Mit der Zukunft beschäftigt sich eigentlich jeder Mensch, da mit ihr viele Hoffnungen verbunden sich, aber sie natürlich auch Unsicherheiten mit sich bringt. Um herauszufinden, welche Visionen DBG-Schüler und -Schülerinnen haben, haben wir von der Blog-AG eine Umfrage zum Thema: ,,Wie sieht deine Zukunft aus?‘‘ in verschiedenen Klassen durchgeführt. Dabei waren insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5, 6, 7 und 8, d.h. aus jeder Klasse vier oder fünf Personen.
Die erste Frage lautete: ,,Wie wäre es, wenn es in der Zukunft anstatt Lehrkräfte Roboter gäbe, die die Schülerinnen und Schüler unterrichten?‘‘
56% der Befragten haben dafür abgestimmt, dass es lieber reale Lehrkräfte geben sollte, die restlichen 44% würden gerne Roboter als Lehrer haben. Die Gründe dafür, dass es keine Roboter geben sollte, sind, dass sie keine Gefühle haben dass die Schülerinnen und Schüler Angst vor den Maschinen hätten!
Die zweite Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man im Unterricht ab sofort nur noch mit PC arbeitet und Klassenarbeiten schreibt?‘‘
Dieses Ergebnis war sehr aufregend, denn es war ein 50/50- Ergebnis. Die meisten Schülerinnen und Schüler, die dagegen waren, haben sich deswegen dazu entschieden, da die Geräte kaputt gehen könnten. Die anderen 50% der Befragten waren dafür, da die Technik für sie sehr mitreißend und faszinierend wäre.
Die dritte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn sich jeder selbst einen Stundenplan macht und aussucht, welche Fächer man an verschiedenen Tagen haben möchte?‘‘
Die Mehrheit war dafür, dass man sich einen eigenen Stundenplan machen und sich die eigenen Fächer auswählen sollte. Dies waren 83% der befragten Schülerinnen und Schüler. Die restlichen 17% würden das lieber weiterhin den Lehrkräften überlassen.
Die vierte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man in der Schulzeit andere Fächer, wie beispielsweise Gaming oder Youtube/TikTok Videos erstellen, hätte?‘‘
Erneut war es zwischen den Schülerinnen und Schülern ein sehr knappes Ergebnis. Die 50%, die dafür waren, dass andere Fächer eingeführt werden sollten, fanden es toll und fantastisch. Die andere Seite meinte, dass es eher unklug und schwachsinnig wäre, solche Fächer im Unterricht zu haben.
Die fünfte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn Hausaufgaben abgeschafft werden?‘‘
Bei dieser Frage gab es eine hohe Zustimmung mit fast 90 Prozent! Das wichtigste Argument dabei war, dass man z.B. mehr Freizeit hätte. Die restlichen 11% der Befragten hingegen sagen, dass Schülerinnen und Schüler Hausaufgaben haben sollten, da sie uns speziell auf Klausuren oder Tests vorbereiten.
Die sechste Frage lautete: ,,Was wäre, wenn Schülerinnen und Schüler mitentscheiden könnten, welche Fächer unterrichtet werden?‘‘
Erstaunlicherweise waren alle Schülerinnen und Schüler dafür, dass man mitentscheiden können sollte, welche Fächer unterrichtet werden. Der Grund dafür ist, dass es entspannter für die Schülerinnen und Schüler wäre, da sie alle Lieblingsfächer machen könnten, die sie wollen.
Die siebte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man in der Schule kostenlos Essen bekommen würde?‘‘
Bei dieser Frage haben 70% mit ,,das wäre gut‘‘ und die restlichen 30% mit ,,das wäre nicht gut‘‘ entschieden. Die Gründe dafür sind, dass das den Schülerinnen und Schüler zwar den Schultag erleichtern würde, da sie ohne Ernährung nicht auskommen könnten, und die anderen 30% aber meinten, dass es gegenüber dem Personal sehr unfair wäre.
Die achte Frage lautete: ,, Was wäre, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer benoten würden?´´
Überraschenderweise, waren alle Schülerinnen und Schüler bei dieser Frage dafür. Sie meinten, dass es dann gleichberechtig wäre, wenn auch Schüler die Lehrkräfte auch bewerten könnten.
Die neunte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man in der Schule sein Handy benutzen dürfte?‘‘
Wie erwartet, waren natürlich alle dafür, da die Lernenden dann mehr Spaß hätten.
Die zehnte und letzte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn es in der Schule einen Friseur gäbe?‘‘
24% von den Jugendlichen waren dafür, da es dann für sie entspannter wäre, weil sie dann am Wochenende nicht gehen müssen. Die restlichen 76% meinten, dass es nicht gut wäre, da es dann vielleicht zu einem teureren Preis kommen würde und sie eher auf andere Friseure vertrauen würden.
Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass die meisten Teilnehmenden kreativ und reflektiert auf die Möglichkeiten schauen, die sich in der Zukunft auftun können und positiv auf unsere „Was wäre wenn“-Fragen reagiert haben. Besonders auffällig ist, dass viele Antworten von Zielen, Ängsten oder Wünschen geprägt sind. Insgesamt zeigt die Umfrage, wie vielfältig Meinungen und Perspektiven sein können und das es kein richtig oder falsch gibt, da alle Antworten mit nachvollziehbaren Argumenten versehen waren.
Abdullah Deger und Mohammed El-Sallag/Blog-AG