Unsere „Neuen“: Herr Adnan Osman

Herr Osman, kein neuer, aber seit diesem Schuljahr erstmals Lehrer, der auch andere Klassen außer der Deutsch-Förderklasse unterrichtet. Das ist ein Grund für uns, ihn hier einmal genauer vorzustellen. Um ihn besser kennenzulernen, habe ich ihm ein paar Fragen gestellt. Dabei habe ich viel über ihn erfahren – zum Beispiel, woher er kommt, was er gern macht und wie er zu uns an die Schule gekommen ist. 

Herr Osman ist ursprünglich Kurde aus dem Irak. Dort ist er geboren und dort ist er auch aufgewachsen. Einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend hat er in seinem Heimatland verbracht und viele prägende Erlebnisse gesammelt. Sein vollständiger Name ist Adnan Osman. Er ist 42 Jahre alt und hat am 30.05 Geburtstag. Er wohnt zurzeit in Ratingen und hat 2 Kinder. 

Deutsch hat Herr Osman gelernt, indem er Deutschkurse belegt hat und im Alltag einfach versucht hat zu kommunizieren. Im Jahr 2008 ist er nach Deutschland eingereist und hat natürlich inzwischen dann auch den deutschen Pass. Ob er in Deutschland bleiben möchte, weiß er noch nicht genau, da er seine Zukunft offen gestalten möchte und noch verschiedene Möglichkeiten ausprobieren möchte. 

In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit vielen verschiedenen Hobbys. Er geht gerne Wandern und liebt es seine Kreativität im Zeichnen auszuleben, was sehr spannend ist. 

Er hat ,,English Literature“ an der Universität Indianapolis in den USA studiert und jetzt unterrichtet er an unserer Schule. Im Moment hat er die Klassen 8d, 8b und die EF in den Fächern Englisch und Deutsch. Bevor er ,,normale“ Klassen unterrichtet hat, hat Herr Osman sich dafür eingesetzt, dass Kinder, die geflüchtet sind, und die deutsche Sprache nicht beherrschten, diese lernen. Kommunikationsprobleme oder andere Schwierigkeiten gab es kaum, weil er geduldig ist und sich gut auf unterschiedliche Menschen einstellen kann. 

Zu unserer Schule ist er gekommen, weil die Menschen in seiner Umgebung ihm den Rat gegeben haben, an unsere Schule zu kommen. Besonders gut gefällt ihm an unserer wunderbaren Schule unsere Atmosphäre, das heißt, die Art wie Schüler und Lehrer und Schüler und Schüler miteinander umgehen und sich gegenseitig unterstüzen.

Wir wünschen Herrn Osman weiterhin viel Erfolg am DBG und freuen uns, dass er weiterhin für uns da ist! 

Dania Amin Rashany/Blog-AG  

Lernen, Staunen und Mitmachen

Tag der offenen Tür am DBG

Am Samstag, dem 29.11.2025, war es wieder so weit und das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium öffnete Tor und Türen für seine Gäste. Aufgeregt warteten unter ihren roten Wichtelmützen bereits die Schüler aus den 5.-7. Klassen (siehe Foto oben), um die Besucher durch „ihr“ Gymnasium führen zu dürfen. Aber bevor die Schülerlotsen und Info-Wichtel zur Tat schreiten konnten, wurden die großen und kleinen Gäste erst einmal von Schulleiter Uwe Florin und Ellen Wolter (Erprobungsstufenkoordinatorin), musikalisch begleitet vom Chor und der Streicherklasse, herzlich am DBG willkommen geheißen. Nach dieser Einführung ging es für die neugierigen Viertklässler und ihre interessierten Eltern auf Entdeckungstour durch das Schulgebäude. Und da bot sich den Gästen ein sehr vielfältiges Programm zum Lernen, Staunen und Mitmachen.

Wer sich für Sprachen begeisterte, konnte gleich in Englisch eine kleine „Cracking Christmas Party“ mitgestalten oder beim Schnupperunterricht in Französisch, Spanisch und Latein erste Eindrücke sammeln. Und neben dem Probe-Unterricht wurden im Französischraum auch Crêpes angeboten. Lateinschüler führten in die antike Welt ein. Und junge Besucher konnten sich über den süßen Inhalt ihrer Piñatas (siehe Foto unten), die sie im Spanischraum von der Decke holen durften, freuen. Alle Fächer wurden an diesem Tag mit viel Leidenschaft von der Lehrer- und Schülerschaft des DBG präsentiert. Und wer noch die Rhythmen von der offenen Probe mit der Bigband im Bein hatte, konnte sich beschwingt auf den weiteren Weg durch die Schule machen. In Mathematik standen Spaß und Mitdenken im Mittelpunkt, und im Erdkunderaum gab es praktische Informationen rund um den neuen Schulweg. Im Kunsttrakt lud die Weihnachts-Werkstatt zum Mitmachen ein. Und was Rotkohl und Silvesterraketen so alles können? Die Antwort gab es für Neugierige im Chemieraum. Die Besucher konnten sowohl eine geschichtliche Reise in die Vergangenheit wie bei der Einführung in die Welt der Hieroglyphen, als auch eine Reise in die Gegenwart und Zukunft, zum Beispiel beim Beobachten der selbstgebauten Roboter im Informatik-Raum, antreten. Zudem staunten die Besucher nicht schlecht, als sie erfuhren, dass auch seit kurzem drei Bienenvölker am DBG leben, die von den Neun- und Zehntklässlern in der Bienen-AG verantwortungsvoll umsorgt werden. „Vielleicht gibt es auch im nächsten Jahr unseren ersten Honig“, meinte Vivian Kluytmans (Biologielehrerin) vorsichtig in die Zukunft blickend, die als erfahrene Imkerin die Ansiedlung der Bienen ins Leben gerufen hatte. Finanziell begleitet wird dieses Projekt vom Förderverein der Schule.

Und davon, dass das DBG seit Jahren von der Elternschaft und vom Förderverein mit Überzeugung unterstützt wird, konnten sich die Besucher im Eingangsbereich ein weiteres Bild machen. An mehreren Info-Ständen wurden die Besucher über die Konzepte der Schule informiert – vom digitalen Lernen bis hin zum DBGesunde-Schule-Verein – gerne auch mit einem köstlichen Smoothie in der Hand. Eine wichtige Stütze des DBG ist auch Shiva Ghadimi (Schulsozialarbeiterin), die immer ein offenes Ohr für alle Belange der Kinder hat und an diesem Tag Einblicke in ihre Arbeit bot.

Für das leibliche Wohl wurde mit einem äußerst großen Angebot gesorgt. So boten unter anderem die Oberstufenschüler den Besuchern unter dem Motto „Wir – aus aller Welt“ eine köstliche kulinarische Reise durch verschiedene Länder an, was ausdrückt, wofür das DBG steht: „Vielfalt entdecken – Gemeinschaft leben“.

Bettina Strigl

RP 4.12.25

Jahrgangsstufe 9 im Düsseldorfer Landtag zu Besuch

Vor einigen Tagen besuchten wir mit allen Klassen aus der 9. Stufe den Landtag. Uns wurde viel gezeigt und erklärt. Wir durften sogar selbst Politiker sein und mit einem Abgeordneten sprechen!

Der Tag begann schon früh damit, dass sich alle vor dem großen Gebäude trafen. Als dann alle da waren, ging es hinein. Im Landtag gibt es eine Sicherheitskontrolle fast wie am Flughafen, für die Sicherheit aller Politiker und Besucher. Als wir alle durch die Kontrolle waren, mussten wir unsere Jacken und Taschen abgeben. Im Landtag ist alles sehr groß, so war es auch die Garderobe. Danach wurden wir ins Restaurant zum Frühstück gebracht. Es gab für jeden ein Brötchen, einen Muffin, Trinkjoghurt, Saft und Wasser. Nachdem alle fertig gegessen hatten, ging es endlich in den Plenarsaal, da wo die Politik gemacht wird.

Im Plenarsaal gibt es viele für den jeweiligen Abgeordneten personalisierte Tische. Mit Namensschild und Fach für private Dinge. Wir wurden auf die jeweiligen Fraktionen aufgeteilt und durften diese vertreten. Zuerst kam ein Mitarbeiter der Verwaltung und erklärte uns alles über den Saal, das Gebäude, die Politiker und den Ablauf einer Sitzung dort.

Dann war es endlich Zeit, unsere Reden, die wir zuhause erstellt hatten, vor allen am Rednerpult wie echte Politiker vorzutragen. Doch zuerst mussten wir einen Präsidenten und Ministerpräsidenten plus Vertreter wählen, damit die politische Diskussion geordnet abläuft. Pro Fraktion dufte eine Person ihre Rede vorstellen. Das Thema war ‚Wahlrecht ab Geburt‘, es gab viele Stimmen dafür, aber auch dagegen. Die Reden, die vorne vorgetragen wurden und die Diskussionen waren sehr spannend und am Ende kamen wir zu dem Schluss das wohl eine extra Sitzung nötig wäre, um dieses Thema zu diskutieren. So ist es häufig auch im echten Leben.

Danach wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, um mit einem Abgeordneten der CDU und einer Abgeordneten der SPD zu sprechen. Wir sind in die jeweiligen Räume der Partei gegangen und durften jetzt ganz viele Fragen stellen, die die Abgeordneten möglichst versuchten zu beantworten. Manchmal war das sehr leicht, manchmal aber auch schwerer, da die Politiker natürlich einen guten Ruf für sich und ihre Partei beibehalten wollen.

Insgesamt hat der Tag allen Spaß gemacht und war sehr informativ. Wir haben viel Neues gelernt und mitgenommen. Es hat Spaß gemacht, sich auch in die Rolle der Politiker hineinzuversetzen und seine Meinung in so einer großen Gruppe zu vertreten.

Helvi Krell / 9c

Unsere Neuen: Frau Julia Pautsch

Seit des neuen Schuljahres habe wir eine neue Lehrerin am DBG: Es ist Frau Julia Pautsch, 35 Jahre alt, und sie hat die Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften (Politik). Sie unterrichtet diese Fächer, weil sie ihr schon in der Schule Spaß gemacht haben und ihr auch das Studium gefallen hat.

In Naturwissenschaften war sie eher schlechter, aber in Sprachen und Geschichte gut. Frau Pautsch mochte das Fach Chemie am wenigsten und hat es deshalb schnell wie möglich abgewählt.

Sie ist auf unsere Schule gekommen, da sie in Duisburg in der Nähe wohnt und Gutes über unsere Schule gehört hat. Davor hat sie an einem Gymnasium in Hagen unterrichtet.

Frau Pautsch hat sich entschieden Lehrerin zu werden, da sie gerne Jugendliche auf ihrem Weg begleiten möchte und Spaß an den Fächern hat.

In ihrer Freizeit verbringt sie oft Zeit mit ihrer Tochter, die zwei Jahre alt ist. Sie macht aber auch sehr gerne Sport und liebt es aktiv zu sein. In den Sommerferien war Frau Pautsch zuhause und hat die Zeit mit ihrer Familie und Freunden genossen. Sie hat keine Geschwister, keine Haustiere und ihr Sternzeichen ist Steinbock.

Wir begrüßen Frau Pautsch ganz herzlich an unserer Schule und freuen uns darüber, dass sie jetzt am DBG ist!

Von Elif und Juna 8b/Blog-AG

Scope Connect Campus Events: Jobmesse für Ratinger Sportler

Am 21.11.25 besuchte der Sportkurs EF von Frau Esser die Ratinger Jobmesse „Scope Connect Campus Events“, organisiert von dem Handballer Bjarne Steinhaus. Er setzt sich dafür ein, dass Sportler, die auf eine große Karriere in ihrer Sportart setzen, sich auch, wenn dies nicht zum gewünschten Erfolg führen sollte, Alternativen neben der Pofikarriere kennenlernen.

Die Messe richtete sich an Vereinsportler, deren disziplinierte Einstellung für viele Unternehmen interessant ist. Deshalb waren in Ratingen die AOK, Ferchau, Henkel und Interaktiv vertreten, die den Schülern sowohl zum dualen Studium als auch zur Ausbildung Informationen aus erster Hand lieferten und auf zukünftige Mitarbeiter aus diesem Umfeld, vielleicht inspiriert durch diese Jobmesse, hoffen.

Die Schüler waren mit Interesse bei der Sache und wurden in kleinen Gruppen bei den jeweiligen Firmen über ihre Möglichkeiten dort unterrichtet. Viele Werbegeschenke, ein kleiner Wettkampf und ein Quiz machten den Nachmittag für alle Beteiligten zusätzlich interessant.

Neben Ratingen ist die Messe auch in Dormagen (5.12.), Bonn (23.1.) und Köln (27.2.26) zu Gast. Eine gute Möglichkeit also für alle interessierten Sportler, die auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es mit der Profikarriere nicht klappen könnte.

SV-Teambuildung 2025

Nach dem anstrengenden Workshoptag am Mittwoch, an dem die SV an Projekten wie Inside oder der Verschönerung des SV-Raums arbeitete, ging es am Donnerstag nach Gelsenkirchen in den Alma-Park, wo Teambuilding im Fokus stand. Beim Bubbleball, Lasertag oder beim Trampolinspringen konnte man nicht nur Spaß haben, sondern sich auch besser kennenlernen, damit die anstehenden Projekte in diesem Jahr zusammen noch besser gelingen! 

Hier geht es zum Insta-Beitrag!

Praxisnah, lebendig und zukunftsorientiert

Methodentage am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Vom 05. bis zum 07.11.25 fanden am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium erneut die Methodentage statt. Drei Tage lang standen für alle Jahrgangsstufen das gemeinsame Lernen, Erleben und Reflektieren im Mittelpunkt – mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung zu stärken. In Workshops, Projektarbeiten und Exkursionen lernten sie außerhalb des „normalen“ Schulalltags Neues kennen und konnten ihre Kompetenzen in den vielfältigsten Bereichen vertiefen.

Mit dem Thema „Gesundheit und Wohlbefinden“ starteten die Jüngsten. Anke Weckbecker (Lehrerin) wusste ihre Fünftklässler nicht nur mit mitreißenden Bewegungsübungen zu motivieren, sondern konnte die Kinder auch in Sachen „gesunde Ernährung“ spielerisch aufklären. Und so wussten die Fünftklässler schnell, dass ein gesundes Pausenbrot besser ist als Spaghetti in der Brotdose. Ergänzt wurde das Programm mit einem sozialen Training, dem Medienpass NRW und einer Auseinandersetzung mit Cybermobbing.

Auch die Sechst- und Siebtklässler bekamen ein spannendes Programm geboten: vom Vorlese- und Laborführerschein über Gedächtnistraining bis hin zum Identitäts- und Selbstverteidigungskurs, geleitet von Iris Meisenbacher und Niels Pivato (BEKuG & KoDeCo). Parallel erwarben die Schülerinnen und Schüler bei Sabrina Schönfelder und Ahmet Özdemir im Ratinger Medienzentrum wichtige Kompetenzen bezüglich „Medien und Demokratie“. Und Kriminalhauptkommissarin Ilka Kleppe klärte die Siebtklässler im Rahmen der Kriminalprävention sehr anschaulich über die Sicherheit im Netz auf.

Zum Thema „Verschwörungstheorien und Fake News“ wusste Eyüp (8c) zu berichten: „Man muss schon genau hinschauen, was stimmt und was nicht“, während er an seiner Präsentation über die Mondlandung arbeitete. Geleitet wurde dieser Kurs von Lars Klostermann („Respect Coaches“). Zudem wurden die Methoden der Ökologie direkt in der Natur sowie Kreativitätstechniken den Achtklässlern sehr praxisnah vermittelt. Zeitgleich setzten sich die Neuntklässler mit Suchtprävention und Aids-Aufklärung auseinander. In einem anderen Workshop wurden sie wiederum auf das soziale Praktikum vorbereitet. Im Fokus für die Zehntklässler stand unter anderem das Thema Bewerbung. Und wie man in 60 Sekunden mit einem überzeugenden „Elevator Pitch“ punkten kann, zeigten Jutta Thormann und Natascha Ehrenheim (Lehrerinnen). Weitere Module trainierten die professionelle Präsentation mit dem PC und bereiteten auf das anstehende Betriebspraktikum vor.

Und welcher Beruf könnte später zu einem passen? Vorschläge für Ausbildungsberufe konnte der „Check-U-Test“ der Jahrgangsstufe EF bieten, den Melanie Karstens-Mayerhofer und Heike Plocki (Lehrerinnen) erklärten. Panagiota Balagka, die zusammen mit dem DBG das Programm „Respect Coaches“ eingeführt hatte, bot in diesem Jahr ein interessantes Planspiel und eine Talkshow zum Thema „Demokratie und Populismus“ an. Eine weitere wichtige Kompetenz ist der sinnvolle Umgang mit der KI, der in einem anderen Modul erlernt wurde.

Damit die Qualifikationsstufe bestens für die Zukunft vorbereitet ist, widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem wissenschaftlichen Arbeiten im Hinblick auf ihre bevorstehende Facharbeit. „Wege nach dem Abitur“ lautete ein weiteres Thema, in das Maximilian Tratsaert von der Agentur für Arbeit einwies. Andere Oberstufenschüler lernten wichtige Bewerbungsverfahren bei der DKV Mobility kennen. Nils Reuter (DKV Mobility) bereitete die Schülerinnen und Schüler dabei auch auf das Assessment-Center vor, welches ein strukturiertes Verfahren zur Personalauswahl ist.

Dass die Methodentage jedes Jahr mit großem Erfolg stattfinden, ist insbesondere der engagierten Organisation von Nelie Pannen (Lehrerin) und ihrem Team, dem unermüdlichen Einsatz der gesamten Lehrerschaft sowie den zahlreichen Referentinnen und Referenten, die das DBG mit ihrem Knowhow unterstützen, zu verdanken. Unter dem Leitgedanken „Vielfalt entdecken – Gemeinschaft leben“ zeigen die Methodentage, wie modernes Lernen am DBG gelingt – praxisnah, lebendig und zukunftsorientiert.

             Bettina Strigl

Unsere Neuen: Herr Braun

Wir freuen uns sehr, Herrn Braun als neues Mitglied unserer Schulgemeinschaft begrüßen zu dürfen. Ein neuer Anfang bringt immer frischen Wind, neue Perspektiven und spannende Begegnungen – und genau darauf freuen wir uns.  

Herr Stefan Braun ist 36 Jahre alt und nach seinem Referendariat in den Jahren 2018/19 fing er als fertiger Lehrer an einer Gesamtschule am Niederrhein an. Er ist seit August 2025 hier bei uns am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und unterrichtet unsere Schüler am DBG in evangelischer Religionslehre, Geschichte, Biologie und Informatik. 

In seiner Freizeit verbringt er am liebsten Zeit mit seinem Sohn und seiner Frau, weshalb man ihn oft in Parks oder auf Spielplätzen sieht. Herr Braun würde gerne auch Italienisch lernen, als kleines Hobby in der Freizeit, wovon aber nicht viel bleibt neben dem Job als Lehrer. Als Geschichtslehrer beschäftigt sich Herr Braun am liebsten mit der Geschichte des 19., frühen 20. Jahrhunderts. 

In den Ferien reist er oft zu seiner Verwandschaft in Mexiko, doch als nächstes geht es für ihn nach Ostasien ins Land der Sonne: Japan. Aber auch die bayerische Landeshauptstadt, München, ist für ihn ein beliebter Ort, um Urlaub zu machen. 

Herzlich Willkommen am DBG, Herr Braun!

Julian Siemens/Blog-AG

Bildungsministerin Dorothee Feller zu Besuch am DBG

Am 25. September durfte das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen hohen Besuch empfangen: die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Frau Dorothee Feller besuchte unsere Schule, um sich ein Bild vom Schulleben zu machen. Gleich zu Beginn wurde sie von unserem Schulchor musikalisch begrüßt – ein Empfang, den sie später besonders hervorhob.

Im Anschluss besuchte Frau Feller mehrere Unterrichtsstunden und nahm sich viel Zeit, den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Arbeit zuzuschauen und auch selbst aktiv mitzumachen.

Zuerst waren wir bei Herrn Suleiman im Deutsch-Unterricht, wo das Thema der Verbkonjugationen im Vordergrund stand.

In Biologie bei Frau Wolter erlebte die Ministerin das Projekt „Café Dietrich B“, bei dem die Kinder ein Frühstücksbuffet unter dem Fokus „gesunde Ernährung“ zusammenstellten. Hier beteiligte sie sich aktiv in der Gruppenarbeit und kam dabei mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch.

Während beider Unterrichtsbesuche zeigte die Ministerin großes Interesse am Unterrichtsgeschehen, stellte Fragen und lobte das Engagement von Lehrern und Schülern.

In einer anschließenden Gesprächsrunde (siehe Foto) mit dem neuen Bürgermeister Patrick Anders, dem Schuldezernenten Dr. Thomas Doepner, der Schulleitung (Herr Uwe Florin und Frau Tanja Blum-Campa), Schüler- (Aline Messerer, SV) und Elternvertreterinnen (Frau Claudia Boerl), sowie Lehrkräften (Herr Marius Graf, Lehrerrat) machte Frau Feller deutlich, was für sie eine gute Schule ausmacht:

Alle sollen Spaß am Lernen haben, Schüler sowie Lehrer. Auch sollen alle Kinder die gleichen Chancen haben und gleich behandelt werden. Für den Unterricht werden gut ausgebildete Lehrkräfte mit einer zeitgemäßen Ausstattung gebraucht. Außerdem sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihre eigene Persönlichkeit ins Unterrichtsgeschehen mit einzubringen.

Sie betonte, dass ihr wichtig sei, Eindrücke aus den Schulen mitzunehmen und in ihre politische Arbeit einfließen zu lassen: „Ich möchte so nah wie möglich am Schulleben sein und erfahren, wo es gut läuft und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.“

Besonders intensiv antwortete die Ministerin auf die Frage der Elternvertretung, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen sie bei der Digitalisierung sehe. Sie machte deutlich, dass für sie die Vermittlung von Kompetenz im Bereich Medien sehr wichtig sei, besonders bei den Social Media, da diese „oft nicht wirklich sozial“ seien.

Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Bereich war das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI). Frau Feller ist überzeugt davon, dass KI den Schulalltag stark und auch merkbar verändern wird bzw. es schon tut. Einerseits sehe sie die Herausforderungen durch Gefahren wie Fake-News im Internet oder wenn ChatGPT die Hausaufgaben erledige. Deshalb möchte sie erreichen, dass der Fokus im Unterricht mehr auf das Verständnis der Schüler gelegt wird und nicht so sehr auf das Lösen einer einzelnen Aufgabe.

Auf der anderen Seite sehe sie auch die Chancen, die KI den Lehrern biete. Mit ihr könne man die Aufgaben wie die Unterrichtsvorbereitung oder das Korrigieren von Klausuren vereinfachen (natürlich benoten weiterhin nur die Lehrkräfte).

Insgesamt kann KI also Herausforderungen, aber auch Chancen bringen. Wichtig ist aber, dass die Schülerinnen und Schüler den richtigen und kritischen Umgang damit lernen.

Zum Ende sprach die Ministerin noch über ihre Ziele, die sie während ihrer Amtszeit erreichen möchte. Dazu gehört unter anderem eine verbesserte Lehrerausbildung, die sich an neue Inhalte und Anforderungen anpasst und so ausgerichtet ist, dass die Lehrkräfte mit neueren Entwicklungen, wie z.B. der Nutzung von KI und deren Herausforderungen, gut umgehen können.

Aktuell läuft eine von ihr angetriebene „Ursachenforschung“, woher schwache schulische Ergebnisse im Vergleich zu anderen Bundesländern in manchen Bereichen genau kommen und wie man dem am besten entgegenwirken kann.

Auch möchte sie, dass möglichst viele alte Schulgebäude renoviert und modernisiert werden. Das liegt zwar in der Verantwortung der einzelnen Kommunen, trotzdem möchte sie durch die Gespräche die Umsetzung dieser Pläne erreichen.

Zuletzt versprach Frau Feller noch eine stärkere und engere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Bezirksregierungen und dem Bildungsministerium. So sollen Probleme und Lösungsansätze schneller und erfolgreicher ausgearbeitet und umgesetzt werden.

Rückblickend war es eine große Ehre, dass Frau Feller unsere Schule für ihren Besuch ausgewählt hat. Wir hoffen, dass sie sich einen guten Eindruck von unserer Schule, unserem Unterricht sowie unseren Lehrern und Schülern machen konnte und daraus wertvolle Erkenntnisse zieht für ein gut aufgestelltes Schulsystem der Zukunft.

Helvi Krell (9. Klasse), Maximilian Breker (Einführungsphase)