Mathematik

Das Fach, Lehrpläne und Abitur

Das Fach

Mathematik ist Pflichtfach in allen Klassen und Jahrgangsstufen. In der Sekundarstufe I wird Mathematik im Klassenverband unterrichtet. In der Einführungsphase gibt es Mathematikunterricht nur in Grundkursen. In der Qualifikationsphase wird Mathematik als Grund- und Leistungskurs angeboten. Das DBG kooperiert im Fach Mathematik in der Qualifikationsphase mit dem Kopernikus-Gymnasium in Lintorf. Der Unterricht in allen Stufen wird auf Grundlage der Kernlehrpläne erteilt.

In der Sekundarstufe I gibt es neben den regulären Unterricht Stunden für die integrierte Lernzeit. In diesen Zeiten werden lediglich Aufgaben zur Übung der Inhalte gestellt, wodurch die Bearbeitung von Hausaufgaben größtenteils in der Schule unter Betreuung von Fachkräften stattfindet. In der integrierten Lernzeit wird die Lehrkraft immer durch eine weitere Kraft von „Interaktiv“ unterstützt, sodass die Klassen stellenweise sogar aufgeteilt und damit noch individueller gefördert werden kann.

Die Arbeiten in den Klassen 5 bis 7 werden sofern möglich parallel geschrieben, was eine sehr enge Zusammenarbeit der Lehrkräfte im Fach Mathematik erfordert. Dadurch wird gewährleistet, dass das Anforderungsprofil in allen Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 gleich ist. Durch regelmäßigen Austausch der Klassenarbeiten in den Jahrgangsstufen 8 und 9 wird das Ziel gleicher Anforderungsprofile in allen Klassen auch für diese Stufen erreicht.

In der Sekundarstufe I wird ein wissenschaftlicher Taschenrechner ab der Klasse 7 benutzt. An geeigneten Stellen wird im Unterricht mit Geometriesoftware und Tabellenkalkulationsprogrammen gearbeitet.

Für den Mathematikunterricht aller Stufen der Sekundarstufe I besteht Konsens darüber, dass wo immer möglich mathematische Fachinhalte mit Lebensweltbezug vermittelt werden. Mit anderen Fachgruppen gibt es dazu verbindliche Absprachen. Insbesondere in der Physik gibt es häufig Überschneidungen z.B. bei dem Thema „Radioaktive Strahlung“, bei dem in

Physik Messreihen aufgenommen, welche in Mathematik passend zum Thema „Exponentialfunktionen“ ausgewertet werden können. Auch das Thema „Vektoren“ lernen die Schüler schon in der Mittelstufe in Physik kennen, sodass es in der EF in Mathematik nur noch vertieft werden muss.

Auch auf sprachliche Richtigkeit wird fortwährend geachtete, im alltäglichen Unterricht, aber auch in eigens dafür vorgesehenen Aufgaben, die die Kommunikationskompetenz und Fachsprache der Schüler*innen fördern sollen.

Auf die Verkehrserziehung wird ein besonderer Fokus innerhalb der Themen „Funktionen“ gelegt, in denen Geschwindigkeiten, Bremswege o.ä. berechnet werden soll.

In der Einführungsphase werden die drei Grundkurse Mathematik zeitlich und inhaltlich parallel unterrichtet. Auch die vier Klausuren, darunter auch die Zentralklausur der Bezirksregierung, werden parallel geschrieben. Somit haben alle Schülerinnen und Schüler den gleichen Wissensstand am Ende der Einführungsphase und gleiches Anforderungsprofil in der Einführungsphase.

Die Qualifikationsphase dient vorrangig der Vorbereitung auf das Zentralabitur. In der Qualifikationsphase kann verlässlich auf die Arbeit mit Kontexten in den Stufen 5 bis 10 aufgebaut werden.

In der Fachgruppe wurde sich für die Weiterführung des wissenschaftlichen Taschenrechners entschieden, wodurch auch das Abitur ohne graphikfähigen CAS Rechner geschrieben wird. Trotzdem werden zur Veranschaulichung im Unterricht Geometriesoftware-Programme genutzt.

Die Fachgruppe Mathematik ist bestrebt, dass die Schülerinnen und Schüler an mathematischen Wettbewerben teilnehmen. Dazu gehört vor allem die verpflichtende Teilnahme der Klassen 5 und 6 am „Känguru-Wettbewerb“ sowie die freiwillige Teilnahme an beispielsweise der „Mathematik-Olympiade“.

Leistungsbewertung im Fach Mathematik