Anmeldungen für Schuljahr 2026-27

Unsere Anmeldewoche für die Klasse 5 findet vom 02.03.-06.03.2026 zu folgenden Zeiten statt:

02.03.2026, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

03.03.2026, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr

04.03.2026, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

05.03.2026, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

06.03.2026, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Ab 19.01.2026 können Sie unter der Telefonnummer 02102-5504932 einen Termin zur Anmeldung vereinbaren. Am Anmeldetag erwarten wir Sie gemeinsam mit Ihrem Kind. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • das letzte Zeugnis Ihres Kindes sowie die Grundschulempfehlung für die weitere Schullaufbahn,
  • das Familienstammbuch bzw. die Geburtsurkunde,
  • den Impfausweis bzw. Nachweis über Masernschutz,
  • ein Passbild für den Schülerausweis,
  • den Anmeldeschein sowie den ausgefüllten Anmeldebogen unserer Schule,
  • ggf. wichtige Unterlagen wie z.B. Sorgerechtsbescheinigung o.a.

Psychische Belastungen in der Schule

Psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen haben durch die Schule 2025 stark zugenommen und sind auch zu einem wichtigen Thema in der Gesundheitspolitik geworden. Befragungen zeigen, dass die Schule selbst zum Belastungsfaktor werden kann, insbesondere durch Leistungsdruck und fehlende Unterstützung von Eltern und Lehrkräften. Im Jahr 2024 wurde schon festgestellt, dass jeder fünfte Schüler unter psychischer Belastung leidet und 17% der Jugendlichen häufig von emotionalen Problemen berichteten, wobei Mädchen stärker betroffen sind. Die Zahlen sind bis 2025 gestiegen. Psychische Belastungen bei Schülern entstehen nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch außerhalb des Unterrichts. Dabei sind Konflikte mit Gleichaltrigen oder innerhalb der Familie und häusliche Gewalt häufige Themen, die bei der Therapie angefragt werden. Kinder, die von ihren Eltern wenig oder keine Unterstützung erfahren, sind deutlich stärker gefährdet. 

Wir haben mit unserer Schulsozialarbeiterin Shiva Ghadimi über das Thema „Psychische Belastung“ von Jugendlichen und Kindern an unserer Schule gesprochen.  

Schülerinne und Schüler kommen meist zu ihr, wenn sie (starke) Sorgen bis hin zu massiven Belastungen im persönlich-, familiären oder schulischen Bereich verspüren. Umgang mit Leistungsdruck, Umgang mit digitalen Medien, Lernen zu lernen und Tipps rund um das Thema Selbstfürsorge sind Themeninhalte, die alle Jahrgangsstufen betreffen.  

Wenn betroffene Schüler/-innen sich wohlfühlen oder das Angebot wahrnehmen, geht Frau Ghadimi davon aus, dass die Schüler/-innen sich bei ihr vertrauensvoll aufgehoben fühlen. Das Angebot der Schulsozialarbeit ist freiwillig und Frau Ghadimi hat eine Schweigepflicht, welche sie nur brechen darf, wenn das Wohl eines Kindes/Jugendlichen in Gefahr ist. 

Ein weitere Angebot zur psychischen Gesundheit an unserer Schule ist z.B. Lion Quest „Erwachsen werden“ (5/6 Jahrgangsstufe), wo sich die Schüler/-innen mit Themen des sozialen Lernens beschäftigen und dadurch in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden. Das Programm „Respekt-Coaches“ stärkt Schüler/-innen ab Klasse 5 in ihrer Persönlichkeit und vermittelt wichtige demokratische Werte. Das Programm fördert ein respektvolles und demokratisches Miteinander im Schulalltag und wirkt präventiv gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt und Extremismus. An den „Methodentagen“ (für alle Jahrgangsstufen) sollen jedes Jahr an drei aufeinander folgenden Tagen den Schüler/-innen Methoden an die Hand gegeben werden, die den Lernzugang zu den verschiedensten Bereichen fördern und zugleich vereinfachen.  

Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren geben unserer Schulsozialarbeiterin am häufigsten in Gesprächen die Rückmeldungen, dass sie sich aus unterschiedlichen Gründen (stark) belastet fühlen.  

Frau Ghadimi hat uns außerdem noch Beispiele gegeben, wie sie den Betroffenen auch noch in diesen schwierigen Situationen weiterhilft: Seit mehreren Jahren arbeitet sie eng zusammen mit Frau Pannen und Frau Kluytmans an einem schönen Projekt mit den 6er Klassen anlässlich des Weltkindertages. Alle Kinder werden von ihnen über ihre Kinderrechte aufgeklärt und im Anschluss folgt eine Kunstaktion zum Thema der Kinderrechte, die dem Bürgermeister der Stadt Ratingen präsentiert wird. Es gibt auch das Angebot der „Gesunden Schule“, wo es jeden Tag/Woche in der Cafeteria neue Gerichte zu probieren gibt. Auch das trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sich am DBG wohl fühlen, da sie gesehen werden. 

Frau Ghadimi braucht immer die Bereitschaft von Kindern/Jugendlichen mit ihr aktiv zusammen arbeiten zu wollen. Nur so können sie gemeinsam an für die Kinder/Jugendlichen persönlich zugeschnittenen Lösungen arbeiten. Es ist dann besonders schön zu sehen, wenn Schüler/-innen ihre eigenen Wege gehen und ihre zusätzliche Unterstützung nicht mehr benötigen. 

Auch wenn die meisten Schüler/-innen ihr Angebot annehmen und sich wohl bei Frau Ghadimi fühlen, gibt es auch Schüler/-innen und/oder Eltern, die nicht zu ihr kommen wollen. 

Sie haben beispielsweise schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit an anderen Schulen mit Pädagoginnen und Pädagogen gesammelt und lehnen daher ein Gespräch mit ihr ab. Manchmal sehen Schüler/-innen oder Eltern keine Notwendig mit Frau Ghadimi ein Gespräch zu führen, weil sie Themen mit sich persönlich ausmachen wollen. Außerdem fühlen sie sich manchmal von ihren Eltern unter Druck gesetzt ein Gespräch mit ihr wahrzunehmen. Entweder kommen die Schüler/-innen dann erst gar nicht zu ihr oder brechen nach kürzester Zeit die Gespräche ab. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Schulsozialarbeiterin den Druck spürt und sie das Gespräch von sich aus abbricht und ihr Angebot gerne für einen späteren Zeitpunkt aufrechterhält, wenn die betreffende Person die Bereitschaft zum Gespräch dann wirklich mitbringt. 

Wir danken Frau Shiva Ghadimi für die Zusammenarbeit mit uns! 

Elif und Juna 8b/Blog-AG 

Regeln: Fluch oder Segen?

Schule ist weit mehr als ein Ort, an dem man Matheaufgaben löst, Vokabeln lernt oder Klassenarbeiten schreibt. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem sich Schüler und Schülerinnen wohlfühlen, gehört werden und sich als Teil einer Gemeinschaft sehen. Natürlich sind Wissen und Leistung wichtig – aber sie sind nicht alles. Genauso bedeutsam ist es, dass wir Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, respektvoll miteinander umzugehen, eigene Meinungen zu entwickeln und diese auch zu äußern.  

Regeln spielen am DBG eine wichtige Rolle, nicht um einzuschränken oder zu kontrollieren, sondern um ein respektvolles, sicheres und faires Miteinander zu ermöglichen. Sie schaffen Orientierung im Schultag und helfen dabei, dass sich alle Schüler und Schülerinnen wohlfühlen können. Regeln sind kein Selbstzweck, sondern dienen dazu, dass Lernen, Zusammenarbeit und Gemeinschaft funktionieren. 

Nachdem uns deutlich geworden ist, warum Regeln so wichtig sind für das Zusammenleben am DBG, lohnt sich nun ein genauer Blick darauf, welche Regeln im Schulalltag gelten, welche sich verändert haben und wo es noch Probleme bei der Einhaltung gibt. 

An unserer Schule gibt es viele Regeln, die von den meisten Schülerinnen und Schülern auch eingehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel, dass die Klassenräume sauber verlassen werden, Müll richtig entsorgt wird und ein faires Miteinander selbstverständlich ist. Diese Regeln tragen dazu bei, dass sich alle im Schulalltag wohlfühlen können. Die Lehrer sind dafür zuständig, die Regeln bei den Schülern durchzusetzten, falls diese mal vergessen werden.

Es gibt jedoch auch Regeln, die sich im Laufe der Zeit verändert haben. Zum Beispiel wird während des Unterrichts das Haarbachtor nicht mehr geschlossen. Außerdem dürfen Schülerinnen und Schüler während der fünfminütigen Pause jetzt auch das Klassenzimmer verlassen und zur Cafeteria oder auf die Toilette gehen. Neu ist auch, dass das Sitzen auf den Treppen erlaubt ist und sich Schülerinnen und Schüler nun im Schulgebäude aufhalten dürfen, was früher nicht gestattet war.  

Eine weitere wichtige Veränderung ist die Einführung beziehungsweise die stärkere Präsenz des Anti-Bullying-Teams, das sich aktiv gegen Mobbing einsetzt. Um die Wirkung der neuen Maßnahmen besser einschätzen zu können, habe ich das Anti-Bullying-Team befragt. Dazu gehören Frau Blum-Campa, Frau Wolter, Frau Lacerenza, Frau Hylla, Herr Graf und Herr Hinkel. Diese sind jederzeit für uns Schüler und Schülerinnen da und helfen uns bei Problemen wie Mobbing, einem Gefühl von Ausgrenzung oder sind auch einfach nur offen für Verbesserungsvorschläge im Bezug auf das gesamte System Schule. Wie gesagt, habe ich das Team kurz befragt, um genauer zu sein Frau Blum-Campa. Ich fragte, ob sie schon positive Veränderungen bemerkt habe. Daraufhin antwortete sie, dass das Anti-Bullying-Team schon deutlich positive Veränderungen hervorgerufen habe. Sie konnten schon vielen Kindern unserer Schule helfen, von Mobbing befreit zu werden. Wenn Schüler/innen zu ihnen gehen und Hilfe suchen, weil sie frustriert sind, steht in erster Linie im Vordergrund, das Kind zu beschützen, ihm/ihr ein sicheres Gefühl zu geben und klarzumachen, dass es nicht alleine ist. Dann wird alles andere geklärt, damit das Mobbing komplett aufhört. 

Trotzdem gibt es einige Regeln, die nicht immer eingehalten werden. Dazu zählen vor allem die Lautstärke auf den Gängen sowie die Handy-Nutzung während des Unterrichts. Diese Verstöße können den Unterricht stören und führen häufig zu Konflikten zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. Der Lärm auf den Gängen stresst Schüler und Lehrpersonal zusätzlich zum normalen Schulalltag und führt dazu, dass der Lehrerberuf und auch der Schulalltag für die Schüler als sehr anstrengend wahrgenommen wird, denn Lärm kostet alle Beteiligten Kraft. 

Eine neue Regel wurde gerade jetzt eingeführt–15min länger Mensa-Zeit. Dies bedeutet, dass der Unterricht um 15min gekürzt wird, damit die DBG-Schüler alleine in der Mensa essen können, ohne von den Gesamtschülern gestört zu werden. Wenn man jetzt aber an der Gothaer Straße Sport hat, kann dies schnell zum Nachteil werden, denn man läuft in der Pause, die regulär 15 min geht, zur Sporthalle und 15 zurück zur Schule, während der letzten Unterrichtsphase. Nun soll man den Unterricht montags, mittwochs, Donnerstag und freitags in der 5/6 Stunde 15min früherer beenden, damit die Schüler früher ihre Mensa-Zeit haben. Das bedeutet dann aber auch, dass der Sportunterricht immer früher beendet werden muss und immer weniger Zeit für sportliche Aktivität zur Verfügung steht. Ist dies jetzt insgesamt dann ein Vorteil oder eher ein Nachteil? 

Abschließend lässt sich sagen, dass Regeln weder nur ein Fluch noch nur ein Segen sind. Sie sind notwendig, damit unser Schulalltag funktioniert und sich alle sicher und respektiert fühlen können. Ohne Regeln gäbe es Chaos, Konflikte und Ungerechtigkeit. Gleichzeitig ist es wichtig, Regeln regelmäßig zu überdenken und anzupassen, damit sie fair bleiben und den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler entsprechen. 

Dania Amin Rashany/Blog-AG 

Unser neuer Hausmeister: Herr Gülden

Seit letztem Sommer gibt es einen neuen Hausmeister am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium – Herrn Gülden. Wir haben bis jetzt nur Gutes über ihn gehört und wollten ihm deshalb ein paar Fragen stellen, damit die Schüler und Schülerinnen auch die Möglichkeit haben, ihn besser kennenzulernen.  

Herr Gülden ist 34 Jahre alt und arbeitet seit Juni 2025 an unserer Schule als Hausmeister. Vorher hat er als Elektroniker bei der Stadt Ratingen gearbeitet.

Sein neuer Job macht ihm vor allem Spaß, da er sehr abwechslungsreich ist, zum Beispiel muss er einges an Büroarbeit erledigen, handwerklich geschickt sein, Ordnung halten und noch viele andere Sachen erledigen. Auch wenn ihm sein Job sehr gefällt, ist er auch sehr stressig, weil er sehr früh anfängt und erst am Abend nach Hause kommt. Er muss nämlich schon um 6:30 Uhr am DBG erscheinen, dafür müsse er kurz vor 6 Uhr aufstehen, hat er uns erzählt.

Wenn er Dienst hat, arbeitet er vorallem an tagesbedingten Problemen, wie defekte Heizungen, klemmende Fenster oder auch an Rohrbrüchen. Nach einer kurzen Pause zuhause kommt er noch einmal um 18 Uhr wieder, um die Schule abzuschließen und noch einmal um 22 Uhr, um die Sporthallen zu schließen, da diese am Abend noch von einigen Vereinen genutzt werden.

Arbeiten muss Herr Gülden auch am Wochenende, in den Ferien und an Feiertagen. Dann muss er überprüfen, ob alles in Ordnung mit der Schule ist. Wenn er nachmittags Zeit findet, macht er gerne Sport. Herr Gülden erzählte uns, er habe keine festen Kollegen, manchmal arbeite er mit Hausmeistern von anderen Schulen oder mit Firmen, mit denen die Schule zusammen arbeitet. Mit den DBG-Schülern und -Schülerinnen kommt er sehr gut aus und er freut sich auch, an unserer Schule zu sein. Das sieht man ihm auch an, denn er ist eigentlich immer gut gelaunt und sehr freundlich! Herr Florin ist auch sehr angetan von unserem neuen Hausmeister, so dass er schon einmal alle Lehrer zusammengerufen hat und Herrn Gülden im Namen aller für seine wertvolle Arbeit gedankt hat. 

Wir sind sehr froh, so einen nettem Hausmeister an der Schule zu haben, und freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihm!

Sophie und Rieke, Blog-AG

Tabletteneinnahme bei Jugendlichen: Warum, wann und wie oft? Und was sagen die Eltern dazu? 

Wir haben uns diese Fragen gestellt und deswegen in den achten Klassen eine Umfrage gemacht. Wir fragten unsere DBG-Schüler, ob sie Tabletten nehmen, wie oft, wogegen, ob sie sie auch mit in die Schule nehmen, wie ihre Eltern zu dem Thema Tablettenhäufigkeit stehen und ob sie auch pflanzliche Medikamente schon einmal probiert hätten. 

Es kam heraus, dass über 60% der Befragten Tabletten einnehmen, die Hälfte davon nutzt sie gegen Schmerzen. Viele aber auch gegen andere gesundheitliche Probleme, wie angeborene Krankheiten oder Allergien. 

Uns hat interessiert, ab wann sie Tabletten bewusst einnehmen: Die meisten antworteten, dass sie Tabletten und Schmerzmittel erst ab der weiterführenden Schule eingenommen haben. Die Eltern unterstützen häufig, wenn ihre Kinder Tabletten einnehmen. Von den 30 Befragten nehmen nur 4-5 von ihnen Tabletten bzw. Schmerzmittel mit in die Schule. Wir fragten eine Schülerin, warum sie diese mit in die Schule nehme, sie antwortete: „Ich habe Schmerztabletten mit in der Schule, falls ich mal starke Schmerzen habe, um nicht direkt nach Hause gehen zu müssen, und um generell vorbeugen zu können. Außerdem habe ich sie mit, um meinen Mitschülerinnen und Mitschülern helfen zu können, wenn sie mal Schmerzen haben.“ 

80% der Schüler und Schülerinnen nehmen Tabletten jeden Tag, fasst alle der Befragten, wenn sie Krank sind, am meisten bei Kopfschmerzen oder einer Erkältung, eher weniger bei Fieber und am wenigsten bei Bauchschmerzen. Natürliche Medikamente nimmt fast keiner. Wenn man also überlegt, dass fast die Hälfte der Befragten quasi jeden Tag krank ist und deswegen Tabletten nimmt, ist das mit Sicherheit sehr viel! Sind diese Personen also so oft krank oder was bedeutet vorbeugend? Entweder ist man krank oder nicht!

Insgesamt würden wir sagen, dass also eher viele Schülerinnen und Schüler Tabletten einnehmen. Wäre es dann aber vielleicht nicht besser, wenn sie zuhause blieben, vor allem wenn sie Schmerzen haben? Wahrscheinlich gibt es einen Mittelweg, denn es ist verständich, dass Schüler und Schülerinnen natürlich nichts in der Schule verpassen möchten, erst recht nicht, wenn Arbeiten oder Klausuren geschrieben werden. Wenn man sehr starke Schmerzen hat, denken wir aber, dass man eher zuhause bleiben sollte. Bei ihrer Periode nehmen weibliche Personen heutzutage eher etwas mehr Schmerztabletten als früher. Früher wurden in diesen Fällen so gut wie gar keine Schmerzmittel genommen, es wurde einfach als normal akzeptiert und man musste es durchstehen. Dies war sicher auch nicht immer leicht für die Beteiligten.

Sehr stark zugenommen hat die Einnahme von Tabletten bei Jugendlichen also nicht, aber es ist schon so, dass Tabletten deutlich mehr und leichtfertiger als früher eingenommen werden. Es wäre deshalb sicher nicht schlecht, wenn Eltern darauf ein Auge hätten, denn man tut seinem jugendlichen Körper damit auf Dauer keinen Gefallen, weil es ein Eingriff in ein natürliches System ist, das eigentlich auch alleine mit leichteren Krankheiten zurecht kommt.

Oxana & Charlotte aus der Blog AG  

Your Vision mit der Bildungsministerin und DBG-Schülern

Heute kamen über 150 Schülerinnen und Schüler im Landtag zusammen, um gemeinsam die Ergebnisse von „Your Vision Schule NRW“ zu reflektieren und diese Frau Ministerin Feller zu präsentieren. Auch vier Schülerinnen und Schüler vom DBG waren eingeladen und konnten in Begleitung von Frau Franke-Weinfurth und Herrn Edenharter spannende Diskussionen über die Schule von morgen führen. Am Schluss blieb dann sogar noch Zeit für ein persönliches Erinnerungsfoto mit der Ministerin.

Zum 120. Geburtstag Dietrich Bonhoeffers

Das Gymnasium in Ratingen-West gedenkt mit dem Projekttag seinem Namensgeber

Mut, Haltung und Verantwortung – diese Werte prägten das Leben von Dietrich Bonhoeffer, der sich im Nationalsozialismus dem Unrecht kompromisslos widersetzte. Zum 120. Geburtstag ihres Namensgebers gedachten die Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums am 4. Februar 2026 mit einem vielfältigen Projekttag dem evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer. Der Tag, der inzwischen fester Bestandteil des Schulprogramms ist, wurde von Marius Graf (Lehrer) organisiert und widmete sich auf altersgerechte Weise der Erinnerungskultur.

Die Jüngsten des Gymnasiums befassten sich mit der Person Dietrich Bonhoeffers und lernten, begleitet von Pfarrer Matthias Leithe, sein Leben und seine Gedanken kennen. So wurde der Theologe zu einer greifbaren Persönlichkeit – jemand, der für seine Werte einstand.

Und wie bereits im letzten Jahr nahmen die Sechstklässler am „Butterfly Project“ 
Remembrance and Hope – Gedenken und Hoffnung teil. Dabei handelt es sich um ein internationales Projekt, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit den Schicksalen der im Holocaust ermordeten Kinder befassten. Gegen das Vergessen wurden für diese Kinder Schmetterlinge aus Ton gestaltet, die später ausgestellt werden.

Im Deutschunterricht wird Judith Kerrs Jugendroman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ gerne gelesen. Aber nun konnten sich die Siebtklässler im Ratinger Kino die Verfilmung der Geschichte ansehen – eine eindringliche Darstellung von Flucht, Verlust und Zusammenhalt, über die man sich später austauschte.

Auf Spurensuche in die Vergangenheit begaben sich die Achtklässler. Bei einer Rallye, begleitet vom Stadtarchiv, lernten Schülerinnen und Schüler Orte jüdischen Lebens in Ratingen kennen. Dabei entdeckten sie, dass Erinnerung oft direkt vor der eigenen Haustür beginnt – etwa dort, wo Stolpersteine an verschleppte und ermordete Nachbarn erinnern.

Zeitzeugen, die die nationalsozialistischen Jahre noch erlebt haben, gibt es nicht mehr viele. Aus diesem Grund ermutigten Anna Vögeding, Annika Späth und Zoe Hars vom Verein „Zweitzeugen e.V.“ die Neuntklässler, die Geschichten der Überlebenden des Holocausts kennenzulernen und weiterzugeben. Die Jugendlichen lernten so die bewegenden Schicksale von Frieda Kliger, Henny Brenner und Gerhard Baader kennen.

In Bonn besuchten die Zehntklässler das Haus der Geschichte und die Ausstellung „Nach Hitler“, um zu erfahren, wie Deutschland nach 1945 mit der NS-Vergangenheit umging und wie schwierig Aufarbeitung sein kann. Gleichzeitig sahen Oberstufenschüler in „Schindlers Liste“ eindrucksvoll, was Verantwortung und moralische Entscheidung in Extremsituationen bedeuten. Eine anschließende Reflexion fand im Medienzentrum Ratingen statt.

Zu einem intensiven Erlebnis wurde das dokumentarische Schauspiel „Hitlers Tischgespräche“, bei dem der Schauspieler Andreas Breiing den Despoten als Privatperson auf eindringliche Weise verkörperte. „Er spielte die Rolle von seinem Aussehen und Verhalten her so authentisch“, berichtete Mohammed (Q1-Schüler) beeindruckt. In der anschließenden Gesprächsrunde, die von Britta von Anklang geleitet wurde, konnten sich die Schülerinnen und Schüler vertiefend mit Adolf Hitlers Ansichten auseinandersetzen.

Der Projekttag verband an diesem 4. Februar historisches Lernen mit ethischer Reflexion. Er machte deutlich, dass Erinnerung nicht nur Wissen, sondern auch Haltung bedeutet – und dass Bonhoeffers Mut, Unrecht beim Namen zu nennen, auch heute noch Vorbild sein muss.

Bettina Strigl/RP 7.2.2026

Unsere AGs und ihre Leiter: Die neue Bienen-AG von Frau Kluytmans

Seit dem letzen Sommer gibt es am DBG eine Bienen-AG, in der es summt und brummt! Die neue Bienen-AG, die unter der Leitung von Frau Kluytmans gestartet ist, bietet derzeit 9 Schülerinnen die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Honigbiene zu erkunden. Wir verdanken die Möglichkeit dieser AG: Frau Kluytmans, die seit mehr als 10 Jahren in Ratingen als erfahrene Imkerin tätig ist und lange den Wunsch hatte, eine eigene Schul-Imkerei zu gründen. Dank des Vertrauens der Schulleitung und der großzügigen Unterstützung des Fördervereins konnte dieser Wunsch nun endlich umgesetzt werden. 

Die Tätigkeiten in der AG beinhalten dabei weit mehr als nur theoretische Aspekte. Zunächst haben die Schülerinnen zwar viel über die Biologie und das Leben der Honigbienen gelernt und dazu Informationsplakate gestaltet, aber der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit an den drei Bienenvölkern, die im Schulgarten direkt hinter dem Kunstraum stehen. Im Herbst haben die Teilnehmerinnen die Völker winterfest gemacht, sie zugefüttert und gegen Schädlinge wie die Varroa-Milbe behandelt. Auch die praktische Vorbereitung für das kommende Jahr ist Teil davon: Alte Rähmchen wurden gesäubert und mit neuen Mittelwänden aus Wachs versehen. Schöne Kerzen aus diesem Wachs wurden direkt vor Ort gefertigt und am Tag der offenen Tür verkauft. Derzeit wird altes Wachs eingeschmolzen und gereinigt, um neue Kerzen herzustellen. 

Der Umgang mit Tieren macht die Bienen-AG so besonders. Hier übernehmen die Schülerinnen nicht nur Verantwortung für die Umwelt, sondern lernen auch wie man mit verschiedenen Tierarten umgeht. Abgesehen von der Arbeit mit den Bienen bleibt Zeit für kreative Vorhaben wie die Herstellung von Bienenwachstüchern oder das Errichten von Futterstationen für Vögel. Alle blicken schon mit Vorfreude auf das kommende Frühjahr, in dem hoffentlich die erste große Honigernte bevorsteht. 

Die AG richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse, die Freude daran haben, einen sinnvollen Beitrag zur Natur zu leisten. Frau Kluytmans beschreibt die AG mit diesen Wörtern: spannend, neu und klebrig! Jeder, der Interesse hat, an diesem besonderen Projekt teilzunehmen, ist herzlich willkommen. 

Silas Wedde/Blog-AG 

iPads: Nützlich Hilfsmittel oder einfach nur gut zum Zocken?

Immer wieder erwischen Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler dabei, dass sie auf den iPads spielen. Dadurch entsteht die Frage, ob die iPads im Schulalltag wirklich eine Hilfe sind oder eher vom Lernen ablenken. 

Die neuen iPads wurden angeschafft, um den Schulalltag zu erleichtern. Durch sie müssen die Schülerinnen und Schüler weniger Bücher und Hefte mit sich tragen und lernen auch mit der Technik, den elektronischen Geräten, umzugehen und die digitalen Medien sinnvoll zu nutzen. Es handelt sich bei den DBG iPads um iPads mit dem A16-Chip, ein sehr aktuelles Modell, das die neuesten Programme und Versionen unterstützt. 

In einer Umfrage an unserer Schule, an der ein Fünftel der 5. und 6. Klassen teilgenommen hat, gaben 53% der Schüler an, dass sie ohne die Erlaubnis der Lehrkräfte nicht spielen. Die übrigen 47% nutzen die Geräte gelegentlich zum Spielen, meist auf einer Website namens Poki. Die Schule hat jedoch bereits Maßnahmen ergriffen und viele Spiele-Webseiten gesperrt. 

Trotz dieser Problematik bewerten viele Schülerinnen und Schüler die iPads positiv. Rund die Hälfte der Befragten möchte vollständig digital arbeiten, also digital schreiben und ausschließlich mit E-Books lernen. 

Studien zeigen jedoch unterschiedliche Ergebnisse. Eine Studie aus Würzburg besagt, dass iPads die Motivation und die schulischen Leistungen fördern können. Viele andere Untersuchungen kommen hingegen zu dem Ergebnis, dass digitale Geräte im Unterricht eher ablenken und dass Kinder durch handschriftliches Schreiben besser lernen. 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Einsatz von iPads im Unterricht sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt. Die Umfrage an unserer Schule sowie verschiedene Studien zeigen, dass digitale Geräte unterschiedlich wahrgenommen und genutzt werden. Entscheidend ist daher, wie die iPads im Unterricht eingesetzt werden und welche Regeln dabei gelten. 

Edward Fiedler/Blog AG 

Warum entscheiden sich Grundschüler für das DBG?

Viele Kinder hatten sich schon lange auf diesen Tag im Sommer gefreut: Der 1. Tag am DBG! „Ich wollte unbedingt ans Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, weil meine große Schwester hier ist und ich die Schule so toll finde“, meinte eine Schülerin der neuen fünften Klasse.  

Viele Schüler waren dann auch sehr erleichtert, nachdem sie in ihre Klassen kamen und bekannte Gesichter sahen, einige Kinder kannten sie schon aus der Grundschule oder aus Sportvereinen. „Ich hatte ein bisschen Angst niemanden zu kennen“, gaben einige Schüler und Schülerinnen zu, „ aber schon nach dem ersten Tag hatte ich neue Freunde!“  

Der Schulweg spielte natürlich auch eine große Rolle bei der Schulwahl, da viele Schüler mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommen. Ein Schüler erzählte uns, dass er jetzt extra mit dem Fahrrad fahren müsse, dafür könne er jetzt aber mit seinen Freunden fahren. 

Aber wie kommen eigentlich die meisten Fünftlässler zur Schule? Unsere Umfrage hat ergeben, dass die meisten Fünftklässler mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum DBG kommen. Eher weniger Schüler kommen mit dem Bus oder dem Auto. Das zeigt, dass viele Grundschüler auch in der Nähe unserer Schule wohnen. 

War das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium denn die erste Schulwahl und warum haben sie es eigentlich gewählt, haben wir uns gefragt. Die jetzigen Fünfer erzählten uns, dass es meistens die erste Schulwahl war, hauptsächlich kamen sie wegen ihren Geschwistern und guten Empfehlungen zu unserer Schule.  

Das – und weil das DBG natürlich so eine gute Schule ist – sind also die Gründe, warum jedes Jahr neue fünfte Klassen entstehen und das DBG einen festen Stand in der Schullandschaft Ratingens hat. 

Oxana & Charlotte/Blog AG