Anmeldungen fĂŒr Schuljahr 2026-27

Unsere Anmeldewoche fĂŒr die Klasse 5 findet vom 02.03.-06.03.2026 zu folgenden Zeiten statt:

02.03.2026, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

03.03.2026, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr

04.03.2026, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

05.03.2026, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

06.03.2026, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Ab 19.01.2026 können Sie unter der Telefonnummer 02102-5504932 einen Termin zur Anmeldung vereinbaren. Am Anmeldetag erwarten wir Sie gemeinsam mit Ihrem Kind. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • das letzte Zeugnis Ihres Kindes sowie die Grundschulempfehlung fĂŒr die weitere Schullaufbahn,
  • das Familienstammbuch bzw. die Geburtsurkunde,
  • den Impfausweis bzw. Nachweis ĂŒber Masernschutz,
  • ein Passbild fĂŒr den SchĂŒlerausweis,
  • den Anmeldeschein sowie den ausgefĂŒllten Anmeldebogen unserer Schule,
  • ggf. wichtige Unterlagen wie z.B. Sorgerechtsbescheinigung o.a.

Karneval am DBG

Am Altweiber-Donnerstag, dem 12.02.2026, fand die Karnevalsparty statt, die von der SV fĂŒr die Mittelstufe organisiert wurde. Es gab einen KostĂŒmwettbewerb und noch andere karnevalistische AktivitĂ€ten. 

Als sich die 8., 9., und 10. Klassen zur 3 und 4 Stunde im PZ versammelten, fing auch schon der KostĂŒmwettbewerb mit den 3 Moderatoren und mit lauter Karnevalsmusik an. Es gab gab drei Auswahl-Runden und ein Finale. Das GewinnerkostĂŒm war ein Traningsanzug im 80er Jahre-Stil mit einer PerĂŒcke. Die meisten SchĂŒler und SchĂŒlerinnen kamen jedoch unverkleidetet zur Schule. Nachdem der KostĂŒmwettbewerb zu Ende war, ging es weiter mit unterschiedlichen Spielen. Dazu wurde das PZ  in zwei HĂ€lften aufgeteilt, es gab die linke und die rechte Seite. Es wurden Fragen und Aufgaben gestellt und welche Seite diese schneller beantworten oder lösen konnte, hat SĂŒĂŸigkeiten zugeworfen bekommen. Kurz vor Ende wurde dann Reise nach Jerusalem gespielt und am Ende hat Herr Florin sogar noch eine kurze Rede gehalten. PĂŒnktlich um 11:11 Uhr wurden die SchĂŒler und SchĂŒlerinnen mit einem großen Helau ins lange Karnevalswochenende verabschiedet.  

Einige Impressionen findet ihr auch auf unserem Insta-Kanal!

Rieke&Sophie/Blog-AG

Psychische Belastungen in der Schule

Psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen haben durch die Schule 2025 stark zugenommen und sind auch zu einem wichtigen Thema in der Gesundheitspolitik geworden. Befragungen zeigen, dass die Schule selbst zum Belastungsfaktor werden kann, insbesondere durch Leistungsdruck und fehlende UnterstĂŒtzung von Eltern und LehrkrĂ€ften. Im Jahr 2024 wurde schon festgestellt, dass jeder fĂŒnfte SchĂŒler unter psychischer Belastung leidet und 17% der Jugendlichen hĂ€ufig von emotionalen Problemen berichteten, wobei MĂ€dchen stĂ€rker betroffen sind. Die Zahlen sind bis 2025 gestiegen. Psychische Belastungen bei SchĂŒlern entstehen nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch außerhalb des Unterrichts. Dabei sind Konflikte mit Gleichaltrigen oder innerhalb der Familie und hĂ€usliche Gewalt hĂ€ufige Themen, die bei der Therapie angefragt werden. Kinder, die von ihren Eltern wenig oder keine UnterstĂŒtzung erfahren, sind deutlich stĂ€rker gefĂ€hrdet. 

Wir haben mit unserer Schulsozialarbeiterin Shiva GhadimiÂ ĂŒber das Thema „Psychische Belastung“ von Jugendlichen und Kindern an unserer Schule gesprochen.  

SchĂŒlerinne und SchĂŒler kommen meist zu ihr, wenn sie (starke) Sorgen bis hin zu massiven Belastungen im persönlich-, familiĂ€ren oder schulischen Bereich verspĂŒren. Umgang mit Leistungsdruck, Umgang mit digitalen Medien, Lernen zu lernen und Tipps rund um das Thema SelbstfĂŒrsorge sind Themeninhalte, die alle Jahrgangsstufen betreffen.  

Wenn betroffene SchĂŒler/-innen sich wohlfĂŒhlen oder das Angebot wahrnehmen, geht Frau Ghadimi davon aus, dass die SchĂŒler/-innen sich bei ihr vertrauensvoll aufgehoben fĂŒhlen. Das Angebot der Schulsozialarbeit ist freiwillig und Frau Ghadimi hat eine Schweigepflicht, welche sie nur brechen darf, wenn das Wohl eines Kindes/Jugendlichen in Gefahr ist. 

Ein weitere Angebot zur psychischen Gesundheit an unserer Schule ist z.B. Lion Quest „Erwachsen werden“ (5/6 Jahrgangsstufe), wo sich die SchĂŒler/-innen mit Themen des sozialen Lernens beschĂ€ftigen und dadurch in ihrem SelbstwertgefĂŒhl gestĂ€rkt werden. Das Programm „Respekt-Coaches“ stĂ€rkt SchĂŒler/-innen ab Klasse 5 in ihrer Persönlichkeit und vermittelt wichtige demokratische Werte. Das Programm fördert ein respektvolles und demokratisches Miteinander im Schulalltag und wirkt prĂ€ventiv gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt und Extremismus. An den „Methodentagen“ (fĂŒr alle Jahrgangsstufen) sollen jedes Jahr an drei aufeinander folgenden Tagen den SchĂŒler/-innen Methoden an die Hand gegeben werden, die den Lernzugang zu den verschiedensten Bereichen fördern und zugleich vereinfachen.  

Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren geben unserer Schulsozialarbeiterin am hĂ€ufigsten in GesprĂ€chen die RĂŒckmeldungen, dass sie sich aus unterschiedlichen GrĂŒnden (stark) belastet fĂŒhlen.  

Frau Ghadimi hat uns außerdem noch Beispiele gegeben, wie sie den Betroffenen auch noch in diesen schwierigen Situationen weiterhilft: Seit mehreren Jahren arbeitet sie eng zusammen mit Frau Pannen und Frau Kluytmans an einem schönen Projekt mit den 6er Klassen anlĂ€sslich des Weltkindertages. Alle Kinder werden von ihnen ĂŒber ihre Kinderrechte aufgeklĂ€rt und im Anschluss folgt eine Kunstaktion zum Thema der Kinderrechte, die dem BĂŒrgermeister der Stadt Ratingen prĂ€sentiert wird. Es gibt auch das Angebot der „Gesunden Schule“, wo es jeden Tag/Woche in der Cafeteria neue Gerichte zu probieren gibt. Auch das trĂ€gt dazu bei, dass SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sich am DBG wohl fĂŒhlen, da sie gesehen werden. 

Frau Ghadimi braucht immer die Bereitschaft von Kindern/Jugendlichen mit ihr aktiv zusammen arbeiten zu wollen. Nur so können sie gemeinsam an fĂŒr die Kinder/Jugendlichen persönlich zugeschnittenen Lösungen arbeiten. Es ist dann besonders schön zu sehen, wenn SchĂŒler/-innen ihre eigenen Wege gehen und ihre zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung nicht mehr benötigen. 

Auch wenn die meisten SchĂŒler/-innen ihr Angebot annehmen und sich wohl bei Frau Ghadimi fĂŒhlen, gibt es auch SchĂŒler/-innen und/oder Eltern, die nicht zu ihr kommen wollen. 

Sie haben beispielsweise schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit an anderen Schulen mit PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen gesammelt und lehnen daher ein GesprĂ€ch mit ihr ab. Manchmal sehen SchĂŒler/-innen oder Eltern keine Notwendig mit Frau Ghadimi ein GesprĂ€ch zu fĂŒhren, weil sie Themen mit sich persönlich ausmachen wollen. Außerdem fĂŒhlen sie sich manchmal von ihren Eltern unter Druck gesetzt ein GesprĂ€ch mit ihr wahrzunehmen. Entweder kommen die SchĂŒler/-innen dann erst gar nicht zu ihr oder brechen nach kĂŒrzester Zeit die GesprĂ€che ab. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Schulsozialarbeiterin den Druck spĂŒrt und sie das GesprĂ€ch von sich aus abbricht und ihr Angebot gerne fĂŒr einen spĂ€teren Zeitpunkt aufrechterhĂ€lt, wenn die betreffende Person die Bereitschaft zum GesprĂ€ch dann wirklich mitbringt. 

Wir danken Frau Shiva Ghadimi fĂŒr die Zusammenarbeit mit uns! 

Elif und Juna 8b/Blog-AG 

Regeln: Fluch oder Segen?

Schule ist weit mehr als ein Ort, an dem man Matheaufgaben löst, Vokabeln lernt oder Klassenarbeiten schreibt. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem sich SchĂŒler und SchĂŒlerinnen wohlfĂŒhlen, gehört werden und sich als Teil einer Gemeinschaft sehen. NatĂŒrlich sind Wissen und Leistung wichtig – aber sie sind nicht alles. Genauso bedeutsam ist es, dass wir SchĂŒler lernen, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, respektvoll miteinander umzugehen, eigene Meinungen zu entwickeln und diese auch zu Ă€ußern.  

Regeln spielen am DBG eine wichtige Rolle, nicht um einzuschrĂ€nken oder zu kontrollieren, sondern um ein respektvolles, sicheres und faires Miteinander zu ermöglichen. Sie schaffen Orientierung im Schultag und helfen dabei, dass sich alle SchĂŒler und SchĂŒlerinnen wohlfĂŒhlen können. Regeln sind kein Selbstzweck, sondern dienen dazu, dass Lernen, Zusammenarbeit und Gemeinschaft funktionieren. 

Nachdem uns deutlich geworden ist, warum Regeln so wichtig sind fĂŒr das Zusammenleben am DBG, lohnt sich nun ein genauer Blick darauf, welche Regeln im Schulalltag gelten, welche sich verĂ€ndert haben und wo es noch Probleme bei der Einhaltung gibt. 

An unserer Schule gibt es viele Regeln, die von den meisten SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern auch eingehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel, dass die KlassenrĂ€ume sauber verlassen werden, MĂŒll richtig entsorgt wird und ein faires Miteinander selbstverstĂ€ndlich ist. Diese Regeln tragen dazu bei, dass sich alle im Schulalltag wohlfĂŒhlen können. Die Lehrer sind dafĂŒr zustĂ€ndig, die Regeln bei den SchĂŒlern durchzusetzten, falls diese mal vergessen werden.

Es gibt jedoch auch Regeln, die sich im Laufe der Zeit verĂ€ndert haben. Zum Beispiel wird wĂ€hrend des Unterrichts das Haarbachtor nicht mehr geschlossen. Außerdem dĂŒrfen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler wĂ€hrend der fĂŒnfminĂŒtigen Pause jetzt auch das Klassenzimmer verlassen und zur Cafeteria oder auf die Toilette gehen. Neu ist auch, dass das Sitzen auf den Treppen erlaubt ist und sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nun im SchulgebĂ€ude aufhalten dĂŒrfen, was frĂŒher nicht gestattet war.  

Eine weitere wichtige VerĂ€nderung ist die EinfĂŒhrung beziehungsweise die stĂ€rkere PrĂ€senz des Anti-Bullying-Teams, das sich aktiv gegen Mobbing einsetzt. Um die Wirkung der neuen Maßnahmen besser einschĂ€tzen zu können, habe ich das Anti-Bullying-Team befragt. Dazu gehören Frau Blum-Campa, Frau Wolter, Frau Lacerenza, Frau Hylla, Herr Graf und Herr Hinkel. Diese sind jederzeit fĂŒr uns SchĂŒler und SchĂŒlerinnen da und helfen uns bei Problemen wie Mobbing, einem GefĂŒhl von Ausgrenzung oder sind auch einfach nur offen fĂŒr VerbesserungsvorschlĂ€ge im Bezug auf das gesamte System Schule. Wie gesagt, habe ich das Team kurz befragt, um genauer zu sein Frau Blum-Campa. Ich fragte, ob sie schon positive VerĂ€nderungen bemerkt habe. Daraufhin antwortete sie, dass das Anti-Bullying-Team schon deutlich positive VerĂ€nderungen hervorgerufen habe. Sie konnten schon vielen Kindern unserer Schule helfen, von Mobbing befreit zu werden. Wenn SchĂŒler/innen zu ihnen gehen und Hilfe suchen, weil sie frustriert sind, steht in erster Linie im Vordergrund, das Kind zu beschĂŒtzen, ihm/ihr ein sicheres GefĂŒhl zu geben und klarzumachen, dass es nicht alleine ist. Dann wird alles andere geklĂ€rt, damit das Mobbing komplett aufhört. 

Trotzdem gibt es einige Regeln, die nicht immer eingehalten werden. Dazu zĂ€hlen vor allem die LautstĂ€rke auf den GĂ€ngen sowie die Handy-Nutzung wĂ€hrend des Unterrichts. Diese VerstĂ¶ĂŸe können den Unterricht stören und fĂŒhren hĂ€ufig zu Konflikten zwischen LehrkrĂ€ften und SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern. Der LĂ€rm auf den GĂ€ngen stresst SchĂŒler und Lehrpersonal zusĂ€tzlich zum normalen Schulalltag und fĂŒhrt dazu, dass der Lehrerberuf und auch der Schulalltag fĂŒr die SchĂŒler als sehr anstrengend wahrgenommen wird, denn LĂ€rm kostet alle Beteiligten Kraft. 

Eine neue Regel wurde gerade jetzt eingefĂŒhrt–15min lĂ€nger Mensa-Zeit. Dies bedeutet, dass der Unterricht um 15min gekĂŒrzt wird, damit die DBG-SchĂŒler alleine in der Mensa essen können, ohne von den GesamtschĂŒlern gestört zu werden. Wenn man jetzt aber an der Gothaer Straße Sport hat, kann dies schnell zum Nachteil werden, denn man lĂ€uft in der Pause, die regulĂ€r 15 min geht, zur Sporthalle und 15 zurĂŒck zur Schule, wĂ€hrend der letzten Unterrichtsphase. Nun soll man den Unterricht montags, mittwochs, Donnerstag und freitags in der 5/6 Stunde 15min frĂŒherer beenden, damit die SchĂŒler frĂŒher ihre Mensa-Zeit haben. Das bedeutet dann aber auch, dass der Sportunterricht immer frĂŒher beendet werden muss und immer weniger Zeit fĂŒr sportliche AktivitĂ€t zur VerfĂŒgung steht. Ist dies jetzt insgesamt dann ein Vorteil oder eher ein Nachteil? 

Abschließend lĂ€sst sich sagen, dass Regeln weder nur ein Fluch noch nur ein Segen sind. Sie sind notwendig, damit unser Schulalltag funktioniert und sich alle sicher und respektiert fĂŒhlen können. Ohne Regeln gĂ€be es Chaos, Konflikte und Ungerechtigkeit. Gleichzeitig ist es wichtig, Regeln regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberdenken und anzupassen, damit sie fair bleiben und den BedĂŒrfnissen der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler entsprechen. 

Dania Amin Rashany/Blog-AG 

Unser neuer Hausmeister: Herr GĂŒlden

Seit letztem Sommer gibt es einen neuen Hausmeister am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium – Herrn GĂŒlden. Wir haben bis jetzt nur Gutes ĂŒber ihn gehört und wollten ihm deshalb ein paar Fragen stellen, damit die SchĂŒler und SchĂŒlerinnen auch die Möglichkeit haben, ihn besser kennenzulernen.  

Herr GĂŒlden ist 34 Jahre alt und arbeitet seit Juni 2025 an unserer Schule als Hausmeister. Vorher hat er als Elektroniker bei der Stadt Ratingen gearbeitet.

Sein neuer Job macht ihm vor allem Spaß, da er sehr abwechslungsreich ist, zum Beispiel muss er einges an BĂŒroarbeit erledigen, handwerklich geschickt sein, Ordnung halten und noch viele andere Sachen erledigen. Auch wenn ihm sein Job sehr gefĂ€llt, ist er auch sehr stressig, weil er sehr frĂŒh anfĂ€ngt und erst am Abend nach Hause kommt. Er muss nĂ€mlich schon um 6:30 Uhr am DBG erscheinen, dafĂŒr mĂŒsse er kurz vor 6 Uhr aufstehen, hat er uns erzĂ€hlt.

Wenn er Dienst hat, arbeitet er vorallem an tagesbedingten Problemen, wie defekte Heizungen, klemmende Fenster oder auch an RohrbrĂŒchen. Nach einer kurzen Pause zuhause kommt er noch einmal um 18 Uhr wieder, um die Schule abzuschließen und noch einmal um 22 Uhr, um die Sporthallen zu schließen, da diese am Abend noch von einigen Vereinen genutzt werden.

Arbeiten muss Herr GĂŒlden auch am Wochenende, in den Ferien und an Feiertagen. Dann muss er ĂŒberprĂŒfen, ob alles in Ordnung mit der Schule ist. Wenn er nachmittags Zeit findet, macht er gerne Sport. Herr GĂŒlden erzĂ€hlte uns, er habe keine festen Kollegen, manchmal arbeite er mit Hausmeistern von anderen Schulen oder mit Firmen, mit denen die Schule zusammen arbeitet. Mit den DBG-SchĂŒlern und -SchĂŒlerinnen kommt er sehr gut aus und er freut sich auch, an unserer Schule zu sein. Das sieht man ihm auch an, denn er ist eigentlich immer gut gelaunt und sehr freundlich! Herr Florin ist auch sehr angetan von unserem neuen Hausmeister, so dass er schon einmal alle Lehrer zusammengerufen hat und Herrn GĂŒlden im Namen aller fĂŒr seine wertvolle Arbeit gedankt hat. 

Wir sind sehr froh, so einen nettem Hausmeister an der Schule zu haben, und freuen uns auf die nÀchsten Jahre mit ihm!

Sophie und Rieke, Blog-AG

Tabletteneinnahme bei Jugendlichen: Warum, wann und wie oft? Und was sagen die Eltern dazu? 

Wir haben uns diese Fragen gestellt und deswegen in den achten Klassen eine Umfrage gemacht. Wir fragten unsere DBG-SchĂŒler, ob sie Tabletten nehmen, wie oft, wogegen, ob sie sie auch mit in die Schule nehmen, wie ihre Eltern zu dem Thema TablettenhĂ€ufigkeit stehen und ob sie auch pflanzliche Medikamente schon einmal probiert hĂ€tten. 

Es kam heraus, dass ĂŒber 60% der Befragten Tabletten einnehmen, die HĂ€lfte davon nutzt sie gegen Schmerzen. Viele aber auch gegen andere gesundheitliche Probleme, wie angeborene Krankheiten oder Allergien. 

Uns hat interessiert, ab wann sie Tabletten bewusst einnehmen: Die meisten antworteten, dass sie Tabletten und Schmerzmittel erst ab der weiterfĂŒhrenden Schule eingenommen haben. Die Eltern unterstĂŒtzen hĂ€ufig, wenn ihre Kinder Tabletten einnehmen. Von den 30 Befragten nehmen nur 4-5 von ihnen Tabletten bzw. Schmerzmittel mit in die Schule. Wir fragten eine SchĂŒlerin, warum sie diese mit in die Schule nehme, sie antwortete: „Ich habe Schmerztabletten mit in der Schule, falls ich mal starke Schmerzen habe, um nicht direkt nach Hause gehen zu mĂŒssen, und um generell vorbeugen zu können. Außerdem habe ich sie mit, um meinen MitschĂŒlerinnen und MitschĂŒlern helfen zu können, wenn sie mal Schmerzen haben.“ 

80% der SchĂŒler und SchĂŒlerinnen nehmen Tabletten jeden Tag, fasst alle der Befragten, wenn sie Krank sind, am meisten bei Kopfschmerzen oder einer ErkĂ€ltung, eher weniger bei Fieber und am wenigsten bei Bauchschmerzen. NatĂŒrliche Medikamente nimmt fast keiner. Wenn man also ĂŒberlegt, dass fast die HĂ€lfte der Befragten quasi jeden Tag krank ist und deswegen Tabletten nimmt, ist das mit Sicherheit sehr viel! Sind diese Personen also so oft krank oder was bedeutet vorbeugend? Entweder ist man krank oder nicht!

Insgesamt wĂŒrden wir sagen, dass also eher viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Tabletten einnehmen. WĂ€re es dann aber vielleicht nicht besser, wenn sie zuhause blieben, vor allem wenn sie Schmerzen haben? Wahrscheinlich gibt es einen Mittelweg, denn es ist verstĂ€ndich, dass SchĂŒler und SchĂŒlerinnen natĂŒrlich nichts in der Schule verpassen möchten, erst recht nicht, wenn Arbeiten oder Klausuren geschrieben werden. Wenn man sehr starke Schmerzen hat, denken wir aber, dass man eher zuhause bleiben sollte. Bei ihrer Periode nehmen weibliche Personen heutzutage eher etwas mehr Schmerztabletten als frĂŒher. FrĂŒher wurden in diesen FĂ€llen so gut wie gar keine Schmerzmittel genommen, es wurde einfach als normal akzeptiert und man musste es durchstehen. Dies war sicher auch nicht immer leicht fĂŒr die Beteiligten.

Sehr stark zugenommen hat die Einnahme von Tabletten bei Jugendlichen also nicht, aber es ist schon so, dass Tabletten deutlich mehr und leichtfertiger als frĂŒher eingenommen werden. Es wĂ€re deshalb sicher nicht schlecht, wenn Eltern darauf ein Auge hĂ€tten, denn man tut seinem jugendlichen Körper damit auf Dauer keinen Gefallen, weil es ein Eingriff in ein natĂŒrliches System ist, das eigentlich auch alleine mit leichteren Krankheiten zurecht kommt.

Oxana & Charlotte aus der Blog AG  

Your Vision mit der Bildungsministerin und DBG-SchĂŒlern

Heute kamen ĂŒber 150 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im Landtag zusammen, um gemeinsam die Ergebnisse von „Your Vision Schule NRW“ zu reflektieren und diese Frau Ministerin Feller zu prĂ€sentieren. Auch vier SchĂŒlerinnen und SchĂŒler vom DBG waren eingeladen und konnten in Begleitung von Frau Franke-Weinfurth und Herrn Edenharter spannende Diskussionen ĂŒber die Schule von morgen fĂŒhren. Am Schluss blieb dann sogar noch Zeit fĂŒr ein persönliches Erinnerungsfoto mit der Ministerin.

Zum 120. Geburtstag Dietrich Bonhoeffers

Das Gymnasium in Ratingen-West gedenkt mit dem Projekttag seinem Namensgeber

Mut, Haltung und Verantwortung – diese Werte prĂ€gten das Leben von Dietrich Bonhoeffer, der sich im Nationalsozialismus dem Unrecht kompromisslos widersetzte. Zum 120. Geburtstag ihres Namensgebers gedachten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums am 4. Februar 2026 mit einem vielfĂ€ltigen Projekttag dem evangelischen Theologen und WiderstandskĂ€mpfer. Der Tag, der inzwischen fester Bestandteil des Schulprogramms ist, wurde von Marius Graf (Lehrer) organisiert und widmete sich auf altersgerechte Weise der Erinnerungskultur.

Die JĂŒngsten des Gymnasiums befassten sich mit der Person Dietrich Bonhoeffers und lernten, begleitet von Pfarrer Matthias Leithe, sein Leben und seine Gedanken kennen. So wurde der Theologe zu einer greifbaren Persönlichkeit – jemand, der fĂŒr seine Werte einstand.

Und wie bereits im letzten Jahr nahmen die SechstklĂ€ssler am „Butterfly Project“ 
Remembrance and Hope – Gedenken und Hoffnung teil. Dabei handelt es sich um ein internationales Projekt, bei dem sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit den Schicksalen der im Holocaust ermordeten Kinder befassten. Gegen das Vergessen wurden fĂŒr diese Kinder Schmetterlinge aus Ton gestaltet, die spĂ€ter ausgestellt werden.

Im Deutschunterricht wird Judith Kerrs Jugendroman â€žAls Hitler das rosa Kaninchen stahl“ gerne gelesen. Aber nun konnten sich die SiebtklĂ€ssler im Ratinger Kino die Verfilmung der Geschichte ansehen – eine eindringliche Darstellung von Flucht, Verlust und Zusammenhalt, ĂŒber die man sich spĂ€ter austauschte.

Auf Spurensuche in die Vergangenheit begaben sich die AchtklĂ€ssler. Bei einer Rallye, begleitet vom Stadtarchiv, lernten SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Orte jĂŒdischen Lebens in Ratingen kennen. Dabei entdeckten sie, dass Erinnerung oft direkt vor der eigenen HaustĂŒr beginnt – etwa dort, wo Stolpersteine an verschleppte und ermordete Nachbarn erinnern.

Zeitzeugen, die die nationalsozialistischen Jahre noch erlebt haben, gibt es nicht mehr viele. Aus diesem Grund ermutigten Anna Vögeding, Annika SpĂ€th und Zoe Hars vom Verein „Zweitzeugen e.V.“ die NeuntklĂ€ssler, die Geschichten der Überlebenden des Holocausts kennenzulernen und weiterzugeben. Die Jugendlichen lernten so die bewegenden Schicksale von Frieda Kliger, Henny Brenner und Gerhard Baader kennen.

In Bonn besuchten die ZehntklĂ€ssler das Haus der Geschichte und die Ausstellung â€žNach Hitler“, um zu erfahren, wie Deutschland nach 1945 mit der NS-Vergangenheit umging und wie schwierig Aufarbeitung sein kann. Gleichzeitig sahen OberstufenschĂŒler in â€žSchindlers Liste“ eindrucksvoll, was Verantwortung und moralische Entscheidung in Extremsituationen bedeuten. Eine anschließende Reflexion fand im Medienzentrum Ratingen statt.

Zu einem intensiven Erlebnis wurde das dokumentarische Schauspiel â€žHitlers TischgesprĂ€che“, bei dem der Schauspieler Andreas Breiing den Despoten als Privatperson auf eindringliche Weise verkörperte. „Er spielte die Rolle von seinem Aussehen und Verhalten her so authentisch“, berichtete Mohammed (Q1-SchĂŒler) beeindruckt. In der anschließenden GesprĂ€chsrunde, die von Britta von Anklang geleitet wurde, konnten sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler vertiefend mit Adolf Hitlers Ansichten auseinandersetzen.

Der Projekttag verband an diesem 4. Februar historisches Lernen mit ethischer Reflexion. Er machte deutlich, dass Erinnerung nicht nur Wissen, sondern auch Haltung bedeutet – und dass Bonhoeffers Mut, Unrecht beim Namen zu nennen, auch heute noch Vorbild sein muss.

Bettina Strigl/RP 7.2.2026

Unsere AGs und ihre Leiter: Die neue Bienen-AG von Frau Kluytmans

Seit dem letzen Sommer gibt es am DBG eine Bienen-AG, in der es summt und brummt! Die neue Bienen-AG, die unter der Leitung von Frau Kluytmans gestartet ist, bietet derzeit 9 SchĂŒlerinnen die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Honigbiene zu erkunden. Wir verdanken die Möglichkeit dieser AG: Frau Kluytmans, die seit mehr als 10 Jahren in Ratingen als erfahrene Imkerin tĂ€tig ist und lange den Wunsch hatte, eine eigene Schul-Imkerei zu grĂŒnden. Dank des Vertrauens der Schulleitung und der großzĂŒgigen UnterstĂŒtzung des Fördervereins konnte dieser Wunsch nun endlich umgesetzt werden. 

Die TĂ€tigkeiten in der AG beinhalten dabei weit mehr als nur theoretische Aspekte. ZunĂ€chst haben die SchĂŒlerinnen zwar viel ĂŒber die Biologie und das Leben der Honigbienen gelernt und dazu Informationsplakate gestaltet, aber der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit an den drei Bienenvölkern, die im Schulgarten direkt hinter dem Kunstraum stehen. Im Herbst haben die Teilnehmerinnen die Völker winterfest gemacht, sie zugefĂŒttert und gegen SchĂ€dlinge wie die Varroa-Milbe behandelt. Auch die praktische Vorbereitung fĂŒr das kommende Jahr ist Teil davon: Alte RĂ€hmchen wurden gesĂ€ubert und mit neuen MittelwĂ€nden aus Wachs versehen. Schöne Kerzen aus diesem Wachs wurden direkt vor Ort gefertigt und am Tag der offenen TĂŒr verkauft. Derzeit wird altes Wachs eingeschmolzen und gereinigt, um neue Kerzen herzustellen. 

Der Umgang mit Tieren macht die Bienen-AG so besonders. Hier ĂŒbernehmen die SchĂŒlerinnen nicht nur Verantwortung fĂŒr die Umwelt, sondern lernen auch wie man mit verschiedenen Tierarten umgeht. Abgesehen von der Arbeit mit den Bienen bleibt Zeit fĂŒr kreative Vorhaben wie die Herstellung von BienenwachstĂŒchern oder das Errichten von Futterstationen fĂŒr Vögel. Alle blicken schon mit Vorfreude auf das kommende FrĂŒhjahr, in dem hoffentlich die erste große Honigernte bevorsteht. 

Die AG richtet sich an alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ab der 9. Klasse, die Freude daran haben, einen sinnvollen Beitrag zur Natur zu leisten. Frau Kluytmans beschreibt die AG mit diesen Wörtern: spannend, neu und klebrig! Jeder, der Interesse hat, an diesem besonderen Projekt teilzunehmen, ist herzlich willkommen. 

Silas Wedde/Blog-AG