3. Platz bei „Jugend musiziert“: Die Schlagzeugerin Sofia Kottlar-Laub

Sofia Kottlar-Laub vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium spielte zwei Jahre autodidaktisch Schlagzeug, bevor sie Unterricht nahm. Beim Bundeswettbewerb von Jugend musiziert holte sie jetzt Bronze – und hat noch viel vor. Jetzt probt sie mit Benjamin Leuschner von der Ratinger Musikschule für neue Herausforderungen und „will musikalisch ihr Ding machen“.

Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und drücken ihr für ihre weitere musikalische Karriere ganz fest die Daumen!

Rekordbeteiligung und großer Teamgeist beim Laufteam des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums

Am Sonntag gingen rund 50 Schülerinnen und Schüler sowie Eltern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums an den Start des Seeuferlaufs. Damit stellten sie nicht nur das größte Laufteam vor Ort sondern auch in der Geschichte des Gymnasiums. So setzte sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fort, in denen das Laufteam regelmäßig bei regionalen Laufveranstaltungen vertreten ist.


Nach einer regnerischen Nacht begann der Lauftag zunächst bei angenehm kühlen Temperaturen. Doch im Laufe des Tages wurde es immer wärmer und schwüler. Besonders beim Schülerlauf und beim 5-Kilometer-Lauf kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen. Trotz der schwierigen Bedingungen herrschte beim Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium beste Stimmung.
Für einen zentralen Treffpunkt sorgte die 11.Jahrgangsstufe, die mit einem Stand für ihre Abikasse Kuchen, Brezeln und Getränke anbot. So entstand rund um die Läufe eine besondere Atmosphäre: Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler feuerten sich gegenseitig an und sorgten für einen starken Zusammenhalt.
Sportlich konnten sich zahlreiche Starterinnen und Starter des DBG über vordere Platzierungen freuen. Zunächst ging es über die 2,5km lange Seerunde. Hier beeindruckte Enno Blank als zweiter des Gesamtfeldes in 9:06 Min. Knapp dahinter Mika Blank als zweiter seiner Altersklasse und als erstes Mädchen Leni Peters, die damit dritte gesamt und erste in ihrer AK wurde. Es folgten Tom Hornscheidt, Mika Burs, Philipp Blome, Lukas Koch und Lukas Speckenbach sowie viele weitere Schüler/innen, die sich durch das heiße und schwüle Wetter kämpften.
Beim folgenden 5km Lauf, war vor allem Dima Prätzels (11. Klasse) Leistung besonders bemerkenswert. „Ich habe kaum trainiert, aber die Läufer ganz vorne haben mich dazu motiviert, noch schneller zu laufen.“, so Dima, nachdem er in knapp über 19 Min. und als sechster des Gesamtfeldes über die Ziellinie lief. Knapp dahinter folgte schon der Neuntklässler Paul Ackermann und auch sein Bruder Henri ließ nicht lange auf sich warten. Der gerade einmal elfjährige benötigte 22 Min. und wurde damit erster seiner Altersklasse. Zwischen den beiden lief noch Jan Wirminghaus ins Ziel und danach folgten Schlag auf Schlag weitere Schüler wie Moritz Hornscheidt, Maxi Weinling als erste Dame Sarah Speckenbach (ebenfalls erste in der AK). Es folgten Liam Nier und Yoofie Usher (Platz 2 und 3 in der AK) sowie einige Schüler/innen, die zum ersten Mal die 5km Strecke bewältigten.
Doch unabhängig von Zeiten und Platzierungen war vor allem eines beeindruckend: Niemand gab auf. Trotz der drückenden Hitze kämpften sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis ins Ziel. Viele gingen sogar erstmals bei einem Lauf an den Start und meisterten die Herausforderung mit Bravour.
Der Spaß am gemeinsamen Sport und der große Teamgeist machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die Organisatoren Saskia Neumann und Chantal Gobrecht hoffen, dass viele der Neulinge auch bei den kommenden Veranstaltungen wieder für das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium an den Start gehen werden.

RP vom 26.6.2026

DBG erfolgreich beim Kreativwettbewerb

Am 11. Juni fand die Preisverleihung des Kreativwettbewerbs im Medienzetrum in Ratingen statt, der vom Jugendschutzbund organisiert wurde. Die Glücks-AG der 5. und 6. Klassen und der Buchclub der 7. und 8. Klassen nahmen an diesem Wettbewerb teil. Es gab 3 verschiedene Altersgruppen: 6-10 Jahre, 11-15 Jahre und 16-18 Jahre, in dieser Altersgruppe hat aber kein DBG-Schüler mitgemacht. 

Das Thema war „Was verstehst du unter Glück?“ und die Kinder und Jugendlichen sollten etwas Kreatives dazu malen oder schreiben.  

Den 1. Platz belegte Enya aus der 7c und sie gewann einen Kino-Gutschein im Wert von 50 Euro. Den 2. Platz belegte Yi-Shan aus der Klasse 7a und sie erhielt einen Schwimmbad-Gutschein im Wert von 40 Euro. Beide Plätze bekamen zusätzlich einen Sonderpreis, da sie zu ihren Bildern einen Text verfassten. Den 3. und 4. Platz belegten Minel aus der 6a und Schinav aus der 5b. Der 3. Platz gewann einen Eis- Gutschein im Wert von 30 Euro. 

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden aus dem Buchclub und der Glücks-AG für ihre erfolgreichen Beiträge!

Elif und Juna 8b/Blog-AG

Der Health Care Day 2026 steht vor der Tür

Wie jedes zweite Schuljahr findet auch in diesem Jahr wieder der Health Care Day statt. Am 8. Juli 2026 ist es endlich so weit. An diesem besonderen Tag geht es darum, verschiedene Aktivitäten auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln. „Wie der Name bereits verrät, stehen dabei die Themen Gesundheit, Kreativität und Ernährung im Mittelpunkt.“, erläutert Frau Kluytmanns, die diesen besonderen Tag für das DBG mit vielen weiteren Helfern organisiert hat.

In den vergangenen Jahren gab es bereits viele spannende Angebote, zum Beispiel Hallenhockey, Drachenbootfahren oder einen Workshop, bei dem gesunde Smoothies gemixt wurden. Diese und viele weitere Aktivitäten kamen bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an.

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine große Auswahl: Aus 58 verschiedenen Angeboten darf sich jede Schülerin und jeder Schüler sechs Aktivitäten aussuchen. Da die Angebote je nach Anzahl der Anmeldungen unterschiedlich stark besucht werden können, kann jedoch nicht garantiert werden, dass jeder den gewünschten Platz erhält. Es wird aber alles dafür getan, dass die Schüler am Schluss mit ihren Aktivitäten glücklich sind.

Natürlich können nicht alle Angebote einzeln aufgezählt werden, aber es ist für jede Altersstufe etwas dabei. Für die Unterstufe gibt es beispielsweise American Football, Baseball, Pilates, Zirkus, Trommeln sowie viele verschiedene Essensangebote und weitere spannende Aktivitäten. Die Mittelstufe kann sich unter anderem auf Angebote wie Yum-Yum-Kochen, Selbstverteidigung, Tennis oder Entspannungstechniken freuen. In der Oberstufe gibt es Angebote wie „KI – mein neuer Freund“, Handcreme selbst herstellen, Stand-up-Paddeln oder FitX. Viele Aktivitäten stehen aber auch allen Jahrgangsstufen offen.

Da sich in diesem Jahr der Austausch mit unserer amerikanischen Partnerschule mit dem Health Care Day überschneidet, bieten die amerikanischen Schülerinnen und Schüler ebenfalls einige Aktivitäten an: zum Beispiel American Football, Linedance oder Baseball. Zusätzlich gibt es neue Angebote, die es in den vergangenen Jahren noch nicht gab, wie „KI – mein neuer Freund“ oder verschiedene Kochaktionen, zum Beispiel Mochi selbst herstellen. Besonders die Kochangebote waren vor zwei Jahren sehr beliebt.

Finanziert wird der Health Care Day hauptsächlich durch den Förderverein unserer Schule. Außerdem haben wir eine Spende in Höhe von 1000 € von der Silesia-Clemens-Hanke-Stiftung erhalten. Weitere Unterstützung bekommen wir von den Stadtwerken, Edeka Kels und Intersport Engenberger. Edeka Kels stellt uns beispielsweise Lebensmittel für die verschiedenen Essensangebote zur Verfügung. Zusätzlich haben wir beim Nachhaltigkeitspreis der Stadt Ratingen den 3. Platz erreicht und dafür 500 € gewonnen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die dabei helfen, den Health Care Day 2026 möglich zu machen. Wir freuen uns schon sehr auf diesen besonderen Tag und sind gespannt auf die vielen tollen Angebote!

Sophie und Rieke/Blog-AG

Der Girls`and Boys` Day 2026 am DBG

Am 14. April fand der Boys’ and Girls’ Day statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10 durften an diesem Tag teilnehmen und einen Tag in der richtigen Arbeitswelt erleben. 

Der Boys’ and Girls’ Day ist ein Tag, an dem Schülerinnen und Schüler jeweils für ihr Geschlecht untypische Berufe kennenlernen und ausprobieren können. Für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler ist es Pflicht, an diesem Tag teilzunehmen, alle anderen haben die Auswahl ganz normal zur Schule zu gehen oder diesen Praktikumstag sinnvoll zu nutzen. 

Lukas, ein Schüler der Klasse 6c, besuchte an diesem Tag den Kindergarten. Dort spielte er mit den kleinen Kindern und half ihnen bei verschiedenen Aufgaben. Die Zeit hat ihm sehr viel Spaß gemacht, allerdings ist er sich noch unsicher, ob er diesen Beruf später einmal ausüben möchte. 

Hanna, eine Schülerin der Klasse 9a, war bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf. Dort wurden ihr verschiedene Fälle vorgestellt. Sie fand es dort sehr spannend und kann sich vorstellen, später Jura zu studieren. 

Fatima, eine Schülerin der Klasse 9b, war bei der Feuerwehr in Ratingen. Dort lernte sie, wie Brände gelöscht werden. Außerdem durfte sie die Uniformen anprobieren. Die Arbeit hat ihr viel Spaß gemacht, und sie kann sich gut vorstellen, später eine Ausbildung bei der Feuerwehr zu absolvieren. 

Angel, eine Schülerin der Klasse 9a, war bei einem Kinderarzt in Ratingen-Mitte. Dort durfte sie bei den Untersuchungen zuschauen und so einen Einblick in den Berufsalltag erhalten. Sie fand die Arbeit sehr interessant und kann sich gut vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten. 

Leon Schäfer, ein Schüler der Klasse 9b, absolvierte ein Praktikum bei einer Pflegefachkraft in Düsseldorf-Neuss. Dort half er bei der Betreuung älterer Menschen, unterstützte sie bei der Ernährung und beobachtete pflegerische Tätigkeiten. Das Praktikum machte ihm viel Spaß, und er kann sich sogar vorstellen, später dort zu arbeiten. 

Insgesamt war dies ein erfolgreicher und abenteuerlicher Tag für die Schülerinnen und Schüler des DBGs. Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und es war auch mal ein toller Einblick in den Berufsalltag.  

Mohammed El-Sallag, Abdullah Deger (8a/Blog-AG)

Die DBG-Schüler und -Schülerinnen im Ganztag

Uns, die Blog-AG, hat interessiert, warum unsere Schüler und Schülerinnen ein Ganztagsgymnasium als weiterführende Schule nach der Grundschule ausgewählt haben. Ist wirklich der Ganztag der entscheidende Grund für diese Schulwahl gewesen? Dafür haben wir den Schülerinnen und Schülern vier Fragen zum Thema Ganztagsschule gestellt. Die Antworten zeigen, wie Jugendliche am DBG ihren Schulalltag erleben und welche Vorteile eine Ganztagsschule bieten kann. 
 
Bei der ersten Frage wollten wir wissen, warum die Schülerinnen und Schüler eine Ganztagsschule ausgewählt haben. Dabei stellte sich heraus, dass viele diese Schulform gewählt haben, weil Familienmitglieder dort schon zur Schule gegangen sind oder noch dort sind. Ein weiterer Grund war das Mittagessen in der Schulmensa sowie dass oft weniger Hausaufgaben aufgegeben werden als an Halbtagsschulen. Einige Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule auch deshalb, weil sie die nächstgelegene Schule für sie ist. 
 
Als Nächstes haben wir die Schülerinnen und Schüler nach ihrer Freizeit gefragt. Dabei zeigte sich, dass die meisten trotz des langen Schultags noch genug Freizeit haben. Diese wird sehr unterschiedlich genutzt: Viele gehen sportlichen Hobbys nach, beschäftigen sich kreativ oder spielen Videospiele. Andere verbringen ihre freie Zeit lieber mit Freunden oder nutzen sie einfach, um sich nach einem langen Schultag zu entspannen. 
 
Bei der dritten Frage ging es darum, wer zu Hause ist, wenn die Schülerinnen und Schüler nach Hause kommen. Die meisten erklären, dass ihre Mutter bereits zu Hause ist, wenn sie nachmittags nach Hause kommen, während der Vater noch länger arbeitet. In manchen Familien ist es jedoch genau andersherum. Insgesamt konnte man erkennen, dass in den meisten Fällen mindestens ein Elternteil zu Hause ist, wenn die Kinder von der Schule kommen. 
 
Die vierte und letzte Frage bezog sich auf das Thema Essen. Dabei wollten wir wissen, wie die Schülerinnen und Schüler in oder nach der Schule zu ihrem Mittagessen kommen. Viele Kinder bis zur siebten Klasse essen regelmäßig in der Mensa. Andere essen zu Hause bei Eltern oder Verwandten, wenn die Eltern noch arbeiten müssen. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Möglichkeiten, auch nach der Schule noch eine Mahlzeit einzunehmen. 

Unsere Befragung zeigt ganz deutlich, dass der Ganztag für viele Eltern ein nicht ganz so entscheidender Grund für die Auswahl des DBGs als weiterführende Schule für ihr Kind darstellte, als angenommen. Denn als erstes Motiv nennen sie, dass schon andere aus der Familie das DBG besucht haben. Aber direkt danach werden dann schon wichtige Gründe genannt, die eng mit dem Ganztag verknüpft sind und für die Schüler vorteilhaft sind: Mensa, besonders für die jüngeren Schüler und Schülerinnen, und weniger Hausaufgaben, die man nachmittags dann noch alleine erledigen muss.

Maxim und Silas aus der Blog-AG 

Besuch des Buchclubs und der Blog-AG bei der Rheinischen Post

Am 6. Mai besuchten die Blog-AG und der Buchclub die Druckerei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Insgesamt nahmen 35 Schüler*innen sowie ihre beiden Lehrerinnen, Frau Blum-Campa und Frau Esser, an diesem Ausflug teil. Für die Mitglieder beider AGs war die Exkursion besonders interessant und informativ.

Für die Anreise nutzten wir öffentliche Verkehrsmittel (Bus und U-Bahn), um die Rheinische DruckMedien GmbH in Düsseldorf zu erreichen. Jeder Teilnehmerin zahlte dafür einen Eigenanteil von 3 Euro und musste vorab eine Einverständniserklärung abgeben, um an dem Ausflug teilnehmen zu können.

Zu Beginn der Führung erfuhren wir erst einmal Wissenswertes über die Geschichte der Rheinischen Post. Die Zeitung wurde 1946 von drei Familien gegründet. Einer der Gründer war Dr. Karl Arnold, der spätere erste Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. In den Anfangsjahren hatte die Zeitung lediglich zwei Seiten (siehe Foto). Die Fotos unten zeigen die ersten Druckmaschienen und sind im Museum der Rheinischen Post ausgestellt. In den folgenden Jahren wurden die Inhalte immer weiter ausgebaut. Mitte der 1980er-Jahre begann die Rheinische Post außerdem mit dem Aufbau ihrer Online-Präsenz. Daraus entstand später RP- Online. Heute wird das digitale Angebot sogar häufiger genutzt als die gedruckte Zeitung.

Den Schüler*innen wurde außerdem erklärt, wie die Rheinische Post wirtschaftlich arbeitet. Dabei erfuhren wir, welche Kosten bei der Produktion einer Zeitung entstehen und welche Rolle Werbeanzeigen spielen. Da Anzeigen einen wichtigen Teil der Einnahmen ausmachen, sind sie für die Finanzierung der Zeitung unverzichtbar. Eine Anzeige über eine ganze Seite der Zeitung kostet 70 000Euro. Wenn man nämlich die Produktionskosten rechnet, müsste die Zeitung alleine deswegen schon 5 Euro kosten. Für uns am Kiosk kostet sie aber nur 2,90 Euro.

Anschließend erhielten wir eine Führung durch den Produktionsbereich. Zunächst wurde gezeigt, wo das Papier für die Zeitungen gelagert wird und wie die großen Papierrollen verarbeitet werden. Jede Rolle enthält mehr als 17 Kilometer Papier und wiegt etwa 1,5 Tonnen (siehe Fotos unten). Deshalb werden sie nicht von Menschen, sondern von speziellen Robotern transportiert. Mitarbeitende unterstützen lediglich beim Vorbereiten und Anschneiden der Rollen, bevor diese zu den Druckmaschinen gebracht werden.

Besonders beeindruckend waren die riesigen Druckmaschinen. Die Rheinische Post produziert damit täglich zwischen 300.000 und 400.000 Zeitungen. Dafür kommen mehrere Druckmaschinen zum Einsatz, die große Mengen Druckfarbe verbrauchen. Die ältere der Maschinen ist etwa 60 Meter lang und erstreckt sich über vier Etagen. Bei voller Leistung können bis zu 80.000 Zeitungen pro Stunde gedruckt werden. Während des Druckvorgangs sind die Vibrationen der Maschinen deutlich im Gebäude spürbar. Nach dem Druck werden die Zeitungen automatisch gefaltet und innerhalb weniger Minuten für den Transport vorbereitet (siehe Foto unten).

Für die Schüler*innen des Buchclubs und der Blog-AG, die regelmäßig Beiträge für die DBG-Homepage verfassen, war dieser Ausflug eine spannende Abwechslung und eine interessante Möglichkeit, mehr über die Entstehung von Zeitungen und journalistische Arbeit zu erfahren.

Merthan Özgüneyli und Julian S./Blog-AG

Sicher handeln in Konflikten: Pädagogischer Tag am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen herrschte am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, eine ungewöhnliche Ruhe. Wo sonst lebhaftes Treiben den Schulhof prägt, blieb es an diesem pädagogischen Tag still. Schülerinnen und Schüler waren nicht vor Ort – und dennoch standen sie im Mittelpunkt.

Unter dem Leitgedanken, Schule als sicheren Lern- und Lebensraum kontinuierlich weiterzuentwickeln, hatte Schulleiter Uwe Florin zu einer besonderen Fortbildung eingeladen. Mit Andrea Salomon und Guido Schenk von „Selbst & Bewusst“ konnte Frau Blum-Campa zwei bekannte Experten für Gewaltprävention im Schulalltag gewinnen, die das Kollegium durch den Tag führten.

Lehrkräfte sind im Schulalltag regelmäßig gefordert, Konflikte zu erkennen, zu moderieren und zu lösen. Dabei bewegen sie sich in einem Spannungsfeld: Einerseits gilt es, deeskalierend zu wirken und Streit zu schlichten, andererseits müssen sie gleichzeitig die übrige Schülerschaft schützen und Gefährdungen abwenden. Dabei ist es sehr wichtig, die eigene Lehrerrolle als Garant zu verstehen. Doch muss man auch wissen, wie man sich gegebenenfalls selbst schützen kann. Diese komplexen Anforderungen standen im Zentrum des pädagogischen Tages.

Im theoretischen Teil am Vormittag ging es zunächst um rechtliche und pädagogische Grundlagen: Was dürfen Lehrkräfte in Konfliktsituationen tun und welche rechtlichen Verpflichtungen haben sie? Wo liegen ihre Handlungsspielräume, wo ihre Grenzen? Welche Maßnahmen sind angemessen, welche notwendig? Die Teilnehmenden erhielten hier wichtige Informationen und Strategien für den Ernstfall.

Am Nachmittag wurde es dann praktisch. In der Sporthalle erprobte das Kollegium konkrete Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit körperlichen Auseinandersetzungen. Dabei ging es nicht um spektakuläre Eingriffe, sondern um kontrolliertes, sicheres und verhältnismäßiges Handeln. Die praxisnahen Übungen verdeutlichten, wie entscheidend klare Abläufe und Körpersprache in kritischen Situationen sind.

Andrea Salomon und Guido Schenk gestalteten den pädagogischen Tag abwechslungsreich und äußerst gewinnbringend. Ihr umfangreiches Fachwissen vermittelten sie anschaulich und praxisnah, bereichert durch zahlreiche Beispiele aus ihrer langjährigen Berufserfahrung. Als ehemalige Hauptkommissarin beziehungsweise Hauptkommissar bei der Polizei NRW sowie in der Ausbildung von Polizeikräften tätig, verfügen beide über ausgewiesene Expertise auf ihrem Gebiet. Mit der Gründung ihres Projekts „Selbst & Bewusst“ haben sie es sich zur Herzensangelegenheit gemacht, ihre Erfahrungen in Vorträgen und Workshops weiterzugeben und unter anderem Lehrkräfte im Bereich der Gewaltprävention nachhaltig zu unterstützen.

Auch wenn das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium bislang von schweren Vorfällen verschont geblieben ist, setzt die Schule bewusst auf Prävention. Ziel ist es, gar nicht erst Situationen entstehen zu lassen, in denen Eskalationen drohen – und im Ernstfall dennoch professionell vorbereitet zu sein. Mit Veranstaltungen wie diesem Pädagogischen Tag unterstreicht das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium seinen Anspruch, Schule nicht nur als Ort des Lernens, sondern auch als geschützten Raum für alle Beteiligten aktiv zu gestalten.

Für weitere Informationen: https://www.selbst-und-bewusst.com/

Bettina Strigl

Nachaltigkeitspreis für den HCD am DBG

Die Stadt Ratingen hat dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium für den „Health-Care-Day“ den 3. Platz beim Nachhaltigkeitspreis 2026 verliehen. Den Preis bzw. die Urkunde nahmen Frau Kluytmans und die Schülerin Patricia Schneunemann aus der EF für die Steuergruppe „Gesunde Schule“ unter Leitung von Frau Wolter in Empfang. Damit erfährt ein wichtiger Baustein des Schulprogramms, der den Wert der Gesundheit als Grundlage für ein nachhaltiges Leben vermittelt, eine verdiente Würdigung.

Der Ratinger Nachhaltigkeitspreis ist eine jährliche Auszeichnung der Stadt für zukunftsweisende lokale Projekte, die soziale, ökologische oder ökonomische Nachhaltigkeit im Sinne der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele fördern. Das Preisgeld ist auf 2000 Euro dotiert und wir auf die ersten drei Plätze aufgeteilt. Somit stehen der Steuergruppe „Gesunde Schule“ am DBG 300 Euro für weitere gesundheitsfördernde Projekte für seine Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Herzlichen Glückwunsch!

Der Lehrerberuf – Belastungen im Schulalltag

Lehrerinnen und Lehrer leisten täglich viel mehr, als nur zu unterrichten, denn darüberhinaus gehören auch die Vorbereitung von Stunden, das Korrigieren von Arbeiten sowie Gespräche mit Eltern und Kollegen zu ihren Aufgaben. Dadurch entstehen oft lange Arbeitstage, die über die eigentliche Schulzeit hinausgehen. 

Auch im Unterricht selbst stehen Lehrkräfte vor großen Herausforderungen. Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliche Leistungsniveaus, Lernbedürfnisse und teilweise auch soziale Probleme. Auf all diese Unterschiede einzugehen, erfordert viel Geduld, Zeit und Engagement. Gleichzeitig besteht ein hoher Druck, gute Leistungen zu erzielen und den Lehrplan einzuhalten. 

Zusätzlich spielt die emotionale Belastung eine wichtige Rolle. Lehrerinnen und Lehrer sind oft auch Ansprechpartner bei Konflikten oder persönlichen Problemen und tragen damit viel Verantwortung. 

Ich habe 16 Lehrer und Lehrerinnen am DBG befragt, davon 10 Lehrerinnen und 6 Lehrer. Ich stellte ihnen zwei Fragen: Was ihnen am meisten an ihrem Job gefällt und was sie besonders belastend finden. Jeder von ihnen hatten für jede Frage 3 Antwortmöglichkeiten, auch Mehrfachantworten waren dabei möglich.

Mögliche Antworten für die erste Frage, was ihnen am meisten gefällt an ihrem Beruf, waren Kindern etwas beibringen, Ferien, ihre Bezahlung/Verbeamtung, ihre Zusammenarbeit mit Kindern oder weil sie sich für ihre Fächer, die sie unterrichten, interessieren. Neun von 16 Lehrern gefällt besonders an ihrem Job, dass sie Kindern etwas beibringen können. Viele Lehrer berichteten, dass es sie besonders glücklich macht, wenn sie Kindern etwas Sinnvolles vermitteln können. Sechs Lehrer waren der Meinung, dass ihre Ferien einer der besten Dinge an ihrem Job sind, fünf Lehrer jedoch aufgrund ihrer Bezahlung und sieben Lehrer wegen der Zusammenarbeit mit Kindern. Neun Lehrer wählten ihren Job, da sie sich für ihre Fächer, die sie unterrichten, besonders interessieren.  

Mögliche Antworten, was an ihrem Job belastend ist, waren der Lärm der Kinder, unerzogene Kinder, die fehlende Mitarbeit von Eltern, Respektlosigkeit, Schüler hören nicht zu und Kinder haben keine Lust und Arbeitsbelastung. Mit Arbeitsbelastung ist gemeint, dass Lehrer nie ein Geühl von Frei haben, also dass sie nach der Schule weiter arbeiten müssen Unterricht vorbereiten, Arbeiten korrigieren, Eltern antworten… 

Neun Lehrer sind der Meinung, dass der Lärm sehr schlimm für sie ist, fünf Lehrer denken, dass es einige unerzogene Kinder gibt. Tätsächlich ist kein Lehrer der Meinung, dass die Mitarbeit der Eltern fehlt oder dass die Kinder respektlos sind. Acht Lehrer sagen, dass Schüler nicht zuhören und drei Lehrer sagen, dass die Kinder keine Lust auf Schule haben. Sechs Lehrer habe das Gefühl nie frei zu haben. 

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die meisten Lehrer ihren Beruf aus den richtigen Gründen ausgewählt haben: Sie möchten Kindern etwas beibringen, das ihnen in ihrem zukünftigen Leben hilfreich sein soll. Als größte Belastung empfinden Lehrer den Lärm im Schulalltag und dass ihre Schüler nicht zuhören.

Wenn sich Lehrer nach einem stressigen Schultag etwas entspannen wollen, legen sie sich meistens auf die Couch. Frau Pannen geht beispielsweise gerne reiten oder Frau Esser joggt und macht Yoga.  

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lehrerbelastung ein ernstes Thema ist, auch wenn wir Schüler meistens nichts davon mitbekommen. 

Dania Amin Rashany/Blog-AG