Warum wir Gestfamilie geworden sind: Motive und Erwartungen

Das DBG veranstaltet einmal im Jahr einen Schüleraustausch mit der Vermillion High School in Süd Dakota, Amerika, das ist die Partnerstadt von Ratingen. Jedes Jahr nehmen ein paar Familien unserer Schule einen Austauschschüler oder eine Austauschschülerin bei sich zuhause auf. Wir haben den Eltern, die jemanden aufnehmen, ein paar Fragen gestellt, wie der Alltag aussieht, wie die Vorbereitungen aussehen und noch Vieles mehr! 

Bei der ersten Frage ging es darum, warum sich die Gastfamilien dazu entschieden haben, einen Austauschschüler aufzunehmen. Viele Antworten bezogen sich darauf, dass sie neue Erfahrungen machen wollen, eine andere Kultur näher kennenlernen möchten und diesem Schüler oder dieser Schülerin natürlich auch Deutschland zeigen möchten. Außerdem erhoffen sich die Failien eine tolle Zeit und eine Familie antwortete damit, dass sie im Kontakt mit dem Gastschüler ,,Sprachhemmungen´´ überwinden möchte. 

Die nächste Frage bezog sich darauf, was die Gastfamilie mit dem Schüler oder der Schülerin unternehmen möchten. Ein großer Aspekt dabei ist das Erkunden der Umgebung, also Ratingen aber vor allem auch Düsseldorf. Unter allen Austauschschülern findet aber auch schon ein umfangreiches Programm, organisiert vom DBG, statt, bei dem sie sich unter anderem ein Konzert der Toten Hosen ansehen oder zusammen ein Sommerfest feiern. 

Als nächstes haben wir gefragt, seit wann sich Gastfamilie und die Austauschschüler schon kennen und was sie schon voneinander wissen. Die meisten Familien haben schon seit mehreren Monaten Kontakt zu ihrem Schüler, dadurch wissen sie schon viel über die Person und sind gut über Hobbys und Interessen informiert. Darauf kann man sich natürlich dann einstellen, wenn man dem Gast eine Freude bereiten möchte. 

Im nächsten Schritt fragten wir, wo der Schüler schlafen und wohnen wird. Da waren die Antworten ziemlich übereinstimmend, entweder im Zimmer des Gastgeberschülers oder der Schülerin, manchmal war die Antwort aber auch, dass der Schüler sein eigenes Zimmer bekommt. 

Insgesamt zeigt sich, dass der Schüleraustausch viel Vorbereitung braucht und sich die Gastfamilien auf eine schöne Zeit mit ihren Austauschschülern freuen. Außerdem gibt es ein vielseitiges Programm in Ratingen, Düsseldorf und Umgebung und somit steht einer großartigen Zeit, die die Amerkianer hier verbringen dürfen, nichts im Wege. 

Silas/Blog-AG