Fahrt nach Brüssel (EF und Q1)

Wenn einer eine Reise tut,…

…dann kann er was erzählen. Die Französischklassen der Jahrgangsstufe 10 schauten sich live an, was sie sich zuvor im Unterricht erarbeitet hatten: Die (Entstehungs-) Geschichte des Comics. Was liegt näher, als nach Brüssel zu fahren, in das Land, dessen Bewohner behaupten, den Comic erfunden zu haben. Mehr dazu und wie man schnell über einen „false friend“ stolpern kann, erfahrt ihr hier. Am Freitag dem 8. Juni 07 war es endlich so weit. Der lang ersehnte Ausflug nach Brüssel stand vor der Tür. Dort wollten wir, die jetzigen Französischklassen der Stufe 10 und deren Lehrer, das Comicmuseum besuchen, welches wir kurz zuvor ausführlich im Unterricht besprochen hatten. Deswegen freuten wir uns umso mehr, als wir nach drei langen Stunden Fahrt endlich in Brüssel ankamen. Im Museum gab es eine französische und eine deutsche Führung. Die französische Führung war zwar etwas anstrengend, aber dennoch freuten wir uns, das wir nach 4 Jahren Französisch das Meiste verstanden hatten. Im Museum wurde ausführlich erläutert, wie ein Comic zustande kommt und welche Arbeit dahinter steckt. Selbstverständlich wurden uns auch die Erfinder der einzelnen Comics, wie zum Beispiel Lucky Luke, Bill & Boule, Asterix & Obelix oder Tim & Struppi, gezeigt. Auch haben wir erfahren, wie ein Comicfilm gemacht wird. Nach dem Museumsbesuch konnten wir in kleinen Gruppen Brüssel erkunden und besichtigen. So sahen wir unter anderem die berühmte Statue des „Manneken Piss“ oder den „Grand Place“. Einige ließen sich es nicht entgehen, die belgischen Spezialitäten, wie zum Beispiel die Waffeln oder die Pommes, zu probieren. So mussten wir auch unser erlerntes Französisch anwenden, in den meisten Fällen hat man uns verstanden. Doch einmal kam es anders. Wir dachten, dass das deutsche Wort für Puderzucker „poudre“ sei, doch da irrten wir uns gewaltig und erfuhren mit einer Handbewegung des Waffelverkäufers, dass „poudre“ Koks bedeutet. So waren wir in einen typischen „false friend“ hineingetappt. Abends kamen wir total erschöpft, aber dennoch froh über diesen gelungenen Tag wieder an der Schule an.