Infohefter
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Ganztagsgymnasium
Informationen
für
Grundschüler und ihre
Eltern
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Liebe Eltern und
Erziehungsberechtigte!
Sie wollen das Beste für Ihr Kind, für seinen weiteren
Lebensweg. Deshalb bemühen Sie sich in diesen wichtigen
Wochen vor der Anmeldung Ihres Kindes bei einer
weiterführenden Schule um möglichst umfassende Informationen
und kritische Prüfung.
“Was erwartet mein Kind auf dem
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium?“
Das vorliegende Informationsblatt möchte
·
Ihnen Antworten auf grundsätzliche Fragen geben
(Beratung, Übergang auf die weiterführende Schule,
Unterrichtsorganisation, Erprobungsstufe),
·
Ihnen unseren „gebundenen Ganztag“ näher
erläutern,
·
Ihnen unser vielfältiges außerunterrichtliches Angebot
vorstellen,
· Sie
herzlich einladen, sich im persönlichen Gespräch mit unseren
Kollegen und uns ein eigenes Urteil zu bilden.
Termine zum Kennen lernen finden Sie auf Seite
17.
“Wer war Dietrich
Bonhoeffer?“
Mit der Namensgebung für unser Gymnasium hat der Rat
der Stadt Ratingen einen hohen Anspruch an die pädagogische
Arbeit unseres Kollegiums gestellt:
Dietrich Bonhoeffer, der am 4.2.1906 in Breslau
geborene evangelische Theologe, hat - als Geistlicher,
Künstler und Widerstandskämpfer - zeitlebens aus der
Zuversicht in die Liebe Gottes zu allen Menschen
gehandelt.
In dieser Zuversicht starb er am 9.4.1945 im KZ
Flossenbürg.
“Die letzte verantwortliche Frage ist nicht, wie ich mich
heroisch aus der Affäre ziehe, sondern wie eine kommende
Generation weiterleben soll.“
Dietrich
Bonhoeffer
“Schafft mein Kind das
Gymnasium?“
In den nächsten Wochen werden Sie durch die Grundschule
beraten, welche Schulform Ihr Kind vom nächsten Schuljahr an
besuchen sollte. Auch bei einer Empfehlung für das Gymnasium
als Schulform bleiben vielleicht Zweifel – hier können
wir Ihnen gerade auch auf dem Hintergrund unserer Erfahrungen
mit dem Modell der Schulzeitverkürzung im gebundenen Ganztag
in einem persönlichen Beratungsgespräch Mut machen.
Schließlich arbeiten wir seit vielen Jahren vertrauensvoll
mit den über zehn Grundschulen in unserem Einzugsgebiet
zusammen. Wir kennen und schätzen die Arbeit, die dort
geleistet wird; umgekehrt gilt dies sicherlich auch. Um für
Ihr Kind als Hauptperson und für uns als aufnehmende Schule
ein Höchstmaß an Planungssicherheit zu erhalten, laden wir
Sie herzlich ein, mit uns in einen intensiven Austausch über
Chancen und Risiken des Besuches unseres Gymnasiums zu
kommen.
Aktuell ist es für Sie besonders wichtig, alles über
die pädagogische und fachliche Organisation unseres
Unterrichts im gebundenen Ganztag zu erfahren. Schließlich
werden Ihre Kinder bereits zum dritten Jahrgang der
Fünftklässler am DBG im Ganztag gehören. In den ersten beiden
Schuljahren haben wir gute Erfahrungen mit der Umsetzung
unserer Ganztagskonzeption machen können.
„Wie und wann kann ich mein Kind am DBG
anmelden?“
Wir empfehlen Ihnen, in mehreren Teilschritten
vorzugehen:
·
Beim „Tag der offenen Tür“ am 26.11.2011 sollten Sie
sich zunächst einen Eindruck von der Atmosphäre am DBG
verschaffen.
· An
einem der beiden Samstagstermine im Januar 2012 (S. 17)
sollten Sie mit Ihrem Kind an einer Schulführung durch unser
Gymnasium teilnehmen. Wir zeigen Ihnen das Schulgebäude,
erläutern vor Ort in den Fach- und Klassenräumen jeweils
Teile unserer pädagogischen und fachlichen Konzepte, nehmen
uns Zeit für alle Ihre Fragen und vereinbaren Termine für
individuelle Beratungsgespräche.
· Von
der Beratungsmöglichkeit haben im letzten Jahr etwa 40 Eltern
der später am DBG angemeldeten 99 Grundschülerinnen und
Grundschüler gemeinsam mit ihren Kindern Gebrauch
gemacht.
·
Wenn Sie sich also noch nicht ganz sicher sind, ob
unser Gymnasium in Ganztagsform die richtige Schule für Ihr
für das Gymnasium empfohlene Kind ist, können Sie gerne mit
uns einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.
·
Wenn Sie für Ihr Kind eine eingeschränkte
Gymnasialempfehlung erhalten haben, sollten Sie unbedingt
vor der Anmeldewoche mit uns über Chancen und Risiken
sprechen. In der Anmeldewoche selbst ist für diese
ausführlichen und aus unserer Sicht für eine Aufnahme am DBG
verbindlichen Beratungsgespräche in aller Regel keine Zeit
vorhanden.
Die Anmeldungen für das Schuljahr 2012/2013
finden in der Zeit vom 27. Februar bis 2. März 2012
statt.
“Mein Kind möchte seine Freunde aus der
Grundschule
behalten...“
behalten...“
Wir möchten den Schülerinnen und Schülern den Übergang
von der Grundschule zum Gymnasium erleichtern. Auf sie strömt
viel Neues ein: Neue Lehrer, neue Mitschüler, neue Schulräume
- aus den “Größten“ der Grundschule werden die “Kleinsten“
des Gymnasiums.
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Wir wollen für die Schüler so viel an Vertrautem
erhalten wie nur möglich. Deshalb lassen wir die Kinder aus
einer Grundschulklasse zusammen - falls die Kinder oder ihre
Eltern es nicht ausdrücklich anders wünschen. Daneben
beachten wir bei der Klassenbildung weitere wichtige Aspekte
wie das Verhältnis Jungen/Mädchen, das Leistungsvermögen, den
Schulweg u.v.a.m.
“Fachlehrer - Klassenlehrer - klasse
Lehrer“
Im Rahmen der Diskussion über das Schulprogramm haben
wir uns besonders intensiv mit Grundsätzen der Arbeit in der
Erprobungsstufe befasst. Einvernehmlich haben wir Erwartungen
an die Schüler, die Eltern und an die Erziehungsarbeit des
Lehrerkollegiums formuliert. Auf dieser Grundlage entwickeln
die Klassenleiter der zukünftigen 5. Klassen inhaltliche
Konzepte und machen der Schulleitung personelle Vorschläge
für Teams von Lehrkräften, mit denen gemeinsam sie ihre
Vorstellungen umsetzen wollen.
Die Lehrkräfte der jetzigen 5a:
Ev.
Religion
Frau Löwenberg
Kath.
Religion
Herr Meiswinkel, Herr Gilson
Prakt. Philosophie
Herr van Schwamen
Deutsch
Frau Büttner, Klassenleitung
Erdkunde
Herr van Schwamen
Politik
Frau Büttner
Englisch
Frau Golik
Mathematik
Frau Boughaled
Biologie
Frau Wolters
Musik
Herr Wittfeld
Kunst
Herr Guthoff
Sport
Frau Esser-Hausmann
“Was bedeutet Unterricht im Ganztag am
DBG?“
Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium besteht seit dem
Schuljahr 1978/79. Im Schuljahr 2008/9 haben wir uns
entschieden, unser Gymnasium angesichts der aktuellen
bildungspolitischen Herausforderungen zur gebundenen
Ganztagsschule weiter zu entwickeln. Die aufgrund der
Schulzeitverkürzung stark gestiegenen Anforderungen (höhere
Stundenzahl in der gesamten Sekundar-stufe I, zweite
Fremdsprache bereits ab Klasse 6 usw.) werden von den
Schüler/innen nur dann positiv bewältigt werden, wenn Schule
als System dafür den Kindern und Jugendlichen mehr betreute
Lernzeit bietet.
Der gebundene Ganztag dient dementsprechend vorrangig
dem Ziel der qualitativen Weiterentwicklung schulischer
Bildung an unserer Schule. Zentrale Elemente unserer
pädagogischen Konzeption zum gebundenen Ganztag sind deshalb
unter anderem:
·
intensive Förderprogramme in den Hauptfächern,
·
qualifizierte Hausaufgabenbetreuung durch unsere
Lehrer,
·
eine neue Rhythmisierung des Unterrichts
(Doppelstundenprinzip),
·
ein höherer Anteil an offenen und anspruchsvollen
Unterrichtsformen,
·
neue Arbeitsgemeinschaften,
·
Ausbau der Kooperation mit bestehenden und neuen
Partnern.
Wir wollen durch konsequente Lernförderung mehr Kinder
und Jugendliche zu höheren Bildungsabschlüssen führen und
schwächere wie stärkere Schüler gleichermaßen
fördern. Die Weiterentwicklung unseres Gymnasiums zur
gebundenen Ganztagsschule soll eine positive Rückwirkung auf
Unterricht, Leistungsbereitschaft, Lernerfolg und soziales
Klima an unserer Schule haben. Auf der Ebene des Lernerfolges
sollte sich dies z. B. in besseren Notendurchschnitten bei
Klassenarbeiten, Vergleichsarbeiten und auf den Zeugnissen
zeigen.
Die Zusammenarbeit mitexternen Partnern (z.B. Vereinen
und Institutionen) kann, wie sich zeigt, im
Ganztagsunterricht differenzierter erfolgen. Wir freuen uns
über und auf eine intensivere Zusammenarbeit.
Zeitraster für die aktuellen Klassen 5 im
gebundenen Ganztag:
An drei Tagen (MO, MI, DO) findet für alle
Schüler/innen verpflichtend Unterricht (bzw. HA- Betreuung)
bis 15.45 Uhr statt, am Freitag werden zusätzlich zu den
schulischen AGs für die Fünftklässler weitere AGs
angeboten:
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Stunde
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Zeit
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MO
|
DI
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MI
|
DO
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FR
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Bemerkungen
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1
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8.05 - 8.50
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Unterricht
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Unterricht
|
Unterricht
|
Unterricht
|
Unterricht
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Überwiegend Einzelstunden nach
Wunsch einzelner Fachschaften
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2
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8.55 - 9.40
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Unterricht
|
Unterricht
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Unterricht
|
Unterricht
|
Unterricht
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|
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Pause
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9.40-10.00
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|
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3
4
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10.00 -
11.30
|
Unterricht
Unterricht
|
Unterricht
Unterricht
|
Unterricht
Unterricht
|
Unterricht
HA/ F
|
Unterricht
Unterricht
|
Doppelstunde
|
|
Pause
|
11.30-11.50
|
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5
6
|
11.50 -
13.20
|
Unterricht
Unterricht
|
Unterricht
Unterricht
|
HA/ F
HA/ F
|
Unterricht
Unterricht
|
Unterricht
Unterricht
|
Doppelstunde
|
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7
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13.20 -14.15
|
Mittagspause: Mensa, Snacks, Ruheraum, Spiele,
Mini-AGs
(z.B. Sport), „Schüler helfen Schülern“, usw.
|
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8
9
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14.15 -
15.45
|
HA/ F
HA/ F
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Kein Unterricht (u.a. im Hinblick auf den
Konfirmandenunterricht in Klasse 7/8);
AG-Angebot
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Unterricht
Unterricht
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Unterricht
Unterricht
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AG
AG
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AG-Angebot:
Die Schüler/innen melden sich hierzu
verbindlich an
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Unterrichtsende gebundener Ganztag
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10
11
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15.45 -
17.15
|
Kooperation mit Musikschule, Sportverein usw.
(externe Partner)
(SII – Sport)
|
|||||
„ Und was ist mit den
Hausaufgaben?“
Die Hausaufgabenbetreuung ist ein verbindliches
Strukturelement der Erprobungsstufe im Ganztag. Sie findet
in Jahrgangsstufe 5
dreimal in der Woche - nicht zwingend am Nachmittag -
im Klassenverband statt und wird von den Klassenlehrern und
von den Fachlehrern der schriftlichen Fächer (Deutsch,
Englisch, Mathematik) betreut.
Alle Schüler/innen sollen die Möglichkeit haben, die
Hausaufgaben erfolgreich, vollständig und zunehmend
selbständig zu erledigen.
Wir setzen auf eine qualifizierte Betreuung bei den
Hausaufgaben. Es geht nicht um eine bloße Beaufsichtigung der
arbeitenden Schüler/innen. Daher hat die
Hausaufgabenbetreuung am DBG einiges zu tun:
·
Gemeinsame Besprechung des Aufgabenumfangs, Festlegung
der Reihenfolge der Erledigung (Hinweise: Klassenbuchnotiz
des Fachlehrers über den erwarteten Zeitumfang für die
Erledigung der Aufgabe).
·
Impulse zum Verständnis der Aufgaben.
·
Anleitung zum Aufbau der Bearbeitung, zur
Heftführung.
·
Unterstützung bei der gegenseitigen Hilfestellung der
Schüler.
·
Hilfe bei der zeitlichen Strukturierung
(Zeittraining).
·
Zusatzangebote für schnell arbeitende Schüler.
·
Anleitung zum konzentrierten, leisen Lernen.
·
Rückmeldung (Mitteilungszettel) an die
Fachlehrer/Klassenlehrer wegen inhaltlicher Nachfragen der
Schüler oder pädagogischer Überlegungen,
·
Rückmeldung an die Eltern (Mitteilungsbuch, Heft,
Hausaufgabenheft),
·
Bei Lern- bzw. Verhaltensauffälligkeiten evtl.
Rücksprache mit Frau Mauch der Sozialpädagogin an unserer
Schule.
·
Kontrolle der erledigten Aufgaben bei jedem Schüler auf
Vollständigkeit und Ordnung hin. Hinweise bei offensichtlich
falschen Ergebnissen bzw. Tipps zur möglichen
Fehlerkorrektur. Abzeichnen: „gesehen“ und Paraphe.
·
Regelmäßige Teambesprechung der Jahrgangsteams
(Obligatorisch: 4 Wochen nach Schuljahresbeginn; danach in
ca. zweiwöchigem Abstand, um sehr eng zusammen arbeiten zu
können, was pädagogische Strategien bzw. den fachlichen
Austausch und die auch in den Hausaufgaben deutlich werdenden
Lernfortschritte angeht).
„Was bedeutet der gebundene Ganztag für die
Klassen 6 und 7 ?“
Im Rahmen des gebundenen Ganztages sind grundsätzlich
36 Wochenstunden zu vergeben. In der Klasse 5 haben wir die
durch den gebundenen Ganztag gewonnenen 5 Stunden in die
Hausaufgabenbetreuung durch die jeweiligen Fachlehrer
investiert.
Zusätzlich zur regulären Stundentafel für die
Jahrgangsstufe 6 (31 Wochenstunden + 2
Ergänzungsstunden) stehen für den gebundenen Ganztag in der
neuen Klasse 6 nur drei weitere Stunden zu Verfügung
(insgesamt folglich 31 + 5).
Um diese drei Stunden für die Schüler im Sinne der
Verbesserung der Lernleistung durch Förderunterricht und
Hausaufgabenbetreuung effektiv einzusetzen, ist eine andere
pädagogische Konzeption erforderlich als in der Klasse 5, in
der im Rahmen des gebundenen Ganztages noch fünf zusätzliche
Stunden zu verteilen waren.
In den Jahrgangsstufen 6 und 7 gibt es keine Trennung
mehr in Unterricht, Förderunterricht und
Hausaufgabenbetreuung, sondern das Konzept
der integrierten Lernzeiten gilt
fortan für alle Hauptfächer. Dies bedeutet, dass alle
Hauptfächer (D, M, E, F oder L) in der Jahrgangsstufe 6
grundsätzlich fünfstündig statt vierstündig unterrichtet
werden (31 + 4). Dieses führt zu einer weiteren für den
Schulerfolg der Schülerinnen und Schüler notwendigen Stärkung
der Hauptfächer. Aufgrund der Integration von Unterricht,
Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung in die integrierte
Lernzeit ergeben sich neue und flexiblere Möglichkeiten der
Rhythmisierung. Die Handhabung der Hausaufgabenbetreuung wird
so ebenfalls einfacher und flexibler, da sie je nach Bedarf
innerhalb der integrierten Lernzeit erfolgt und
dementsprechend direkt vom jeweiligen Fachlehrer
beaufsichtigt und mit ihm besprochen wird.
Integrierte Lernzeit bedeutet jedoch nicht, dass ganz
auf das häusliche Lernen verzichtet werden kann. An den Tagen
ohne gebundenen Ganztag kann es pädagogisch durchaus geboten
sein, einzelne Inhalte vor bzw. nachzuarbeiten.
Die verbleibende weitere Stunde soll im ersten Halbjahr
als Kassenleiterstunde dienen (Schulung der sozialen und
methodischen Kompetenzen) und im zweiten Halbjahr in der neu
einsetzenden Fremdsprache (F oder L) zur Förderung und
Vertiefung eingesetzt werden. Diese Aufteilung bietet die
Möglichkeit, den verschiedenen Bildungsaufträgen von Schule
gerecht zu werden. Zudem wird den Schülern so der Einstieg in
die zweite Fremdsprache erleichtert, da sich im Rahmen der
dann sechsstündigen Lernzeit in der neu einsetzenden
Fremdsprache noch mehr Möglichkeiten des Übens und Förderns
bieten.
„Gibt es besondere
Förderangebote?“
Wir wollen an die Stärken unserer Schüler/innen
anknüpfen, zu besonderen Leistungen ermutigen, aber genauso
Schwächen erkennen und sie mit geeigneten, individuell
ausgestalteten Förderangeboten abbauen. Die individuelle
Förderung spielt daher in unserem Förderkonzept die
entscheidende Rolle. Die Stundentafel für die Jahrgangsstufe
5 sieht Ergänzungsstunden in Deutsch, Englisch und Mathematik
vor. Diese werden von den in der Klasse unterrichtenden
Fachlehrern erteilt, um gezielt und kontinuierlich
didaktische und fachspezifische Schwerpunkte setzen zu
können. Dieses Förderkonzept wird zurzeit im Rahmen unserer
Ganztagsgestaltung optimiert. Die Fachlehrer/innen
arbeiten dabei eng zusammen.
„Wie sieht die Mittagspause aus?“
Die Mittagspause umfasst eine Zeitstunde und dient der
Erholung und dem Zusammensein mit den Mitschülern außerhalb
des „normalen“ Unterrichts.
Ihre Kinder sollen sich wohl fühlen und fit sein für
den Nachmittag.
Es besteht die Möglichkeit, in der benachbarten Mensa
ein Mittagessen einzunehmen (Abonnement für 3 oder 4 Tage),
in unserer Cafeteria einen Snack zu kaufen oder mitgebrachtes
Essen zu verzehren.
Wir haben einen Ruheraum, einen Spieleraum,
Sportangebote in den beiden Sporthallen und unsere
„Mini-AGs“, zum Beispiel Chor oder Yoga. Es kann natürlich
auch auf dem (beaufsichtigten) Schulhof gespielt
werden.
„Was haben wir als Eltern dann noch mit den
Schulangelegenheiten unserer Kinder zu
tun?“
Natürlich sind Sie als Eltern nach wie vor die
entscheidenden Bezugspersonen für Ihre Kinder, allerdings
nicht (mehr) die wichtigsten Ansprechpartner für die
Hausaufgaben. Unser Ziel ist es, Ihre Kinder nach einem
lernintensiven und abwechslungsreichen Schultag mit dem
beruhigenden Gefühl nach Hause zu schicken, alles für den
nächsten Tag erledigt zu haben.
Oft werden Bücher und Hefte in der Schule bleiben; Ihre
Kinder bekommen für Arbeitsunterlagen einen Spind im
Klassenraum.
Als wichtige Informationsquelle dient das
Mitteilungsheft Ihres Kindes, das immer mit nach Hause
genommen werden soll. In diesem Heft können sie Informationen
und Hinweise der unterrichtenden Lehrer/innen lesen und
selbst Notizen, Anfragen etc. notieren. Ein wichtiges
Kommunikationsmittel! Aber natürlich stehen alle Lehrer/innen
für persönliche Gespräche zur Verfügung.
„Muss unser Kind zu Hause nichts mehr für
die Schule tun?“
Ganz ohne häusliches Arbeiten funktioniert das Lernen
natürlich nicht.
Vokabeln, das große Einmaleins o.ä. können viele
einfach besser in Ruhe ganz alleine lernen bzw.
wiederholen. Auch die Vorbereitung von Klassenarbeiten
erfordert eine Beschäftigung mit den Unterrichtsinhalten zu
Hause.
Das bietet Ihnen als Eltern eine gute Möglichkeit, sich
von Ihrem Kind alles zeigen und erklären zu lassen, was es im
Augenblick in den verschiedenen Fächern beschäftigt. Bei
dieser Art der Vertiefung lernen Ihre Kinder bestimmt am
meisten und Sie behalten als interessierte Gesprächspartner
den Überblick über das, was in der Schule gerade gelernt
wird.
„Welche Arbeitsgemeinschaften gibt
es?“
Über die Mini-AGs hinaus, die in der Mittagspause
angeboten werden, gibt es natürlich Arbeitsgemeinschaften
nach dem Unterrichtsende. Die aktuelle Liste mit den
AG-Angeboten können Sie unserer Homepage entnehmen
(S.17).
Zwei Beispiele:
· In
unserem Stadtteilzirkus „Pfiffikus“ spielen
unter Anleitung von Profis auch Schüler anderer Schulen
Jongleur, Clown oder Direktor. Gerade unsere Jüngsten von den
Grundschulen machen den „Zirkus Pfiffikus“ zu einem
attraktiven Werbeträger für unseren Stadtteil.
·
Unser Schülerkabarett „Die
Westhäkchen“ ist seit Jahren nicht nur im Kreis
Mettmann ein Begriff für spritzige Kultur „made in West“,
wovon Sie sich vielleicht bereits live überzeugen konnten,
z.B. bei der „ZeltZeit“. Vermutlich wissen Sie aber
nicht, dass Schüler aus der Technik-AG
unserer Schule bei den Veranstaltungen in der Schule und bei
Auftritten namhafter Kabarettisten im Freizeithaus West die
Bühnentechnik bedienen...
Übrigens: Wie Sie dem AG-Verzeichnis indirekt entnehmen
können, werden in unseren Arbeitsgemeinschaften auch ältere
Schülerinnen und Schüler und Eltern zu Partnern der Lehrer
und zu Mentoren der jüngeren Schüler. Wer sich mit
Engagement und guten Ideen in unser facettenreiches
Schulleben am DBG einbringen möchte, ist uns jederzeit
herzlich willkommen.
“Wie gestaltet sich der Übergang zum
DBG?“
Wir versuchen, unseren neuen Schülerinnen und Schülern
den Übergang zur weiterführenden Schule auf vielfältige Weise
zu erleichtern:
·
Die Klassenlehrer und nach Möglichkeit auch ihre
Stellvertreter sind jeweils mit mehreren Fächern bzw. mit so
vielen Stunden eingesetzt, dass sie ihren Schülern an allen
Schultagen als Ansprechpartner und Bezugsperson zur Verfügung
stehen.
·
Die Leitungsteams haben ein Mitspracherecht bei der
Auswahl der Lehrkräfte für „ihre“ zukünftige Klasse 5.
·
Die ersten Schultage sind Projekttage. Die
Klassenlehrer führen unsere neuen Schüler in schulisches
Leben und Arbeiten am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ein,
danach folgt Fachunterricht nach Plan.
·
Von Anfang an führen wir (in der Regel über die
Klassenlehrer) das auf unserer Homepage vorgestellte
ALF-Konzept zur Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit
unserer jüngsten Schülerinnen und Schüler durch, das durch
das Lions Quest-Konzept „Erwachsen werden“ erweitert wird.
Dieses Konzept praktizieren wir nach einer
Kollegiumsfortbildung im November 2009 an unserer Schule für
die gesamte Sekundarstufe I. Schwerpunkt ist die Förderung
der Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und
Schüler in der Schule. Das Programm von Lions Quest soll
allen langfristig helfen, in der Klasse gut miteinander
umzugehen, Selbstvertrauen zu gewinnen, Konflikte zu lösen
und eigene Entscheidungen zu treffen. Soziales Lernen spielt
bei uns von Anfang an eine große Rolle.
·
Dies werden Sie bereits bei der Anmeldung bemerken,
wenn Ihnen und Ihrem Kind unsere Anti-Bullying-Vereinbarung
zur Unterschrift vorgelegt wird, mit der sich Lehrer,
Erziehungsberechtigte und Schüler am DBG verpflichten, außer
den allgemeinen Gesetzen und der geltenden Schulordnung neun
Grundsätze einzuhalten, um aus dem
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium eine Schule ohne Mobbing,
Schikane und Gewalt zu machen.
Der Unterricht am Gymnasium ist Fachunterricht. Dies
bedeutet, dass sich die Schüler mehrfach am Schulvormittag
auf andere Fachlehrer einstellen müssen. Da wir seit Beginn
dieses Schuljahres – übrigens für die gesamte Schule – mit
wenigen Ausnahmen auf 90-Minuten-Einheiten umgestellt haben,
dürfte der Fachlehrerwechsel allerdings kein besonderes
Problem darstellen.
Die neue Taktung und Rhythmisierung schafft im
Übrigen methodisch-didaktisch deutlich größere Möglichkeiten,
den Schülern bekannte, altersgemäße Elemente der Freiarbeit
in den Fachunterricht einzubeziehen.
Fachunterricht heißt für die naturwissenschaftlichen
und musischen Fächer in der Regel auch Unterricht in
Fachräumen. Die Fachlehrer - z.B. für Biologie, Kunst, Musik
- werden in der ersten Zeit der Eingewöhnung ihre Klassen
jeweils in den Klassenräumen abholen.
“Alles wirkliche Leben ist
Begegnung“
Dieses Wort des Religionsphilosophen Martin Buber
trifft auf den jungen Stadtteil Ratingen-West ebenso zu wie
auf das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in seinem
Zentrum.
Unsere aktuell 725 Schüler (385 Mädchen und 340 Jungen)
kommen in aller Regel gerne zur Schule, fühlen sich dort
wohl, empfinden das Miteinander von jungen Menschen aus über
20 Nationen als Bereicherung und Chance.
In unserem personell und räumlich durchaus noch
überschaubaren System kennen die meisten Schüler und Lehrer
einander; die Schüler wissen, wo ihre Ansprechpartner
(Lehrer, Verwaltung, Schulleitung, Sozialpädagogin,
Schülervertretung) anzutreffen sind. Bestens bewährt hat sich
in diesem Zusammenhang auch das “Patensystem“ unserer
Schülervertretung: Jede Klasse 5 wird durch zwei erfahrene
Schüler höherer Klassen – die “Paten“ - betreut.
Jede Klasse behält „ihren“ Klassenraum für mehrere Jahre,
kann ihn nach ihren Vorstellungen gestalten und ist für
seinen Zustand auch verantwortlich.
Fenster und Fassade unserer Schule werden zurzeit erneuert;
der erdgeschossige Anbau mit einer schicken multifunktionalen
Caféteria ist im Frühjahr 2011 fertig gestellt worden. Durch
enge terminliche Abstimmung mit der Schulleitung konnten alle
Baumaßnahmen bisher ohne größere Beeinträchtigungen des
Schulbetriebs durchgeführt werden.
Unser sehr einladender Innenhof wird bald Geschichte
sein; an seiner Stelle wird als „Raum im Raum“ ein
attraktives pädagogisches Zentrum als unverzichtbarer
Bestandteil unseres Ganztagskonzeptes entstehen.
Auf dem Hintergrund unseres Konzepts „Lernen mit
Ernstcharakter“ haben Schülerinnen und Schüler des
Differenzierungskurses 10 gemeinsam mit der Fachverwaltung
ein Konzept zur Umgestaltung des bestehenden Schulgartens zu
einer multifunktionalen Begegnungsfläche entwickelt, die
bewusst einen Teil der im Innenhof verwendeten Materialien
enthalten soll.
Eingangshalle, Treppenhäuser und Flure werden
sukzessive renoviert und nach Ideen der Schülerinnen und
Schüler künstlerisch gestaltet. Unser neu eingerichtetes
Lernstudio präsentiert sich als eine sehr gelungene
Gemeinschaftsinitiative von Stadt, Schule, Schulpflegschaft
und Förderverein.
Ihre Kinder werden neben dem bereits renovierten
Chemiesaal neue, freundlich gestaltete und gut ausgestattete
Fachräume für Physik vorfinden. Die Fachräume für Biologie
werden anschließend zeitnah neu ausgestattet.
“ Erprobungsstufe … am Gymnasium?“
Unsere Kollegen von der Grundschule werden Sie in den
kommenden Wochen ausführlich über das Leistungsvermögen Ihres
Kindes informieren, Ihnen sein Begabungsprofil aufzeigen und
eine begründete Empfehlung für eine weiterführende Schulform
aussprechen.
Wir betrachten die Schulzeitverkürzung als Chance –
daher sollten Sie Ihr Kind bei einer entsprechenden
Empfehlung auch am Gymnasium anmelden.
Wir beraten Sie im Vorfeld gerne über unsere Schulform
sowie das spezielle Profil des
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums. Bei einer eingeschränkten
Gymnasialempfehlung können Sie von unserem Beratungsangebot
gerne auch Gebrauch machen, wenn Ihr Kind in (nur) einem der
Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik oder Sachkunde voll
befriedigende und ansonsten gute oder sehr gute Leistungen
erzielt hat. Der Beginn der zweiten Fremdsprache –
Französisch oder Latein – bereits in Klasse 6 (übrigens auch
an der Realschule) sowie die Erfordernisse der
Schulzeitverkürzung am Gymnasium stellen schließlich noch
höhere Ansprüche an Auffassungsgabe, Lernintensität und
Progression bei den Unterrichtsgegenständen als bisher. Auch
von daher ist ausführliche Schullaufbahnberatung in
Zweifelsfällen, wie sie am DBG seit vielen Jahren
stattfindet, nunmehr mit Recht verbindlich vorgeschrieben.
Wie oben bereits erwähnt, können wir diese Beratung nur
vor der Anmeldewoche durchführen.
Bei unseren gemeinsamen Überlegungen ist zu
berücksichtigen, dass die Erprobungsstufe Ihnen und uns
grundsätzlich zwei Jahre Zeit gibt, in Ruhe die Entwicklung
Ihres Kindes zu beobachten und gemeinsam Überlegungen über
den weiteren Weg in der Sekundarstufe I anzustellen.
Im ersten Halbjahr der Klasse 5 versuchen wir, an die
Voraussetzungen anzuknüpfen, die von den Grundschulen
geschaffen worden sind. Es braucht seine Zeit, bis die Kinder
sich im neuen Klassenverband sozial und fachlich neu
orientiert haben, gymnasialtypische Unterrichts- und
Arbeitsformen kennen gelernt haben. Wir lassen den Schülern,
Ihnen und uns diese Zeit; schließlich erwarten Sie am Ende
der Erprobungsstufe eine fundierte Prognose über
Schulabschlüsse, die Ihr Kind aus unserer Sicht erreichen
kann.
“Guter Rat ... von wem?“
Bei allen Entscheidungen, insbesondere natürlich der
über die Schullaufbahn, werden Schüler und Eltern des
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums nicht allein gelassen.
Insbesondere in der Erprobungsstufe ist die
Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer - schon aufgrund des
größeren Wochenstundenanteils - für Ihr Kind fast an jedem
Tag erreichbar. Die Klassenleitung wird Sie (nicht nur) im
Rahmen der Elternsprechtage (hier haben wir für die Klassen 5
Extra-Sprechtermine eingerichtet) sowie zu den
Zeugnisterminen über den Leistungsstand und das Lernverhalten
Ihres Kindes informieren und Ihnen ggf. Hinweise zur
Verbesserung des Lern- und Arbeitsverhaltens geben. Neben den
Klassenleitungen steht Ihnen Frau Korfmacher, die am
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium für alle Fragen zur
Erprobungsstufe zuständig ist, gerne beratend zur
Seite.
Alle wichtigen Hinweise und zahlreiche Anregungen
können Sie dem DBG-Ordner entnehmen, den ihre Kinder am
ersten Schultag erhalten. Über Aktuelles informieren Sie
diverse Mitteilungsblätter, die einmal im Quartal
erscheinende Hauspost „DB intern“ und unsere Homepage:
www.dbg-ratingen.de.
Wie vor der Einschulung finden vor allen wichtigen
Entscheidungen bezüglich der Schullaufbahn für Sie und Ihre
Kinder im Verlauf der Sekundarstufe I (am Gymnasium Klassen 5
– 9) Informationsveranstaltungen statt:
·
gegen Ende der Klasse 5 muss entschieden werden, welche
zweite Fremdsprache Ihr Kind lernen soll - Französisch oder
Latein;
·
gegen Ende der Klasse 7 stellen wir Ihnen das Angebot
für den Wahlpflichtbereich II in Klasse 8 vor. Zurzeit bieten
wir in Klasse 8 Französisch / Informatik /
Naturwissenschaften / Darstellendes Spiel zur Auswahl
an;
·
gegen Ende der Klasse 9 informieren wir Sie über die
differenzierte Oberstufe des Gymnasiums. Für Ihr Kind wird
die Stufe 10 die Einführungsphase sein; die Stufen 11 und 12
werden die Qualifikationsphase darstellen.
Ø
Ein Wort zur Sekundarstufe II:
In der gymnasialen Oberstufe arbeiten wir seit langen
Jahren mit dem Kopernikus-Gymnasium Ratingen-Lintorf
zusammen. Diese bewährte Zusammenarbeit, die zwischenzeitlich
nicht nur den Leistungskurs-, sondern auch den
Grundkursbereich sowie den Wahlpflichtbereich II umfasst,
erhöht die Wahlmöglichkeiten der Oberstufenschüler in nicht
unbeträchtlichem Maße.
Wer allerdings nur das Wahlangebot des
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums wahrnehmen will, kann sich
selbstverständlich darauf beschränken. Die Zusammenarbeit mit
dem KGL wird unter den (noch nicht offiziell festgelegten)
Bedingungen der neugestalteten gymnasialen Oberstufe
fortgesetzt werden.
“Das Lernen lernen – und
wie?“
Die Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe I
des Gymnasiums legen mit Recht sehr großen Wert auf die
frühzeitige Vermittlung von Methoden selbständigen Arbeitens.
Im Rahmen unserer von einer Arbeitsgruppe aus Schülern,
Eltern und Lehrern vorbereiteten Projekttage zum
Methodenerwerb („Das Lernen lernen“) stellen Eltern und
Lehrkräfte des DBG seit 2006 gemeinsam mit Experten unserer
Lernpartner, der Firma Ball Packaging Europe und der BARMER
Ratingen, an jeweils drei Schultagen im Herbst für jede
Klasse und Jahrgangsstufe drei bis vier Methoden vor, die
nach einhelliger Meinung einen deutlichen Zugewinn an
fächerübergreifender Kompetenz und
Selbstorganisationsfähigkeit erbracht haben. Einige dieser
Methoden werden wir Ihnen am „Tag der offenen Tür“
präsentieren.
“...engagierte Schule
...
engagierte Eltern“
Wir würden uns freuen, wenn Sie bei Ihrer Lektüre
diesen Eindruck gewonnen hätten. In der Tat ist unser aktives
Schulleben mit Sommermusikfest, Theater und Kabarett,
Unterstufenfesten, Ehemaligentreffen u.v.a.m. nur möglich und
denkbar durch die immer wieder neue Bereitschaft unserer
Eltern, sich einzubringen, zu fördern und
mitzugestalten.
Zurzeit baut unsere Schulpflegschaft
ein „Eltern-Berufsnetzwerk“ auf, um unseren
Oberstufenschülern über die Möglichkeiten der Studien- und
Berufswahlvorbereitung und bestehenden Kontakten zu
Hochschulen und Fachhochschulen hinaus individuelle
Beratungsmöglichkeiten anzubieten. Auch unsere
Ehemaligen werden in dieses Netzwerk
eingebunden.
Der1981 gegründete Förderverein des
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums kann stolz auf eine lange Zeit
erfolgreicher Arbeit zurückblicken. Den im Förderverein
ehrenamtlich engagierten Eltern und Lehrkräften haben
wir immer wieder für großzügige Sachspenden und
begeisternde, perfekt organisierte Feste zu danken.
“Wir in West - Schule und
MEHR“
Die besondere Lage des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums
in einem jungen, dynamischen Stadtteil mit seinem
spezifischen Profil hat seinerzeit zur Aufnahme unserer
Schule in das Projekt “Gestaltung und Öffnung von Schule“
(GÖS) der Landesregierung NRW sowie in den stark beachteten
Modellversuch „Stadtteilerneuerung - Kooperationsfeld für
Schulen und Kommune“ der Bund-Länder-Kommission
geführt.
In dem Projekt „Infra West“ (Initiativen für Ratingen
West) sind neben Ministerien, Stadtverwaltung und
Wohnungsbauunternehmen Arbeitsgemeinschaften aller Schulen in
Ratingen West in einem Stadtteilnetzwerk zusammengeschlossen.
„Infra West“ bemüht sich um stadtteilbezogene, kulturelle,
sportliche und landschaftspflegerische Projekte, führt
interessierte Bürger und Schüler aller Schulformen zusammen,
engagiert sich für Menschen unterschiedlicher Herkunft und
Prägung. Ansprechpartner für „Infra West“ ist unser Kollege
Heiner van Schwamen.
Im Zusammenhang „Schule und MEHR“ möchten wir
ausdrücklich auch unsere Schülervertretung erwähnen, die mit
vielfältigen Aktivitäten seit 1986 im „Arbeitskreis
Philippinen“ unsere Patenschule, das „Mount Tabor Mangyan
Education Centre“ in Calapan auf der Insel Mindoro
unterstützt und auf hierzu regelmäßig mit überwältigendem
Erfolg durchgeführte Aktionen wie unsere Charity Walks ebenso
stolz sein kann wie auf „Inside DBG“, die fulminante
Veranstaltung in der Stadthalle Ratingen, die jedes Jahr zum
Schuljahresabschluss unter der Regie unserer Schülerinnen und
Schüler durchgeführt wird.
Seit Ende 2005 hat das DBG mit der
international operierenden Firma Ball Packaging
Europe und der Barmer Ersatzkasse
Ratingen zwei kompetente Kooperationspartner aus der
Wirtschaft, die in einer Reihe von Projekten in
unterschiedlichen Jahrgangsstufen mit unserem Gymnasium
zusammenarbeiten. Unsere Schüler gewinnen so interessante
Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt und profitieren im
Vorfeld von Einstellungsgesprächen vom punktgenauen Coaching
durch erfahrene Personalmanager.
Termine, Informationen
Liebe Eltern,
für die bevorstehende Entscheidung über die schulische
Zukunft Ihres Kindes kennen Sie bereits Ihre wichtigsten
Gesprächspartner: die Lehrkräfte an den Grundschulen, die Ihr
Kind über Jahre hinweg beobachtet haben.
Auch wir sind zu Gesprächen bereit; alle Kolleginnen
und Kollegen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, insbesondere
Herr Florin und Frau Korfmacher als verantwortliche
Mitglieder der Schulleitung.
Bitte vereinbaren Sie telefonisch (02102 / 550 4932)
über Fax (02102 / 550 9493) oder E-Mail
(DBG-Ratingen@arcor.de) mit uns Gesprächstermine.
Einen umfassenden Einblick können Sie an folgenden
Terminen gewinnen.
Samstag
10.00-
Tag der offenen Tür
26.11.2011
13.00 Uhr
Samstag
10.00
-
Führung durch Unterrichts- und Fachräume /
14.01.2012
13.00 Uhr Informationsgespräch
mit der Schulleitung /
Vereinbarung individueller Beratungstermine
Samstag
10.00
-
Führung durch Unterrichts- und Fachräume /
28.01.2012
13.00 Uhr Informationsgespräch
mit dem Schulleiter
Vereinbarung individueller Beratungstermine
Ihre
( Uwe Florin
)
( Petra Korfmacher )
-Schulleiter-
-Erprobungsstufenleiterin
P.S.: Weitere Informationen über unser Gymnasium
finden Sie unter
„www.dbg-ratingen.de“ auf unserer Homepage.
Tag
der
offenen
Tür
Samstag, den
26. November 2011
10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Dietrich - Bonhoeffer - Gymnasium – Erfurter Str. 30,
40880 Ratingen