich als Westhäkchen auch jenseits von Ratingen einen Namen gemacht. Jetzt naht der letzte Auftritt.

RP 04.10.2021, 14:06 Uhr 4 Minuten Lesezeit

Foto: In wechselnder Besetzung begeisterten die Westhäkchen – hier bei einer Probe im vergangenen Jahr – die Zuschauer. Foto: Blazy, Achim (abz)

Von Andrea Bindmann

Das Bonni und die Kabarettgruppe Westhäkchen sind untrennbar miteinander verbunden. Nach einigen Irrungen um einen Namen – 1989 traten die Schüler als Stichlinge auf, kurze Zeit später als New Fish on the Block – standen die Schüler schließlich seit 1992 als Westhäkchen auf der Bühne. Aus der Taufe gehoben von Heiner van Schwamen, früher Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, eroberte die junge Truppe nach und nach nicht nur die Bühnen in Ratingen, sondern wetteiferte auch mit Profis auf Festivals jenseits der Stadtgrenzen um die Gunst der Zuschauer. Mit Erfolg. Die Westhäkchen durften sich mehr als einen Preis ins Regal stellen.

Jetzt aber soll Schluss sein. Im November hebt sich ein letztes Mal der Vorhang für die so erfolgreiche Schülertruppe. Uwe Florin, Schulleiter am Bonni erklärt warum: „Seit drei Jahren ist Heiner van Schwamen, der die Gruppe betreut hat, in Pension. Solange an unserer Schule noch Bedarf bestand, stand er für einige Stunden pro Woche unter Vertrag.“ Inzwischen sind Stellen jedoch neu besetzt, van Schwamen unterrichtet nicht mehr. „Aus der aktuellen Truppe besuchen noch drei Schüler das Gymnasium. Und auch diese stehen kurz vor dem Abitur“, ergänzt Marius Graf, Lehrer an der Schule. Spätestens, wenn diese Schüler ihren Abschluss in der Tasche haben, bedeutet dies das Aus für die Westhäkchen. Neurekrutierungen gibt es nicht.

Info: Der letzte Bühnenauftritt der Westhäkchen

„Alles, was geht“ heißt das Programm, mit dem die Westhäkchen am Samstag, 20. November, ab 19.30 Uhr beim Kulturkreis Hösel im evangelischen Gemeindesaal Hösel auf der Bühne stehen. Anmeldung auf der Internetseite des Kulturkreises.

kulturkreis-hoesel.de

Der Erfolg der Truppe hatte durchaus Strahlkraft für die Schule und für den Stadtteil: „Heiner van Schwamen wollte nicht nur die Schüler fördern, sondern auch West“, so Uwe Florin. 30 Jahre lang gab es jedes Jahr ein neues Programm, „immer aktuell“, so Florin. Viele ehemalige Mitglieder hielten auch nach ihrem Abitur und somit nach dem Ausscheiden aus der Gruppe Kontakt. „Die Außenwirkung der Westhäkchen war für die Schule sehr wertvoll, insbesondere mit Blick auf die Schülerwerbung.“

Heiner van Schwamen gründete vor rund 30 Jahren die Westhäkchen.
Foto: Blazy, Achim (abz)

Heiner van Schwamen kann das bestätigen. „Es gab Schüler, die zum Bonni kommen wollten, nur um Teil der Westhäkchen zu werden.“ Ein wenig traurig ist er schon, dass die Tage seines „Werkes“ nun gezählt sind. „Ich habe zuletzt zwei siebte Klassen unterrichtet. Da gab es einige Schüler, die ich gerne gefördert hätte. Schon ab der fünften Klasse habe ich immer genau hingeschaut, wer Potenzial haben könnte.“

Die kreative Förderung der Schüler am Bonhoeffer-Gymnasium soll keineswegs ein Ende haben. Marius Graf, der van Schwamen schon ein Jahr lang bei der Betreuung der Westhäkchen unterstützt hat, will auch künftig Kleinkunst in Arbeitsgemeinschaften etablieren. „Das kann Kabarett sein, aber auch musikalisch gefärbt. Denkbar wären auch Filmprojekte“, so der Lehrer. Nach den Herbstferien will er nach Schülern suchen, die Lust und Potenzial mitbringen. „Vielleicht haben wir schon im kommenden Jahr wieder eine Aufführung an der Schule“, hofft Florin.

Im Rahmen des Offenen Ganztags seien Arbeitsgemeinschaften unerlässlich, sagt auch Schulleiter Florin. Das Bonni hat hier ein breit gefächertes Angebot auf die Beine gestellt. Es reicht von Computer- und Forscher-AGs über Sport, Zirkus, Garten, eine Schreibwerkstatt oder Kreatives. „Hier können Schüler ihre Stärken ausloten, Sozialkompetenz erwerben und Selbstbewusstsein tanken.“ Neben den Kenntnissen, die die Schüler in den jeweiligen Fächern erwerben, sollen diese Fertigkeiten die jungen Leute stark machen für das Leben nach der Schule.

Van Schwamen fühlt sich derweil noch gar nicht als Pensionär. „Ich will nicht untätig sein“, sagt der leidenschaftliche Westler. Der letzte Auftritt der Westhäkchen ist für ihn kein Abgesang, sondern vielmehr der Auftakt für ein neues Projekt. Tatsächlich sieht er in der Tatsache, dass sich jetzt eine Kabarett- oder Theatergruppe jenseits der Schule treffen kann, als Chance.

„Es gab immer Schüler, die Lust gehabt hätten, weiterzumachen“, so van Schwamen. Sie treffen sich derzeit regelmäßig im Kulturloft Am Sandbach. „Die Proben laufen schon“, verrät van Schwamen vielversprechend. War das Ensemble früher als Arbeitsgemeinschaft ausschließlich Schülern des Bonhoeffer-Gymnasiums vorbehalten, steht die Gruppe künftig allen offen, die künstlerisch aktiv sein wollen.

„Wir schreiben eine neue Geschichte, wenn auch in veränderter Form“, so van Schwamen. „Ich bin nicht mehr Lehrer, sondern Regisseur und Ideengeber, auch wenn viel von den Mitgliedern selbst kommt. Es gibt neue Impulse. Nur den Namen Westhäkchen, den wird es nicht mehr geben.“ Schulleiter Uwe Florin hätte gar nichts dagegen, wenn van Schwamen dem Namen neues Leben einhauchen würde. Der ehemalige Bonni-Lehrer kann sich mit dem Gedanken nicht anfreunden. Ein neues Projekt soll auch einen neuen Namen tragen. Und so bleibt es dabei: Die Ratinger Westhäkchen haben im November ihren letzten Auftritt.

Ratinger Schüler laufen für Nepal

Ratingen · „Gemeinsam etwas bewegen“ war das Motto am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Alle Schüler und Lehrer waren ambitioniert auf den Beinen, um ihre nepalesische Partnerschule in Kathmandu, die Motherland School, bereits zum dritten Mal mithilfe eines Charitywalk zu unterstützen.

RP 21.09.2021, 13:28 Uhr 2 Minuten Lesezeit

Der Schulleiter Uwe Florin eröffnete den Charitywalk durch ein symbolisches Durchschneiden des Startbandes. Und dann ging es bei strahlendem Sonnenschein erst einmal Richtung „Grüner See“. In einzelnen Gruppen aufgeteilt liefen die Schüler mit Begleitung rund 8,5 Kilometer, um für die nepalesischen Kinder möglichst viele Spendengelder zu erlaufen. Dabei passierten sie 14 Stationen, die ein abwechslungsreiches Programm boten und bei denen auch Fragen rund um Nepal gelöst werden mussten. Alle Schüler hatten sich im Vorfeld Sponsoren gesucht, die sie für ihren Lauf mit einer kleinen oder größeren Spendensumme, pauschal oder per Kilometergeld, unterstützen.

Barbara Rosengarten, Martin Holtmeier und Jonas Beckmann vom „Freundeskreis Nepal“ besuchten das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium an diesem Tag. Sie waren für alle Fragen offen und berichteten von den Anfängen des „Freundeskreises Nepal“, von der Kultur, aber auch von den Zuständen in Kathmandu und vor allem von den nepalesischen Schülern. Jonas Beckmann konnte sich erst kürzlich im April dieses Jahres bei einem Besuch in Kathmandu einen Eindruck vor Ort verschaffen. Das Geld wird ohne Umwege für die Schulen eingesetzt, um für die nepalesischen Kinder einen Raum des Lernens zu ermöglichen – sei es durch ein Schuldach, einen Filter für frisches Trinkwasser oder einen Schulbus, der mithilfe der Spenden des DBGs bereits angeschafft werden konnte.

In diesem Jahr wurde zusammen mit der Motherland School entschieden, dass die Erlöse des DBG-Charitywalk einer benachbarten Partnerschule, der Srijanshil Rehabilitation School, in Kathmandu zugutekommen sollen. Mit den Einnahmen wird es ermöglicht, nepalesischen SchülerInnen mit Behinderungen durch den Besuch einer Schule eine Chance zu bieten, zukünftig besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Mithilfe des laufwilligen Einsatzes aller SchülerInnen und LehrerInnen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums sowie der perfekten Organisation von Saskia Neumann und André Edenharter (SV-Lehrkräfte am DBG) kommt man diesem Ziel „Schritt für Schritt“ näher.

Foto: Die Klasse 6 c des Dietrich-Bonnhoeffer-Gymnasiums startete beim Charity Walk für Nepal. Foto: DBG

Innenwelt – Außenwelt: Surreale Landschaften des Kunst-GK Q2

Die Traum-Wirklichkeit gleichberechtigt neben der Realität gelten zu lassen, das Unbewusste ernst zu nehmen, die Phantasie zu fördern, all das sind Forderungen der Surrealisten, die in ihrem Manifest vor fast 100 Jahren eine surreale, eine übergeordnete Wirklichkeit postulierten.

Inspiriert von den zufälligen Strukturen selbst angefertigter Décalcomanien (Abklatsch-bilder) gestalteten Schüler/innen der Q2 Bilder zum Thema „Innenwelt-Außenwelt“. Herausgekommen sind surreale Landschaften, in denen die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischt sind und die euch in eine ganz eigentümliche Welt entführen werden.   

Verabschiedung der Abiturienten 2021 in der Stadthalle

Eine stilvolle Verabschiedung erlebten die 61 Abiturienten und Abiturientinnen des diesjährigen Abschlussjahrgangs trotz Masken und Abstandsregeln in der Ratinger Stadthalle. Neben dem Bürgermeister der Stadt Ratingen Konrad Pesch und dem Schulleiter Uwe Florin richteten auch der Vorsitzende der Elternpflegschaft Michael Greven und der Vorstand des Fördervereins Daniel Concellón Worte an die jungen Erwachsenen und beglückwünschten sie zu ihren Leistungen in dieser nicht so ganz einfachen Zeit, die sie mit ihrem unbedingten Einsatzwillen und einer jugendlichen Leichtigkeit gemeistert haben. Auch Noam Gornowicz überzeugte mit seiner Rede stellvertretend für alle Abiturienten, die übrigens auffällig bestens und geschmackvoll gekleidet am Schluss glücklich ihre Abiturzeugnisse auf der Bühne in Empfang nahmen. Hervorragend musikalisch begleitet wurde das Programm von Julian Rober an der Klarinette, Henriette Bahr am Kontrabass und Frau Cloosters.

Worte zum Ende des Schuljahres

Verehrte Leserinnen und Leser,

ein weiteres, für manchen noch anstrengenderes Schuljahr hat unter dem Regiment des Corona-Virus seinen Abschluss gefunden.

Und dies geschieht unabhängig von Inzidenzwerten und Quarantäneverordnungen mit den bekannten -geliebten oder ungeliebten- Zeugnissen, mit insgesamt zufriedenen und einigen glücklichen AbiturientInnen und schließlich mit urlaubsreifen Lehrkräften und Eltern, die eine erholsame Verschnaufspause mehr als verdienen!

Sie alle mögen / Ihr alle mögt die nächsten Wochen genießen und den Schulbetrieb – auch wenn dies, von unserer Hand geschrieben, komisch erscheinen mag – schlicht vergessen.

Der Staatssekretär im Schulministerium, Mathias Richter, hat in seiner letzten Verlautbarung darauf hingewiesen, dass mit Beginn des Schuljahres 2021/22 alles zunächst so bleibt, wie das aktuelle Schuljahr endet: mit AHA-Regeln, mit Maskenpflicht, mit wöchentlichen Selbsttestungen. Gleichzeitig nennt er zur Feriengestaltung folgende Angebote, die für  Sie / Euch interessant sein können:

„Viele Schülerinnen und Schüler konnten Angebote aus dem Förderprogramm Extra-Zeit zum Lernen in NRW wahrnehmen. Diese außerschulischen Angebote werden nicht nur den Wiedereinstieg erleichtern, sondern als kontinuierliches Förderangebot mit den bereits bekannten Förderverfahren bis zum Ende der Sommerferien des nächsten Jahres (2022) zur Verfügung stehen … für die anstehenden Sommerferien sind nun auch noch weitere Anbieter hinzugekommen:

  1. Gemeinschaft erleben – Extra-Zeit in den Jugendherbergen in NRW

So bietet unter der zentralen Website http://www.jugendherberge.de/extrazeit das DJH in Kooperation mit dem Land zunächst noch begrenzte Ferienangebote an, die Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren eine kostenlose Teilnahme an einem attraktiven Freizeitprogramm ermöglichen, das naturnahe Gemeinschaftserlebnisse mit Lernangeboten verbindet. Derzeit finden Gespräche mit den Landesverbänden des Jugendherbergswerks statt, wie diese Angebote ausgeweitet werden können.

  1. Extra-Zeit für Bewegung

Hinzu kommt darüber hinaus die „Extra-Zeit für Bewegung“. Diese zielt darauf ab, pandemiebedingte Bewegungsdefizite der Schülerinnen und Schüler zu kompensieren. Die „Extra-Zeit für Bewegung“ setzt inhaltliche Schwerpunkte in den verschiedenen Bewegungsfeldern und Sportbereichen des Schulsports, z.B. Spiele-AG, Turnen, Gymnastik, Schwimmen, Leichtathletik, Lauf-AG, Kinderyoga usw. Sie wird bis zum Ende des Jahres 2022 mit einem Gesamtvolumen von 2 Millionen Euro vom Landessportbund in Kooperation mit Sportvereinen „vor Ort“ angeboten und durchgeführt.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.schulministerium.nrw/extra-zeit-zum-lernen-nrw

Wir bedauern, dass man Euch jungen Menschen von offizieller Seite kein Impfangebot noch vor Ferienbeginn gemacht hat – deshalb möchten wir Ihnen / Euch raten, sich bei den Impfzentren (Altersgruppe ab16 Jahre) oder den Ärzten (Altersgruppe ab 12 Jahre) selbst um einen Termin zu bemühen.

Eine berechtigte Hoffnung auf eine Normalisierung des Schulalltags dürfen wir alle hegen, sofern wir uns auch in den kommenden Wochen genauso verantwortungsbewusst verhalten wie bisher.

Vielleicht ist es ja auch hilfreich, wenn wir einfach „guten Mächten“ vertrauen und im Sinne Dietrich Bonhoeffers das Kommende „getrost erwarten“  –  die Ferien dürften dabei von großem Nutzen sein!

Möge das Corona-Virus Sie / Euch am Urlaubsort nicht finden!

Auf ein ausgeruhtes und gesundes Wiedersehen freuen sich

Tanja Blum-Campa                  Uwe Florin

Ratinger Wettbewerb: Wir gestalten ein Cover für eine Ratinger Fairtrade-Kinderschokolade

Im März 2020 startete ein freiwilliger Wettbewerb der Stadt Ratingen im Rahmen des JKJ (Jugend-Kultur-Jahr 2020). Daran haben sich 13 Schülerinnen und Schüler aus der damals 8. Klasse beteiligt. In dem Wettbewerb ging es darum, ein Cover für eine neue Ratinger Fair Trade Schokolade zu erstellen.

Frau Pannen hat von diesem Projekt erfahren und es an ihre Schüler im Kunstunterricht weitergegeben. Ein Teil der Schüler hat sich dann spontan dazu entschlossen mitzumachen. Das Projekt war perfekt für diejenigen geeignet, die künstlerisch begabt sind und außerdem noch etwas Gutes tun wollten, denn die Sieger-Cover sollten auf Stoffbeuteln, die in Ratinger Weltläden für einen guten Zweck verkauft werden, abgedruckt werden. Die Schüler, die mitgemacht haben, sagten, dass dieses Projekt eine gute Abwechslung bot, da man in der Corona Zeit sonst nicht besonders viel machen kann.

Bei einem Wettbewerb gibt es natürlich auch Gewinner. In diesen Fall kommen alle Gewinner vom DBG. Sie haben es geschafft, die Jury mit ihren Deckblättern für die Marke Fair Trade zu begeistern.

Wir von der Blog-AG haben den glücklichen Gewinnern unserer Schule vier Fragen gestellt:                                                                                         

1.Wie fandest du das Projekt?                                                                                         

2.Warum hat dich das Projekt interessiert?                                                                   

3.Wie lange hast du für das Deckblatt gebraucht?                                                     

4.Wie hast du das Deckblatt erstellt?

Die Antworten waren sehr ähnlich. Alle Teilnehmer fanden das Projekt spannend und außergewöhnlich.Mitgemacht haben sie, weil es für einen guten Zweck war und es eine schöne Abwechslung in dieser schweren Zeit gewesen ist. Alle brauchten ca. 1-3 Stunden, um ihr Cover fertig zu stellen. Zwei der drei Schüler haben das Cover traditionell auf einem Blatt Papier mit Bunt- Filzstiften gemalt. Doch ein Schüler hat es auch noch digital bearbeitet.

Da sich die drei Gewinner so viel Mühe gegeben und den Wettbewerb sogar gewonnen haben, möchte die Blog-AG die Siegerbilder hier zeigen.

Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern Jasper Steven, Mila Disselborg und Stephanie Wilkes!

Chaja und Dilsad, eure Blog-AG

Das ist der Bericht der Stadt Ratingen:

https://www.stadt-ratingen.de/buergerservice/pressemitteilungen/2020/2020_07_24_Fairtrade-Schokoladencover.php

Liebe neue Fünftklässler am DBG!

Wir alle freuen uns, Euch bald bei uns willkommen heißen zu können.

Es grüßen Euch ganz besonders Eure zukünftigen Klassenleitungen, die Euch schöne Sommerferien wünschen.

Vergesst nicht den Blick in den Briefkasten!

Ihr bekommt interessante Post von uns!

Corona Selbsttests jetzt auch bei uns

Heute wurden zum ersten Mal auch bei uns die Selbsttests, die auf Covid 19 prüfen, durchgeführt. Als erstes konnten die Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I unter Anleitung den Abstrich in der vorderen Nase entnehmen. Es gab für sie auch die Möglichkeit, einen Antigen-Schnelltest zu erhalten, der dann vom Testzentrum Ratingen vorgenommen wurde. Morgen folgt dann die Sekundarstufe II, die die Selbsttests unter Anleitung praktiziert.

Wir hoffen, dass diese Tests jetzt regelmäßig stattfinden – die Bundesregierung hat angekündigt, diese zwei Mal in der Woche an allen Schulen durchzuführen – und möglichst viele Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen, damit Infektionen frühzeitig erkannt und weitere Ansteckungen vermieden werden.

Unsere AGs: Freizeit während des Unterrichts

Das DBG ist eine Ganztagsschule und die AGs sind in den Stufen 5-7 Teil des Schulalltags. Die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen nehmen am Montagnachmittag an den AGs teil.  Die 7. Klassen haben Mittwochnachmittag die Möglichkeit, ihrer Fantasie freien Lauf zulassen.

Bei der Neugestaltung war es unseren Ganztagskoordinaten Herrn Gilson und Frau Neumann wichtig, ein Angebot für die Schüler/innen zu entwickeln, welches über den normalen Unterricht hinausgeht, sodass Lernen am DBG Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist. “Es gibt ein großes sportliches Angebot von Fußball über Tanzen bis hin zu Taekwondo, aber auch die künstlerischen und musischen Talente sollen gefördert werden z.B. in der Zirkus AG oder in der Big Band. Die Forscher- und Erlebnispädagogik-AG bauen teilweise aufeinander auf, sodass sich die Schüler in diesen AGs Jahr für Jahr verbessen und professioneller werden. Für die ganz Kreativen haben wir natürlich auch Angebote wie z.B. den Künstlerkreis und die Blog AG”, berichtet Frau Neumann. Diese besonderen Angebote sollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass man in der Schule nicht nur am Tisch sitzt und eine Aufgabe nach der anderen erledigt. Einige Schüler/innen berichteten : „Es freut mich Mittwochs in die Schule zugehen, da ich mit meinen Freunden aus der Parallelklasse mein Hobby ausführe.“ oder „Ich mag die AGs an unserer Schule sehr und bin froh dass sie da sind, da ich nicht wie sonst in der Schule normal lerne, es kommt mir eher so vor wie ein Treffen mit meinen Schulkameraden und dabei lernen wir auch noch etwas zb. wie man einen Zeitungsartikel richtig schreibt.“

Am Anfang des Jahres bekommt jeder einen Wahlzettel, welchen man ausfüllen und wieder abgeben soll. Frau Neumann schaut sich diese an und teilt die Schüler in einzelne Gruppen auf, dies geschieht nach den Angaben auf dem Wunschzettel. Am Anfang des nächsten Schuljahres darf man schon am Nachmittag an seiner Lieblings-AG teilnehmen.

Die Schüler und Schülerinnen des DBG können so ihren Stundenplan stückweise selber gestalten und erleben gleichzeitig neue Dinge. So ist es möglich, auch während der Schule etwas Freizeit zu haben und vielleicht sogar ein neues Hobby zu finden.

Kayra Sunman, BLOG-AG, Kl. 7