Die Schülerzeitung DBG - Stick, MyDBG, Mai
Space - Pilotausgabe
Chakka, wir wollen was wagen. Eine neue Schülerzeitung,
aber nicht oldschool-mäßig auf Papier. Wir wollen online
gehen und dies aus folgenden Gründen:
1. Wir sparen Papier, kein Baum muss unseretwegen fallen.
2. Wir können immer aktuell sein.
3. Wir erreichen auch ehemalige Schüler.
4. Wir können die Schulhomepage interessanter machen.
Wer sind wir? Wir sind der PP-Kurs 9 und hatten uns das
Thema moderne soziale Netzwerke ausgesucht. Und dabei kamen
wir auch auf die D-B-G Präsentation zu sprechen und fanden
sie für Jugendliche, na ja, etwas langweilig und farblos.
Darüber entstand die Idee, dort unsere ruhende
Schülerzeitung wieder zu beleben. Von Anfang an haben wir
Herrn Klein in diese Überlegung miteinbezogen. Er fand es
klasse und hat uns ermuntert eine Pilotausgabe zu starten.
Hier ist sie!
Dabei soll es aber nicht bleiben. Aus dem Kurs hat sich der
Kern für ein Redaktionsteam gebildet, das die Sache weiter
verfolgen will, und Frau Büttner von Lehrerseite wird auch
dabei sein. Wir suchen weitere Redakteure, gerne auch
Jungs. Ihr könnt euch bei Frau Büttner melden, Chaymae
Benmouhand oder Michelle Kleinstück (beide 9a).
Die Zeitung soll auch einen coolen Namen bekommen.
Vorschläge könnt ihr entweder an die oben genannten
Personen oder als E-Mail an Frau Büttner schicken. Ihr
könnt auch gerne Filmchen drehen, oder Vorschläge machen,
was da rein soll.
Satire: Amerikaner
Öööh, I can the word not. Sorriii!"
Die englische Sprache ist nun auch nicht so ganz einfach,
aber irgendwie kann man sich schon durchschlagen mit dem,
was man so in der Schule lernt. Anders die Amis bei uns,
die erwarten, dass wir Englisch mit Ihnen reden, weil die
ganze Welt spricht ja Englisch, denn überall, wo es
McDonalds und Coca Cola gibt, ist quasi Amerika. Die Coke
und der Big Mac sind die elegantesten Waffen um die Welt zu
erobern. Aber wehe die Amis sind bei uns, so als Tourists,
wenn sie auf Entdeckungsfahrt gehen, auf dem Luft- oder
Seeweg, na ja, neue Sehwege entdecken sie kaum, denn sie
sehen immer nur das, was sie sehen wollen. Deutschland, das
sind Burgen und Schlösser, vor allem das von
Neuschwanstein, alle tragen Lederhose und Dirndl, trinken
Bier und Essen Wurst. Und wenn sie dann auf der Straße eben
kein Burgfräulein, sondern einen üblen Gangstarapper
entdecken oder einen Lady-Gaga Verschnitt, sind sie
irritiert. Aber diese ganzen Figuren und von
Hollywood-Karriere-Träumer haben wir mit der Coke gleich
mitimportiert.
Na ja, eingestanden, wenn's um's Thema "Stars &
Sternchen" geht, seid ihr ja wirklich nicht so schlecht.
Eure Stars können wenigstens schauspielern und deshalb
könnt ihr euch (wahrscheinlich) so viel erlauben! Sogar
einen Kinderfilm- EINEN KINDERFILM?! macht ihr zu einer
actionreichen Show wie „Toys“!
Ihr holt euch die Sterne vom Himmel an den Boden, dafür tut
ihr alles, und dabei kennt ihr keine Skrupel. Das
Sprichwort ' Nach den Sternen greifen' habt ihr viel
plastischer vor den Augen als wir, denn mittlerweile bilden
sich so viele Amerikaner ein, einen Stern zu besitzen,
manche auch ohne etwas dafür getan zu haben!
Mir graut’s vor dem Bild: Gut aussehen, singen oder
schauspielern können, und der eigene Name ziert den
Asphalt, während hin und wieder die Sauce eines Hot Dogs
auf ihn tropft, den sich irgendein fettleibiges Monster
genüsslich in den Rachen stopft.
Jetzt mal im Ernst, habt ihr je ein Volk gesehen, das
annähernd so viel isst, wie die Amerikaner? Wenn ja, zeigt
es mir. Essen wie am Fließband, produziert vom
Agrobusiness, so lautet die Devise! Und sie schauen weg.
Während sie alles in sich hineinstopfen, verhungern in der
Welt Kinder.
Aber ihr Sehweg nimmt es gar nicht wahr.
Und dieser Sehweg breitet sich auch bei uns immer mehr aus,
je mehr Coke durch unsere Adern fließt und je mehr Fast
Food durch unseren Magen geht. Agrobusiness auch bei uns,
nicht nur in der Landwirtschaft, auch der Rap ist im
Agrobusiness angekommen: Bushido lässt grüßen.
“Wir regieren Deutschland!“, nein, George W. Bushido. Wir
haben unseren eigenen Sternenhimmel. F… , sorry I can the
word not.
Michelle Kleinstück
Satire: Französischunterricht
Montagmorgen.
Mission: Erweiterung des französischen Staates.
Sie werden in Frankreich professionell ausgebildet und
anschließend auf der ganzen Welt stationiert. Bevorzugt
werden sie vor allem als Lehrer und Professoren eingesetzt.
Ohne dass es das deutsche Volk merkt, verbreiten sie sich
wie die Pest durch’s ganze Land und haben gleichzeitig nur
ein Ziel vor Augen: Das Ausrotten der deutschen Sprache.
Hauptaugenmerk ist dabei die unwissende deutsche Jugend,
die von Jahr zu Jahr vertrauter mit der Sprache gemacht
wird.
Ohne auch nur einen Hauch einer Chance gegen das als Lehrer
getarnte Sondereinsatzkommando, sitzen die Schüler völlig
verängstigt in den viel zu kleinen Klassenzimmern und
werden gerade dazu genötigt die Vokabeln, Grammatik und
geschichtliche Vergangenheit bestens zu verstehen. Wer
nachhängt, wird mit Sechsen und Fünfen nur so überhäuft.
Wirkliches Verständnis gibt es von den Franzosen nicht
dafür.
Eine überaus intelligente und aufmerksame Schülerin hat es
dann jedoch geschafft, eine Lehrerin zu enttarnen. Aus
Angst möchte sie lieber unerkannt bleiben.
Sie berichtet: „Es fängt in der sechsten Klasse an! Die
ersten Grundlagen werden gesetzt, die im darauf folgenden
Jahr weitergeführt werden. In der achten Klasse werden sie
mit der französischen Küche vertraut gemacht und in der
neunten werden sie schließlich nach Frankreich geschickt."
Lena R. möchte sich umdrehen und gehen, doch unser Reporter
hält sie fest. Sie hat keine Chance, sie muss bleiben!
Immerhin ist das die Story des Jahrhunderts.
"Welche Grundlagen meinst du?" Unruhig sieht das Mädchen
von links nach rechts und wischt sich den aufkommenden
Schweiß von der Stirn. Sie hat Angst erwischt zu werden.
"Keine Ahnung. Leichte Vokabeln, Grammatik. So, dass man
anfangen kann mit ihnen zu kommunizieren."
"Und was meinst du mir der französischen Küche?" Die Augen
des Mädchens weiten sich und ohne es zu merken öffnet sich
ihr Mund.
"Es ist schrecklich. Sie bringen Schnecken und
Froschschenkel mit und man wird gezwungen sie zu essen."
Sie redet leise, doch wir können sie gerade noch verstehen.
"Hat es denn geschmeckt?" Ein heftiges Kopfschütteln
bekommen wir als Antwort.
"Mit einem gespielt fröhlichen Lächeln sagen sie, dass es
super schmecken würde und wiederholen es immer und immer
wieder. Einfache Psychologie, die sie da anwenden." Lena
beugt sich nach vorne und grinst zufrieden. "Dieser Versuch
hat sich nicht durchsetzten lassen, was sie verärgert hat.
Angst habe ich aber vor allem vor dem nächsten Schritt."
"Was kommt denn als nächstes?" Kommt es sofort von unserem
Reporter.
"Der Frankreichaustausch." Lenas Blick ruht auf der Wand
hinter uns und wird glasig. Ehe wir noch etwas sagen
können, werden wir unterbrochen.
Lena! Pourquoi est-ce que tu n'est pas dans la classe?"
"Ich. Ähm, musste auf Toilette." Lügt das Mädchen und
lächelt unschuldig. Jedenfalls versucht sie es, doch es
misslingt ihr auf ganzer Linie. "Tu sais, que je ne
comprend pas allemand. Dit c'est encore, mais en
francaise." Lena seufzt und beugt sich dem Willen ihrer
Lehrerin. Sie antwortet und sucht Flucht in dem
Klassenzimmer, in dem ihr Unterricht stattfindet. "Und Sie
verschwinden jetzt besser." Sagt die Lehrerin und dreht
sich um.
Chaymae Benmouhand
Witze
In der Schule wird Schätzen geübt. So lässt Frau Gerlich
die Kinder schätzen, wie hoch die Schule wohl sei.
Jan Burchard meint: "33m!"
Stefanie Merkel: "18m!" usw.
Als Frau Gerlich dann Shanthosh fragt, sagt der: "1,10!"
"Aber Shanthosh, wie kommst du denn darauf?" sagt dieser:
"Ganz einfach, ich bin 1,35 und die Schule steht mir bis
zum Hals."
Daraufhin ist Frau Gerlich so sauer, dass sie Shanthosh zu
Herrn Klein schleift und ihm den Fall schildert. Der aber
ist besonnen, erklärt Shanthosh das Schätzen noch mal und
lässt ihn dann schätzen, wie alt er sei.
"66 Jahre." Sagt Shanthosh.
"Prima." sagt Herr Klein, "Stimmt genau. Aber jetzt sag
doch mal, wie du darauf gekommen bist!"
"Ja, wissen Sie," sagt er, "Bei uns in der Straße wohnt ein
Halbidiot und der ist 33."
Entsetzt starrt Herr Brasche die Hand von Björn an: "Wenn
du mir in dieser Klasse eine Hand zeigen kannst, die noch
dreckiger ist als die Deine, bekommst du von mir einen
Euro!" Da zeigt Björn lächelnd seine andere Hand.
1-Live-Schulduell
Wie jedes Jahr findet in ganz NRW das 1Live-Schulduell
statt. Sämtliche weiterführenden Schulen nehmen daran teil.
Dieses Jahr kann man ein Konzert von "Gentleman" gewinnen
und das für die gesamte Schule! Jedoch wird es nicht so
einfach , es wird ein harter Kampf für die Oberstufe , da
die Konkurrenz nicht schläft und ebenfalls das Konzert
gewinnen möchte , da hilft vielleicht nur noch
Daumendrücken!
Leider hat unsere Oberstufe nicht so gut abgeschnitten,
unserer Meinung nach sogar mangelhaft. Nur 3 von 5 Fragen
wurden erfolgreich beantwortet und dies in einer Zeit von
45:46 Sekunden. Hört sich zwar gut an, ist es aber nicht.
Wir vermuten, dass die Teilnehmer zu aufgeregt waren, um
die Fragen in kürzester Zeit zu beantworten. So konnten wir
uns, wie in den vorigen Jahren, nicht durchsetzen.
Und das Konzert von "Gentleman" ist wie eine Seifenblase
geplatzt!
Top 5
|
Schule
|
Ort
|
Zeit
|
|
Erich Kästner Gesamtschule
|
Kirchlengern
|
00:17:78
|
|
Anne-Frank-Gesamtschule
|
Viersen
|
00:18:14
|
|
Gustav-Heinemann-Schule
|
Duisburg
|
00:18.60
|
|
Thomas-Morus-Gymnasium
|
Oelde
|
00:18:75
|
|
Marie-Curie-Gymnasium
|
Bönen
|
00:18:96
|
Onur Erturul , Khai-Thanh Loc und Ishak
Sahin.
Das Praktikum
Viele Schüler bemühen sich um einen guten und vernünftigen
Praktikumsplatz, denn manche haben dabei auch schon einen
geeigneten Ausbildungsplatz im Auge, wenn sie nicht
studieren wollen. Manche SchülerInnen sind etwas
enttäuscht, weil sie während des Praktikums nicht so viel
tun können, das kann natürlich daran liegen, dass sie zum
Beispiel in Apotheken oder bei Ärzten einfach manches nicht
tun dürfen; manchmal liegt es an den Betreuern, aber
manchmal auch an den Praktikanten selbst. Wer wenig Neugier
und Interesse zeigt, wenig Bereitschaft eigenverantwortlich
etwas zu tun, wer nicht wach und offen zu Kollegen oder
Kunden ist, dem wird auch nicht so viel gezeigt und
zugemutet wie anderen.
Zum Sinn des Praktikums vielleicht auch noch ein
Politikerwort: "Fairness ist ein Wert, der uns nicht nur im
Sport leiten sollte. Einen fairen Umgang miteinander
wünschen wir uns in allen Lebensbereichen. Die Berufs- und
Arbeitswelt darf dabei keine Ausnahme sein, ihre Akteure
können im Gegenteil zu Antreibern und Vorbildern werden."
(Ministerin Ursula von der Leyen , Bundesministerin für
Arbeit und Soziales, welche für faire Praktika wirbt. )
Statements zweier Ex- Praktikanten (Stellungnahme)
Anna K. (Praktikum: Mercedes-Benz)
"Ich bin sehr begeistert von der Arbeitsmoral der
Mitarbeiter und würde mir sehr wünschen, später mal dort zu
arbeiten."
Jan B. (Praktikum: Real)
"Es war nicht schlecht, jedoch finde ich es nicht so gut,
dass man dort so unterfordert ist, denn man muss nur
manchmal kurz den Mitarbeitern zur Hand gehen, indem man
ihnen z.B. einen Kassenschlüssel oder ähnliches bringt."
Nabil
Kindesmissbrauch-Krankheit oder
Straftat?
"Ich musste Stress abbauen..",
so der 45-Jährige Familienvater, der den kleinen Mirco aus
Grefrath missbrauchte und ihm das Leben nahm. Mirco, ein
kleiner Junge, der wie viele Kinder missbraucht und getötet
wurde. Darf unsere Gesellschaft so etwas zu lassen? Zu
wenig Schutz?
Kindesmissbrauch ist
kein seltener Fall mehr, er passiert immer öfter, oder
zumindest wird öfter etwas aufgedeckt. Egal ob außerhalb
oder innerhalb der Familie. Diese fürchterlichen
Erfahrungen prägen Kinder und führen oft zur psychischen
Labilität. Doch selbst im erwachsenen Alter können sie ihre
Geschichten nicht erzählen, da sie immer noch eine gewisse
Furcht in sich haben und sich teilweise auch schämen.
Manche Opfer gingen zunächst auf die zarten Worte des
Täters ein und zeigten Einwilligung. "Es wird auch nicht
wehtun, ich werde vorsichtig sein." Aber sag bloß Mama
nichts, die kann dich sonst nicht leiden..."
Kommt eine derartige Tat ans Licht, werden Opfer von
Außenstehenden als beschämt und gedemütigt angesehen, oft
sogar als "Reif für die Klapse" erklärt. Und die Täter?
Diese erhalten laut Gesetz eine Freiheitsstrafe von fünf
Jahren, werden oft als psychisch krank dargestellt und
damit nicht voll schuldfähig. Wir empfinden die Strafe als
zu mild, denn wie Til Schweiger schon sagte, diese Menschen
haben ihre Rechte in der Gesellschaft verloren. Wir fragen
uns: Wenn die Täter, die psychisch krank waren, nach nur
fünf Jahren entlassen werden, sind sie dann wieder gesund?
Und wenn die Täter wieder gesund sind, geht es den Kindern
wieder besser?
Wir sind der Meinung, dass die Strafe erhöht werden muss,
da diese Täter nicht nur ihre kranken Fantasien an kleinen
Kindern auslassen, sondern gleichzeitig auch Leben
zerstören, sozusagen einen seelischen Mord begehen.
Yeliz und Zohra
Musik
Eine beliebte Musikrichtung und meine bevorzugte, geht in
die Rock/Pop bzw. Alternativ/Rock Richtung. Bekannte
Musikgruppen bzw. Bands, die diese Art von Musik vertreten,
sind:
30 Seconds to Mars
Green Day
Simple Plan
Rise Against
My Chemical Romance
Panic at the Disco
Good Charlotte
30 Seconds to Mars (eine aus Los Angeles stammende Band)
wurde bei vielen Leuten eigentlich erst bekannt durch ihren
Hit "Closer to the Edge". Sie besteht aus dem Sänger und
gleichzeitigem Gitarristen Jared Leto (eigentlich
Schauspieler), seinem Bruder Shannon Leto, der Drummer der
Band, und Tomislav, der andere Gitarrist der Band.
30 Seconds to Mars werden immer beliebter und populärer,
das erklärt auch, wieso Jared Leto sogar schon bei David
Letterman und Oprah Winfrey zu Gast war. Da die Band
eigentlich eine Alternative/Rock Band ist, aber auch Lust
auf Abwechslung hat, haben sie auch etwa andere Lieder
produziert:
100 Suns
Alibi
Diese beiden Lieder sind etwas ruhiger und werden ohne
elektrische Musikinstrumenten gespielt, lediglich mit
Begleitung eines Klaviers und Jared Leto, der Akustik
Gitarre spielt und singt. Gerade das macht 30 Seconds to
Mars so beliebt. Sie machen neue Sachen und versuchen
vieles. So kommen auch ganz andere Songs zustande. Ihre
Konzerte sind fast immer ausverkauft, zumindest, wenn sie
hier zu Gast in Deutschland sind. Leute, die auf ihrem
Konzert waren, haben mir echt begeistert berichtet. Ihre
Zitate waren:
"Das war einfach nur geil!"
"Ich muss da unbedingt noch einmal hin!"
"Das war der Hammer! Jeder hat mitgesungen! Die Stimmung
war der Wahnsinn!"
Dies entspricht den Vorstellungen vieler Leute und deshalb
sind ihre Konzerte auch oft ausverkauft.
Sie waren 2010 zu Gast bei Rock am Ring. Sie begeisterten
diese Massen von Menschen! Fast alle Menschen haben
mitgesungen und das muss schon etwas heißen, wenn bei solch
einer Masse solch einer Leidenschaft dabei ist.
Julian Bachert
Interviews
Lehrer: Herr Wittfeld und Herr Schneider, Herr van Schwamen
Ein spektakuläres Duo
Habt ihr euch schon mal gefragt, was Lehrer außerhalb
der Schule unternehmen? Wir haben uns zwei Lehrer
vorgeknüpft und herausgefunden, wie sie sich in ihrer
Freizeit beschäftigen...
Sie berühren die Herzen der Menschen durch ihr
musikalisches Talent. Die Schüler lieben und respektieren
sie, aufgrund ihrer unwiderstehlichen Persönlichkeit. Es
handelt sich um das Duo, Elmar Schneider (32) und
Klaus Wittfeld (29).
Unten könnt ihr euch das Interview durchlesen, das
wir mit ihnen geführt haben. Leider konnten wir sie nicht
zur selben Zeit antreffen, jedoch fanden sie Zeit für ihre
Fans...
Wie lautet der Name der
„Band“?
E.Schneider: Es handelt sich um ein Duo. Wir
haben es Schneider-Wittfeld genannt.
Welche Stellung nehmen sie beide in diesem
Duo ein?:
E.Schneider: Ich singe die Lieder.
K.Wittfeld: Ich spiele die Musikintrumente,
Klavier und Gitarre, und bin die 2.Stimme. Nebenbei führen
wir beide die Moderation.
Wer schreibt die Lieder, die sie
aufführen?
E.Schneider: Wir schreiben sie nicht selber. Wir
übernehmen die alten, bekannten Lieder und führen sie
auf.
Vor welchem Publikum spielen
sie?
E.Schneider: Es kommen eher ältere Menschen. Die
Jugendlichen ,heutzutage, verstehen den Humor
nicht.
Wie lange sind sie beide schon befreundet und
wie kamen sie auf die Idee als ein Duo
aufzutreten?
E.Schneider: Ich habe schon ein paar Jahre
an dieser Schule unterrichtet, bevor Wittfeld dazukam. Fünf
Jahre später hörte ich ein altes Lied im Radio laufen und
fand es so toll, dass ich Wittfeld vorschlug mit mir das
Lied zu singen.
Haben sie irgendwelche
Lieblingslieder?
E.Schneider: Ich bevorzuge die Lieder aus den
20iger Jahren, vor allem das Lied „Mein kleiner grüner
Kaktus“.
K.Wittfeld: Mein Lieblingslied ist „Nehm‘ Sie ´n
Alten“ von Otto Reucher. Es war auch eines der ersten
Lieder, die wir aufgeführt haben. Es zeigt an, ob ein
Publikum es mag, verglichen wie ein
Indikator.
Haben sie vielleicht Idole?
K.Wittfeld: Nö.
E.Schneider: Herr Basten.
(lacht)
Wie ist das Verhältnis zwischen ihnen? Kommen
sie mit ihrem Partner klar?
E.Schneider: Die Zusammenarbeit klappt immer
gut.
K.Wittfeld: Wir haben eine Beziehung wie bei
einer Ehe.
Was finden sie an ihrem Partner nicht so
gut?
E.Schneider: Erstens, Wittfeld kann nicht singen.
Zweitens, er kann nicht Klavier spielen und drittens, er
ist immer schlechter Laune.
K.Wittfeld: Ich enthalte
mich.
Haben sie etwas gemeinsam?
K.Wittfeld: Wir beide haben denselben Humor,
deswegen verstehen wir uns auch so gut.
Sind sie der Meinung, dass die weiblichen
Fans ihnen zu Füßen liegen?
K.Wittfeld: Nein.
E.Schneider: Bis jetzt hat sich noch keine Frau
uns zu Füßen gelegt.
Jetzt kommen wir zu einer etwas anderen
Frage. Denken sie, dass sie sich ein Beispiel an Justin
Bieber nehmen sollten?
K.Wittfeld: Oh Gott, nein! Er könnte mein Enkel
sein.
E.Schneider: Ich werd‘ nicht mehr! Dieses
Jüngelchen ist für mich nur heiße Luft.
Und zu guter letzt. Wenn sie eine
Plattenfirma fragen würde, ob sie für sie arbeiten und eine
große Kariere starten, würden sie das Angebot annehmen oder
weiterhin an dieser Schule unterrichten?
E.Schneider: Wenn eine gute Plattenfirma
aufkreuzen und einen vernünftigen Lohn versprechen würde,
womit ich für meine Familie sorgen kann, dann würde ich es
annehmen.
K.Wittfeld: Ich würde trotzdem weiterhin an der
Schule unterrichten wollen. Ich liebe meine
Schüler.
Mit dem Alter haben wir geflunkert, sowie Herr
Schneider bei einigen Fragen J
Wir hoffen, dass sie weiterhin Erfolg in der
Musikbranche haben und uns Schüler unterrichten!
Interview von Ranya El-Ouardiji und Büsra
Özpinar.
Mitten im Leben
Klara: Wie
fanden Sie die Schule/wie waren Sie in der
Schule?
Herr van Schwamen: Ich bin meistens gern in die
Schule gegangen und hab gern gelernt, ...na ja, nicht
immer. Die Lehrer damals waren sehr autoritär, das hat die
Schüler aber zusammen geschweißt, und wir haben uns
gewehrt. Es war in der Oberstufe die Zeit der
Jugendrevolte.
Nora: Für was interessierten Sie
sich?
Herr van Schwamen: Alles Kreative. Im
Kunstunterricht hatte ich denselben Kunstlehrer, der an dem
Gymnasium auch Joseph Beuys unterrichtet hatte. Deshalb
wollte ich zunächst beruflich mich auch in diese Richtung
orientieren: Mode, Design,
Landschaftsarchitektur.
Lelo: Warum sind sie Lehrer
geworden?
Herr van Schwamen: Der Job bot mehr Sicherheit.
Und ich hatte Vorstellungen davon, wie man Schüler anders
erziehen und unterrichten kann, wie die meisten meiner
Lehrer es getan haben. Vor allem
hatte ich die Idee, dass es wichtiger ist, etwas
herauszuholen, was an Talenten und Neugier in Schülern
steckt. Das Lehrprinzip damals war eher, Schülern erst
etwas einzutrichtern, um es dann abzufragen.
Klara: Welche Ziele hatten
sie?
Herr van Schwamen: Damals wollte ich die Welt
verbessern, für mehr Gerechtigkeit sorgen, besonders auch
in der Schule. Mehr Schülerinnen (vor allem) und Schüler
sollten Abitur machen können. Arbeiterkinder waren auf dem
Gymnasium nur wenige zu finden.
Interview von Leonie, Klara und Nora