Unsere Skifreizeit 2026

Die diesjährige Skifreizeit fand vom 23.01. bis zum 30.01. statt und wurde wie immer von Frau Pannen organisiert. Die Abfahrt war sehr früh am Morgen, das Treffen war bereits um 4:45 Uhr und die Busse fuhren um 5:30 Uhr los. Viele waren noch müde, aber auch aufgeregt und gespannt auf die kommende Woche. Insgesamt nahmen 76 Schüler:innen an der Fahrt teil. Sie reisten mit 2 Bussen nach Österreich in die Region Salzburg zum Schönfeldsattel. Begleitet wurden die Schüler von 9 Lehrern und Lehrerinnen, zusätzlich waren Anna Lena, Julia und Christoph als weitere Begleiter und Skilehrer dabei. Christoph war früher Schüler an unserer Schule. Anna Lena und Julia kennt Frau Pannen aus ihrer Nachbarschaft und sie unterstützen als pädagogische Betreuerinnen die Skifahrt und geben Skiunterricht. Sie waren mit in den Gruppen auf der Piste dabei und halfen den Anfängern. 

Die Unterkunft, das Familien- und Jugendgästehaus Schönfeld, hatte 6er- und 8er-Zimmer. Insgesamt gab es 10 Zimmer. Die Schüler:innen teilten sich die Zimmer mit ihren Freunden. Jeden Morgen mussten alle um 7 Uhr aufstehen und nach dem Frühstücken ging es direkt zum Skifahren. Um 22 Uhr war Nachtruhe, damit alle genug Schlaf bekommen.  

51 Schüler:innen waren Anfänger im Skifahren. Am Anfang übten sie in flachen Ebenen, lernten zuerst das Bremsen und einfache Kurven. Danach wurden die Pisten langsam etwas höher, steiler und länger. Niemand musste etwas machen, wovor er Angst hatte. Wer unsicher war, bekam extra Hilfe in kleinen Gruppen. Am Ende der Woche konnten alle Anfänger eine blaue Piste fahren und darauf waren viele sehr stolz! Die fortgeschrittenen Schüler:innen fuhren ab Sonntag im Skigebiet Großeck-Speiereck bei St. Michael im Lungau. Dort konnten sie schwierigere Pisten fahren und ihre Technik verbessern.  

Außer dem Skifahren gab es auch ein Abendprogramm. Es fand eine Fackelwanderung statt, bei der alle gemeinsam durch den Schnee gingen. Außerdem gab es auch eine Disco und Nachtrodeln, was vielen besonders gut gefallen hat. Ein geplanter Kinoabend musste leider ausfallen. Das Essen in der Unterkunft wurde von vielen als sehr lecker beschrieben.  

Während der Woche gab es natürlich auch ein paar kleinere Probleme. Eine Schülerin verletzte sich am Fuß,  einige Schüler waren krank und hatten Magen-Darm. 

Fazit: Am Ende der Woche waren viele Schüler:innen stolz auf ihre Fortschritte. Die Ski-Freizeit war sehr schön und erlebnisreich. Alle sammelten neue  Erfahrungen und nahmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause. 

Sara Eberlein/Blog-AG

Ein Erlebnisbericht von Helvi Krell

Letzte Woche war die gesamte neunte Stufe auf Klassenfahrt im Schnee. Wir waren eine Woche lang in Österreich, genauer gesagt im Ort Schönfeld. Dort haben wir viele neue Erinnerungen gesammelt und viel erlebt.

Am Morgen der Abfahrt ging es sehr früh los. Die Klassen wurden auf zwei Busse aufgeteilt, und dann ging es auf eine abenteuerliche Fahrt. Insgesamt dauerte die Fahrt ca. 13 Stunden. Wir kamen alle gut durch und lagen in der Zeit, bis sich einer der Busse in einer Planke verkeilte und dabei die Gepäcktüren stark beschädigte. Nach etwas Umpacken in den anderen Bus wurden die Türen schließlich abgeschraubt, und es ging ohne Türen weiter. Was für ein Erlebnis!!!!

Obwohl wir spät ankamen, wartete in der Jugendherberge noch ein schnelles Abendessen von Koch Uwe auf uns. Am nächsten Tag ging es dann schon direkt mit dem Skifahren los. Natürlich sind einige schon einmal Ski gefahren, darum wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Manche frischten ihr Können nur auf, während andere das Stehen auf Skiern ganz neu lernten. Das war echt anstrengend, hat aber super Spaß gemacht.

Nach ein paar Tagen Üben auf der kleinen Piste direkt vor der Jugendherberge war es Zeit, sein Können auch auf der großen Piste in einem anderen Skigebiet zu beweisen. Das war wirklich eine Umstellung vom kleinen Skilift, den alle nur „Zauberteppich“ nannten, zu einem großen, in dem man richtig drinnen sitzt. Das Skigebiet war im Vergleich zu vorher riesig. Zuerst musste man mit einer Seilbahn ganz nach oben auf den Berg fahren. Die Aussicht von dort ist unvorstellbar und wirklich großartig. Oben gab es dann alle Arten von Pisten, von leicht bis schwer, von flach bis steil, und auch alle Arten von Liften – mit vier Leuten, zu zweit oder wie in einem Anker sitzend. Außerdem gab es mehrere Almen, doch eine war der Favorit von allen. Dort verbrachten wir unsere Pausen und aßen Kaiserschmarrn und Pizza. In diesem Skigebiet kam wirklich jeder auf seine Kosten.

Doch natürlich passierte auch viel in der Jugendherberge zurück in Schönfeld. Zum Beispiel die spontanen „Flur-Partys“ oder die Treffen im Spieleraum. Dort gab es Kicker, Billard und sogar einen Air-Hockey-Tisch. Außerdem gab es jeden Abend eine geplante Aktivität, an der man teilnehmen konnte, zum Beispiel eine Après-Ski-Feier mit Kinderpunsch oder Rodeln bei Nacht auf der Piste mit Musik und Fackelschein.

Wir konnten auch an einer Fackelwanderung teilnehmen. Wenn man wollte, durfte man eine Fackel tragen oder wenn nicht, einfach nur mitlaufen. Beim Laufen wurden Geschichten und Witze erzählt, man warf sich in den Schnee und lachte viel – das hat wirklich großen Spaß gemacht. Nach einer Woche ging es dann leider schon wieder nach Hause. Wir kamen ohne große Probleme durch und nach einer kurzen Pause bei McDonald’s am Nachmittag konnten unsere Eltern uns am Freitagabend wieder empfangen.

Helvi Krell