Schülerzeitung

Zirkus Pfiffikus

Seit 15 Jahren existiert der Zirkus Pfiffikus nun schon. Was anfangs eigentlich nur ein Projekt der Methodentage war, entwickelte sich zu einer spaßigen AG.

Die Idee hatten die Lehrer Nelie Pannen-Pagels und Petra Korfmacher.

Action und Spaß sind vorprogrammiert! Von Akrobatik bis zum Laufen über Nagelbretter und Glasscherben ;D

Dort kann man seine Talente fördern oder neue entdecken.

Auftritte gab es schon viele und wird es auch weiterhin geben. Meistens in der Zeltzeit, an Tagen der offenen Türen in Grundschulen, im Medienzentrum, beim Kinderkarneval und an vielen anderen Orten.

Das Zirkus Pfiffikus-Team freut sich auf weitere abenteuerlustige Schüler! J

Wann: Freitags von 15:45-17:30 Uhr

Wo: In der Turnhalle 2 des DBG

Jeder ist willkommen! :D

Von Gejlan Eminoski & Nadia El-Ouardiji

Pädagogisches Zentrum

Wie wir alle wissen wird in unseren ehemaligen Innenhof ein pädagogisches Zentrum gebaut. Aber was ist das jetzt genau? Wir haben für euch nachgefragt.

In den Bereich des Innenhofes kommen eine Aula, ein Pausenraum und Arbeitsraum zugleich. Zwischen dem ersten und dem zweiten Stock wird ein Dach errichtet, welches teilweise aus Glas bestehen soll.

In dem unteren Bereich wird ein Raum gebaut, der in drei Teile trennbar sein soll. In den Raum soll eine Bühne eingerichtet werden. Hier können Veranstaltungen, wie Auftritte der Westhäkchen stattfinden, aber auch Proben des Differenzierungskurses Darstellendes Spiel.

Wie in einem richtigen Theater wird auch bei uns eine Art Galerie gebaut, von der aus man nach unten schauen kann. Diese Galerie soll vom Flur im ersten Stock erreicht werden können und wie ein zweiter Flur im Inneren herumführen.

Das Zentrum ist jedoch nicht nur für Veranstaltungen gedacht, sondern auch für Gruppenarbeiten. Wenn dem Lehrer die Klasse zu klein wird, kann er einzelne Gruppen runterschicken und dort arbeiten lassen.

Außerdem ist angedacht, im pädagogischen Zentrum einen Teil des Raumes für die Mittagspause einzurichten. Hier können die Schüler die Pause beim kickern, Billard spielen oder auf Treppenstufen sitzend verbringen.

Das pädagogische Zentrum wird also ein Gebäude mit vielen verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten.

Voraussichtlich wird das Zentrum im Herbst 2012 fertig gestellt. 

Westhäkchen (2012) : „Datei sein ist alles“

Von tiefgründigen Monologen bis zu lustigen Dialogen haben „Die Westhäkchen“ uns mal wieder mit einem unvergesslichen Programm unterhalten.

In ihrem Programm griffen sie immer wieder aktuelle Themen auf, beschäftigten sich aber auch den größten Teil der Aufführung mit Internet und Datenschutz. Mittel waren hierbei Parodien von beispielsweise Merkel oder einigen griechischen Göttern.

 Begeistert und gespannt auf die weiteren Nummern verfolgte das Publikum das Stück die gesamten zweieinhalb Stunden. Die Stimmung war sowohl auf Seiten des Publikums, wie auch bei den Darstellern locker und amüsiert.

Das Stück war gespickt mit Lachern, aber auch nachdenklichem Schweigen.

Die Westhäkchen haben es mal wieder geschafft ernste Themen voller Witz und mit der kompletten Kunst des schauspielerischen Könnens rüberzubringen, ohne sich ins Lächerliche zu ziehen.

Zum Abschluss des Stückes wie auch nach jeder kleinen Aufführung, schenkte das Publikum den Kabarettisten tosenden Applaus.

 

Fazit: Wir empfehlen es jedem weiter!

 

Regie : Heiner van Schwamen

Darsteller : Mark Thalberg- Žukov, Michelle Kleinstück, Lara Wurster, Carmen Czampiel, Lisa Hofmann, Markus Olf, Jasmin Sadziak, Dahlia Kaiser, Marie Deumeland, Christian Lorenz. 

Sushi Spezial 22.03.2011

Was für ein Event!
 
 Eine extra Vorstellung des Kom(m)ödchen - Erfolgsprogramms Sushi nur für unsere Schule, für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Hautnah konnten wir im vielleicht bekanntesten Haus des Genres Kabarett erleben, wie Kleinkunst gemacht wird. Die Mischung aus tiefgründiger Suche nach dem Zeitgeist und dem gnadenlosen Aufdecken von politischen Irrsinnigkeiten, verbunden mit Musik, Komik. Die Mischung bot allerbeste geistreiche Unterhaltung. Interessant zu sehen, wie auch die jüngeren Schüler, die natürlich nicht alles verstehen konnten, ihren Spaß hatten, und wie Eltern, oder Lehrer ihnen den ein oder anderen Gag im Nachhinein erklärten. Insgesamt ein tolles Projekt, was die Schulgemeinschaft zusammengeführt hat. Mehr davon!
Die Schülerzeitung DBG - Stick, MyDBG, Mai Space - Pilotausgabe
 
Chakka, wir wollen was wagen. Eine neue Schülerzeitung, aber nicht oldschool-mäßig auf Papier. Wir wollen online gehen und dies aus folgenden Gründen:
1. Wir sparen Papier, kein Baum muss unseretwegen fallen.
2. Wir können immer aktuell sein.
3. Wir erreichen auch ehemalige Schüler.
4. Wir können die Schulhomepage interessanter machen.
 
Wer sind wir? Wir sind der PP-Kurs 9 und hatten uns das Thema moderne soziale Netzwerke ausgesucht. Und dabei kamen wir auch auf die D-B-G Präsentation zu sprechen und fanden sie für Jugendliche, na ja, etwas langweilig und farblos. Darüber entstand die Idee, dort unsere ruhende Schülerzeitung wieder zu beleben. Von Anfang an haben wir Herrn Klein in diese Überlegung miteinbezogen. Er fand es klasse und hat uns ermuntert eine Pilotausgabe zu starten. Hier ist sie!
Dabei soll es aber nicht bleiben. Aus dem Kurs hat sich der Kern für ein Redaktionsteam gebildet, das die Sache weiter verfolgen will, und Frau Büttner von Lehrerseite wird auch dabei sein. Wir suchen weitere Redakteure, gerne auch Jungs. Ihr könnt euch bei Frau Büttner melden, Chaymae Benmouhand oder Michelle Kleinstück (beide 9a).
Die Zeitung soll auch einen coolen Namen bekommen. Vorschläge könnt ihr entweder an die oben genannten Personen oder als E-Mail an Frau Büttner schicken. Ihr könnt auch gerne Filmchen drehen, oder Vorschläge machen, was da rein soll.
 
Satire: Amerikaner
 
Öööh, I can the word not. Sorriii!"
 
Die englische Sprache ist nun auch nicht so ganz einfach, aber irgendwie kann man sich schon durchschlagen mit dem, was man so in der Schule lernt. Anders die Amis bei uns, die erwarten, dass wir Englisch mit Ihnen reden, weil die ganze Welt spricht ja Englisch, denn überall, wo es McDonalds und Coca Cola gibt, ist quasi Amerika. Die Coke und der Big Mac sind die elegantesten Waffen um die Welt zu erobern. Aber wehe die Amis sind bei uns, so als Tourists, wenn sie auf Entdeckungsfahrt gehen, auf dem Luft- oder Seeweg, na ja, neue Sehwege entdecken sie kaum, denn sie sehen immer nur das, was sie sehen wollen. Deutschland, das sind Burgen und Schlösser, vor allem das von Neuschwanstein, alle tragen Lederhose und Dirndl, trinken Bier und Essen Wurst. Und wenn sie dann auf der Straße eben kein Burgfräulein, sondern einen üblen Gangstarapper entdecken oder einen Lady-Gaga Verschnitt, sind sie irritiert. Aber diese ganzen Figuren und von Hollywood-Karriere-Träumer haben wir mit der Coke gleich mitimportiert.
 
Na ja, eingestanden, wenn's um's Thema "Stars & Sternchen" geht, seid ihr ja wirklich nicht so schlecht. Eure Stars können wenigstens schauspielern und deshalb könnt ihr euch (wahrscheinlich) so viel erlauben! Sogar einen Kinderfilm- EINEN KINDERFILM?! macht ihr zu einer actionreichen Show wie „Toys“!
Ihr holt euch die Sterne vom Himmel an den Boden, dafür tut ihr alles, und dabei kennt ihr keine Skrupel. Das Sprichwort ' Nach den Sternen greifen' habt ihr viel plastischer vor den Augen als wir, denn mittlerweile bilden sich so viele Amerikaner ein, einen Stern zu besitzen, manche auch ohne etwas dafür getan zu haben!
Mir graut’s vor dem Bild: Gut aussehen, singen oder schauspielern können, und der eigene Name ziert den Asphalt, während hin und wieder die Sauce eines Hot Dogs auf ihn tropft, den sich irgendein fettleibiges Monster genüsslich in den Rachen stopft.
Jetzt mal im Ernst, habt ihr je ein Volk gesehen, das annähernd so viel isst, wie die Amerikaner? Wenn ja, zeigt es mir. Essen wie am Fließband, produziert vom Agrobusiness, so lautet die Devise! Und sie schauen weg. Während sie alles in sich hineinstopfen, verhungern in der Welt Kinder.
Aber ihr Sehweg nimmt es gar nicht wahr.
Und dieser Sehweg breitet sich auch bei uns immer mehr aus, je mehr Coke durch unsere Adern fließt und je mehr Fast Food durch unseren Magen geht. Agrobusiness auch bei uns, nicht nur in der Landwirtschaft, auch der Rap ist im Agrobusiness angekommen: Bushido lässt grüßen.
“Wir regieren Deutschland!“, nein, George W. Bushido. Wir haben unseren eigenen Sternenhimmel. F… , sorry I can the word not.
            Michelle Kleinstück
 
Satire: Französischunterricht
 
Montagmorgen.
Mission: Erweiterung des französischen Staates.
Sie werden in Frankreich professionell ausgebildet und anschließend auf der ganzen Welt stationiert. Bevorzugt werden sie vor allem als Lehrer und Professoren eingesetzt. Ohne dass es das deutsche Volk merkt, verbreiten sie sich wie die Pest durch’s ganze Land und haben gleichzeitig nur ein Ziel vor Augen: Das Ausrotten der deutschen Sprache. Hauptaugenmerk ist dabei die unwissende deutsche Jugend, die von Jahr zu Jahr vertrauter mit der Sprache gemacht wird.
Ohne auch nur einen Hauch einer Chance gegen das als Lehrer getarnte Sondereinsatzkommando, sitzen die Schüler völlig verängstigt in den viel zu kleinen Klassenzimmern und werden gerade dazu genötigt die Vokabeln, Grammatik und geschichtliche Vergangenheit bestens zu verstehen. Wer nachhängt, wird mit Sechsen und Fünfen nur so überhäuft. Wirkliches Verständnis gibt es von den Franzosen nicht dafür.
Eine überaus intelligente und aufmerksame Schülerin hat es dann jedoch geschafft, eine Lehrerin zu enttarnen. Aus Angst möchte sie lieber unerkannt bleiben.
Sie berichtet: „Es fängt in der sechsten Klasse an! Die ersten Grundlagen werden gesetzt, die im darauf folgenden Jahr weitergeführt werden. In der achten Klasse werden sie mit der französischen Küche vertraut gemacht und in der neunten werden sie schließlich nach Frankreich geschickt." Lena R. möchte sich umdrehen und gehen, doch unser Reporter hält sie fest. Sie hat keine Chance, sie muss bleiben! Immerhin ist das die Story des Jahrhunderts.
"Welche Grundlagen meinst du?" Unruhig sieht das Mädchen von links nach rechts und wischt sich den aufkommenden Schweiß von der Stirn. Sie hat Angst erwischt zu werden. "Keine Ahnung. Leichte Vokabeln, Grammatik. So, dass man anfangen kann mit ihnen zu kommunizieren."
"Und was meinst du mir der französischen Küche?" Die Augen des Mädchens weiten sich und ohne es zu merken öffnet sich ihr Mund.
"Es ist schrecklich. Sie bringen Schnecken und Froschschenkel mit und man wird gezwungen sie zu essen." Sie redet leise, doch wir können sie gerade noch verstehen.
"Hat es denn geschmeckt?" Ein heftiges Kopfschütteln bekommen wir als Antwort.
"Mit einem gespielt fröhlichen Lächeln sagen sie, dass es super schmecken würde und wiederholen es immer und immer wieder. Einfache Psychologie, die sie da anwenden." Lena beugt sich nach vorne und grinst zufrieden. "Dieser Versuch hat sich nicht durchsetzten lassen, was sie verärgert hat. Angst habe ich aber vor allem vor dem nächsten Schritt."
"Was kommt denn als nächstes?" Kommt es sofort von unserem Reporter.
"Der Frankreichaustausch." Lenas Blick ruht auf der Wand hinter uns und wird glasig. Ehe wir noch etwas sagen können, werden wir unterbrochen.
Lena! Pourquoi est-ce que tu n'est pas dans la classe?"
"Ich. Ähm, musste auf Toilette." Lügt das Mädchen und lächelt unschuldig. Jedenfalls versucht sie es, doch es misslingt ihr auf ganzer Linie. "Tu sais, que je ne comprend pas allemand. Dit c'est encore, mais en francaise." Lena seufzt und beugt sich dem Willen ihrer Lehrerin. Sie antwortet und sucht Flucht in dem Klassenzimmer, in dem ihr Unterricht stattfindet. "Und Sie verschwinden jetzt besser." Sagt die Lehrerin und dreht sich um.
 
            Chaymae Benmouhand
Witze
In der Schule wird Schätzen geübt. So lässt Frau Gerlich die Kinder schätzen, wie hoch die Schule wohl sei.
Jan Burchard meint: "33m!"
Stefanie Merkel: "18m!" usw.
Als Frau Gerlich dann Shanthosh fragt, sagt der: "1,10!"
"Aber Shanthosh, wie kommst du denn darauf?" sagt dieser: "Ganz einfach, ich bin 1,35 und die Schule steht mir bis zum Hals."
Daraufhin ist Frau Gerlich so sauer, dass sie Shanthosh zu Herrn Klein schleift und ihm den Fall schildert. Der aber ist besonnen, erklärt Shanthosh das Schätzen noch mal und lässt ihn dann schätzen, wie alt er sei.
"66 Jahre." Sagt Shanthosh.
"Prima." sagt Herr Klein, "Stimmt genau. Aber jetzt sag doch mal, wie du darauf gekommen bist!"
"Ja, wissen Sie," sagt er, "Bei uns in der Straße wohnt ein Halbidiot und der ist 33."
 
 
Entsetzt starrt Herr Brasche die Hand von Björn an: "Wenn du mir in dieser Klasse eine Hand zeigen kannst, die noch dreckiger ist als die Deine, bekommst du von mir einen Euro!" Da zeigt Björn lächelnd seine andere Hand.
 
1-Live-Schulduell
 
Wie jedes Jahr findet in ganz NRW das 1Live-Schulduell statt. Sämtliche weiterführenden Schulen nehmen daran teil. Dieses Jahr kann man ein Konzert von "Gentleman" gewinnen und das für die gesamte Schule! Jedoch wird es nicht so einfach , es wird ein harter Kampf für die Oberstufe , da die Konkurrenz nicht schläft und ebenfalls das Konzert gewinnen möchte , da hilft vielleicht nur noch Daumendrücken!
Leider hat unsere Oberstufe nicht so gut abgeschnitten, unserer Meinung nach sogar mangelhaft. Nur 3 von 5 Fragen wurden erfolgreich beantwortet und dies in einer Zeit von 45:46 Sekunden. Hört sich zwar gut an, ist es aber nicht. Wir vermuten, dass die Teilnehmer zu aufgeregt waren, um die Fragen in kürzester Zeit zu beantworten. So konnten wir uns, wie in den vorigen Jahren, nicht durchsetzen.
Und das Konzert von "Gentleman" ist wie eine Seifenblase geplatzt!
 
Top 5
Schule
Ort
Zeit
Erich Kästner Gesamtschule
Kirchlengern
00:17:78
Anne-Frank-Gesamtschule
Viersen
00:18:14
Gustav-Heinemann-Schule
Duisburg
00:18.60
Thomas-Morus-Gymnasium
Oelde
00:18:75
Marie-Curie-Gymnasium
Bönen
00:18:96
 
 
                                                                  Onur Erturul , Khai-Thanh Loc und Ishak Sahin.
Das Praktikum
 
Viele Schüler bemühen sich um einen guten und vernünftigen Praktikumsplatz, denn manche haben dabei auch schon einen geeigneten Ausbildungsplatz im Auge, wenn sie nicht studieren wollen. Manche SchülerInnen sind etwas enttäuscht, weil sie während des Praktikums nicht so viel tun können, das kann natürlich daran liegen, dass sie zum Beispiel in Apotheken oder bei Ärzten einfach manches nicht tun dürfen; manchmal liegt es an den Betreuern, aber manchmal auch an den Praktikanten selbst. Wer wenig Neugier und Interesse zeigt, wenig Bereitschaft eigenverantwortlich etwas zu tun, wer nicht wach und offen zu Kollegen oder Kunden ist, dem wird auch nicht so viel gezeigt und zugemutet wie anderen.
Zum Sinn des Praktikums vielleicht auch noch ein Politikerwort: "Fairness ist ein Wert, der uns nicht nur im Sport leiten sollte. Einen fairen Umgang miteinander wünschen wir uns in allen Lebensbereichen. Die Berufs- und Arbeitswelt darf dabei keine Ausnahme sein, ihre Akteure können im Gegenteil zu Antreibern und Vorbildern werden."
(Ministerin Ursula von der Leyen , Bundesministerin für Arbeit und Soziales, welche für faire Praktika wirbt. )
 
Statements zweier Ex- Praktikanten (Stellungnahme)
 
Anna K. (Praktikum: Mercedes-Benz)
"Ich bin sehr begeistert von der Arbeitsmoral der Mitarbeiter und würde mir sehr wünschen, später mal dort zu arbeiten."
 
Jan B. (Praktikum: Real)
"Es war nicht schlecht, jedoch finde ich es nicht so gut, dass man dort so unterfordert ist, denn man muss nur manchmal kurz den Mitarbeitern zur Hand gehen, indem man ihnen z.B. einen Kassenschlüssel oder ähnliches bringt."
Nabil
 
Kindesmissbrauch-Krankheit oder Straftat?
 
"Ich musste Stress abbauen..",
so der 45-Jährige Familienvater, der den kleinen Mirco aus Grefrath missbrauchte und ihm das Leben nahm. Mirco, ein kleiner Junge, der wie viele Kinder missbraucht und getötet wurde. Darf unsere Gesellschaft so etwas zu lassen? Zu wenig Schutz?
Kindesmissbrauch ist
kein seltener Fall mehr, er passiert immer öfter, oder zumindest wird öfter etwas aufgedeckt. Egal ob außerhalb oder innerhalb der Familie. Diese fürchterlichen Erfahrungen prägen Kinder und führen oft zur psychischen Labilität. Doch selbst im erwachsenen Alter können sie ihre Geschichten nicht erzählen, da sie immer noch eine gewisse Furcht in sich haben und sich teilweise auch schämen. Manche Opfer gingen zunächst auf die zarten Worte des Täters ein und zeigten Einwilligung. "Es wird auch nicht wehtun, ich werde vorsichtig sein." Aber sag bloß Mama nichts, die kann dich sonst nicht leiden..."
Kommt eine derartige Tat ans Licht, werden Opfer von Außenstehenden als beschämt und gedemütigt angesehen, oft sogar als "Reif für die Klapse" erklärt. Und die Täter? Diese erhalten laut Gesetz eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren, werden oft als psychisch krank dargestellt und damit nicht voll schuldfähig. Wir empfinden die Strafe als zu mild, denn wie Til Schweiger schon sagte, diese Menschen haben ihre Rechte in der Gesellschaft verloren. Wir fragen uns: Wenn die Täter, die psychisch krank waren, nach nur fünf Jahren entlassen werden, sind sie dann wieder gesund? Und wenn die Täter wieder gesund sind, geht es den Kindern wieder besser?
 
Wir sind der Meinung, dass die Strafe erhöht werden muss, da diese Täter nicht nur ihre kranken Fantasien an kleinen Kindern auslassen, sondern gleichzeitig auch Leben zerstören, sozusagen einen seelischen Mord begehen.
                                                                                                             Yeliz und Zohra
 
Musik
 
Eine beliebte Musikrichtung und meine bevorzugte, geht in die Rock/Pop bzw. Alternativ/Rock Richtung. Bekannte Musikgruppen bzw. Bands, die diese Art von Musik vertreten, sind:
 
30 Seconds to Mars
 
Green Day
 
Simple Plan
 
Rise Against
 
My Chemical Romance
 
Panic at the Disco
 
Good Charlotte
 
30 Seconds to Mars (eine aus Los Angeles stammende Band) wurde bei vielen Leuten eigentlich erst bekannt durch ihren Hit "Closer to the Edge". Sie besteht aus dem Sänger und gleichzeitigem Gitarristen Jared Leto (eigentlich Schauspieler), seinem Bruder Shannon Leto, der Drummer der Band, und Tomislav, der andere Gitarrist der Band.
30 Seconds to Mars werden immer beliebter und populärer, das erklärt auch, wieso Jared Leto sogar schon bei David Letterman und Oprah Winfrey zu Gast war. Da die Band eigentlich eine Alternative/Rock Band ist, aber auch Lust auf Abwechslung hat, haben sie auch etwa andere Lieder produziert:
100 Suns
 
Alibi
Diese beiden Lieder sind etwas ruhiger und werden ohne elektrische Musikinstrumenten gespielt, lediglich mit Begleitung eines Klaviers und Jared Leto, der Akustik Gitarre spielt und singt. Gerade das macht 30 Seconds to Mars so beliebt. Sie machen neue Sachen und versuchen vieles. So kommen auch ganz andere Songs zustande. Ihre Konzerte sind fast immer ausverkauft, zumindest, wenn sie hier zu Gast in Deutschland sind. Leute, die auf ihrem Konzert waren, haben mir echt begeistert berichtet. Ihre Zitate waren:
 
"Das war einfach nur geil!"
 
"Ich muss da unbedingt noch einmal hin!"
 
"Das war der Hammer! Jeder hat mitgesungen! Die Stimmung war der Wahnsinn!"
 
Dies entspricht den Vorstellungen vieler Leute und deshalb sind ihre Konzerte auch oft ausverkauft.
 
Sie waren 2010 zu Gast bei Rock am Ring. Sie begeisterten diese Massen von Menschen! Fast alle Menschen haben mitgesungen und das muss schon etwas heißen, wenn bei solch einer Masse solch einer Leidenschaft dabei ist.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                Julian Bachert
 
Interviews
Lehrer: Herr Wittfeld und Herr Schneider, Herr van Schwamen
Ein spektakuläres Duo
Habt ihr euch schon mal gefragt, was Lehrer außerhalb der Schule unternehmen? Wir haben uns zwei Lehrer vorgeknüpft und herausgefunden, wie sie sich in ihrer Freizeit beschäftigen...
Sie berühren die Herzen der Menschen durch ihr musikalisches Talent. Die Schüler lieben und respektieren sie, aufgrund ihrer unwiderstehlichen Persönlichkeit. Es handelt sich um das Duo, Elmar Schneider (32) und Klaus Wittfeld (29).
Unten könnt ihr euch das Interview durchlesen, das wir mit ihnen geführt haben. Leider konnten wir sie nicht zur selben Zeit antreffen, jedoch fanden sie Zeit für ihre Fans...
 
Wie lautet der Name der „Band“?
E.Schneider: Es handelt sich um ein Duo. Wir haben es Schneider-Wittfeld genannt.
Welche Stellung nehmen sie beide in diesem Duo ein?:
E.Schneider: Ich singe die Lieder.
K.Wittfeld: Ich spiele die Musikintrumente, Klavier und Gitarre, und bin die 2.Stimme. Nebenbei führen wir beide die Moderation.
Wer schreibt die Lieder, die sie aufführen?
E.Schneider: Wir schreiben sie nicht selber. Wir übernehmen die alten, bekannten Lieder und führen sie auf.
Vor welchem Publikum spielen sie?
E.Schneider: Es kommen eher ältere Menschen. Die Jugendlichen ,heutzutage, verstehen den Humor nicht.
Wie lange sind sie beide schon befreundet und wie kamen sie auf die Idee als ein Duo aufzutreten?
E.Schneider: Ich habe schon ein paar Jahre an dieser Schule unterrichtet, bevor Wittfeld dazukam. Fünf Jahre später hörte ich ein altes Lied im Radio laufen und fand es so toll, dass ich Wittfeld vorschlug mit mir das Lied zu singen.
Haben sie irgendwelche Lieblingslieder?
E.Schneider: Ich bevorzuge die Lieder aus den 20iger Jahren, vor allem das Lied „Mein kleiner grüner Kaktus“.
K.Wittfeld: Mein Lieblingslied ist „Nehm‘ Sie ´n Alten“ von Otto Reucher. Es war auch eines der ersten Lieder, die wir aufgeführt haben. Es zeigt an, ob ein Publikum es mag, verglichen wie ein Indikator.
Haben sie vielleicht Idole?
K.Wittfeld: Nö.
E.Schneider: Herr Basten. (lacht)
Wie ist das Verhältnis zwischen ihnen? Kommen sie mit ihrem Partner klar?
E.Schneider: Die Zusammenarbeit klappt immer gut.
K.Wittfeld: Wir haben eine Beziehung wie bei einer Ehe.
Was finden sie an ihrem Partner nicht so gut?
E.Schneider: Erstens, Wittfeld kann nicht singen. Zweitens, er kann nicht Klavier spielen und drittens, er ist immer schlechter Laune.
K.Wittfeld: Ich enthalte mich.
Haben sie etwas gemeinsam?
K.Wittfeld: Wir beide haben denselben Humor, deswegen verstehen wir uns auch so gut.
Sind sie der Meinung, dass die weiblichen Fans ihnen zu Füßen liegen?
K.Wittfeld: Nein.
E.Schneider: Bis jetzt hat sich noch keine Frau uns zu Füßen gelegt.
Jetzt kommen wir zu einer etwas anderen Frage. Denken sie, dass sie sich ein Beispiel an Justin Bieber nehmen sollten?
K.Wittfeld: Oh Gott, nein! Er könnte mein Enkel sein.
E.Schneider: Ich werd‘ nicht mehr! Dieses Jüngelchen ist für mich nur heiße Luft.
Und zu guter letzt. Wenn sie eine Plattenfirma fragen würde, ob sie für sie arbeiten und eine große Kariere starten, würden sie das Angebot annehmen oder weiterhin an dieser Schule unterrichten?
E.Schneider: Wenn eine gute Plattenfirma aufkreuzen und einen vernünftigen Lohn versprechen würde, womit ich für meine Familie sorgen kann, dann würde ich es annehmen.
K.Wittfeld: Ich würde trotzdem weiterhin an der Schule unterrichten wollen. Ich liebe meine Schüler.
 
Mit dem Alter haben wir geflunkert, sowie Herr Schneider bei einigen Fragen J
Wir hoffen, dass sie weiterhin Erfolg in der Musikbranche haben und uns Schüler unterrichten!
 
Interview von Ranya El-Ouardiji und Büsra Özpinar.
Mitten im Leben
 
Klara: Wie fanden Sie die Schule/wie waren Sie in der Schule?
 
Herr van Schwamen: Ich bin meistens gern in die Schule gegangen und hab gern gelernt, ...na ja, nicht immer. Die Lehrer damals waren sehr autoritär, das hat die Schüler aber zusammen geschweißt, und wir haben uns gewehrt. Es war in der Oberstufe die Zeit der Jugendrevolte.
 
Nora: Für was interessierten Sie sich?
 
Herr van Schwamen: Alles Kreative. Im Kunstunterricht hatte ich denselben Kunstlehrer, der an dem Gymnasium auch Joseph Beuys unterrichtet hatte. Deshalb wollte ich zunächst beruflich mich auch in diese Richtung orientieren: Mode, Design, Landschaftsarchitektur.
 
Lelo: Warum sind sie Lehrer geworden?
 
Herr van Schwamen: Der Job bot mehr Sicherheit. Und ich hatte Vorstellungen davon, wie man Schüler anders erziehen und unterrichten kann, wie die meisten meiner Lehrer es getan haben. Vor allem hatte ich die Idee, dass es wichtiger ist, etwas herauszuholen, was an Talenten und Neugier in Schülern steckt. Das Lehrprinzip damals war eher, Schülern erst etwas einzutrichtern, um es dann abzufragen.
 
Klara: Welche Ziele hatten sie?
 
Herr van Schwamen: Damals wollte ich die Welt verbessern, für mehr Gerechtigkeit sorgen, besonders auch in der Schule. Mehr Schülerinnen (vor allem) und Schüler sollten Abitur machen können. Arbeiterkinder waren auf dem Gymnasium nur wenige zu finden.
 
Interview von Leonie, Klara und Nora